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Robert W. Connell: Männlichkeiten

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1987 Buch "Gender and Power"
    • 1995 Buch "Masculinities"
      (deutsch:
      "Männlichkeiten")
    • Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität von Sydney
 
       
     
       
   

Robert W. Connell in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • Neu:
    CONNELL, Robert (2000): Die Wissenschaft von der Männlichkeit. In: Hans Bosse & Vera King (Hg.) Männlichkeitsentwürfe. Wandlungen und Widerstände im Geschlechterverhältnis, Frankfurt a/M: Campus, S.17-28

 
       
   

Robert W. Connell im Gespräch

 
   
fehlt noch
 
       
   

Der gemachte Mann (1999).
Konstruktion und Krise von Männlichkeiten
Opladen: Leske + Budrich

 
   
     
 

Klappentext

"Es gibt nicht eine Männlichkeit, sondern viele. Das Buch zeigt Männlichkeit als eine gesellschaftlich konstruierte Kategorie, die längst nicht mehr eindeutig ist. Moderne Männlichkeiten sind Produkte einer 400jährigen Geschichte, in der Geschlecht eng verbunden war mit Herrschaft und der Errichtung einer globalen Wirtschaft. In der letzten Zeit haben sich in den westlichen Ländern neue gesellschaftliche Dimensionen von Männlichkeit entwickelt. Diese neuen Formen werden untersucht und regen eine Diskussion an, wie Männer in einer vergeschlechtlichten Welt soziale Gerechtigkeit anstreben können. Der Autor verbindet sozialwissenschaftliche Analyse mit subjektiven Erfahrungen von Männlichkeit, die in Gruppendiskussionen und Interviews aufgearbeitet worden sind."

 
     
 
       
   

Ein Beitrag von single-generation.de zum Thema

Der Mann in der Krise?

 
   

Rezensionen

ROEDIG, Andrea (1999): Balsam auf Frauenseelen.
Was Sie schon immer über Männer wissen wollten.
In seinem Standardwerk zur neuen Männerforschung "Der gemachte Mann" zeigt der australische Soziologe Robert W. Connell die Konstruktion von Männlichkeiten und plädiert für eine neue Bündnisstrategie im Kampf der Geschlechter,
in: Freitag Nr.37 v. 10.09.

 
   

Die Krise der Männlichkeit in der Debatte

ZEIT-Dossier: Not am Mann

RAETHER, Elisabeth & Tanja STELZER (2014): Das geschwächte Geschlecht.
Männer sind öfter krank als Frauen, trinken mehr Alkohol, werden eher arbeitslos - oder arbeiten sich zu Tode. Sie halten mit dem gesellschaftlichen Wandel nicht mehr Schritt. Ist es Zeit für eine Männerbewegung?
in: Die
ZEIT Nr.2 v. 02.01.

Elisabeth RAETHER & Tanja STELZER haben eine typische Geschichte für nachrichtenarme Zeiten geschrieben. Neues? Fehlanzeige! Es werden die altbekannten Fakten über Männer aneinandergereiht. Männer, die sich wie Walter HOLLSTEIN für Männer einsetzen, würden als Antifeministen abgetan.

Aber gibt es die Krise der Männer überhaupt? Ist das was die Autorinnen präsentieren nicht eher das Bild einer neuen Klassengesellschaft? Einer Klassengesellschaft, in der die soziale Ungleichheit wächst - und zwar nicht zwischen Männern und Frauen, sondern zwischen Doppelkarriere-Familien und männlichen und weiblichen alleinverdienenden Geringerverdienern bzw. Transferempfängern? RAETHER & STELZER geht es überwiegend um die Probleme von Akademikerpaaren bzw. Karrierefrauen (Partnerschaften auf Augenhöhe, einsame Karrierefrauen, neue Väter usw.).

Zum Problemfall werden Männer vorzugsweise, wenn sie zu "Totalverweigerern" werden, d.h. als Konsumenten ausfallen und noch nicht einmal arbeiten gehen, bzw. ihre Gesundheit schädigen (also ihre Arbeitskraft ruinieren).

Bezeichnenderweise trägt das Dossier den Titel Not am Mann. Das war 2007 auch der Titel einer Studie des Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, das die Demografie zum Sachzwang erhebt und dies mit Neoliberalismus und Elitenfeminismus verbindet.

Man liest nichts über Mobilitätszwänge, die Partnerschaften verhindern bzw. die Zunahme von Single-Haushalten fördern. Es gibt keine Krise des Mannes, sondern wir haben es mit Auswirkungen des neuen Kapitalismus zu tun.

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 12. September 2003
Stand: 28. September 2015