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Wei Hui: Das Yuppieleben in Shanghai

 
       
     
       
   
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    Wei Hui: Gespräche und Portraits

     
         
           
       

    Shanghai Baby (2001)
    München: Ullstein

     
       
     
     

    Pressestimmen

    "Sowohl Wei Hui als auch Mianmian beschreiben in ihren Büchern ihre Hassliebe zur Kulturstadt Shanghai, wo in den Dreißigerjahren das größte Presse- und Verlagszentrum Chinas heranwuchs und sich eine eigene literarische Schule moderner Großstadtprosa, die »Shanghai-Pai«, herausbildete: Es handelte sich um Unterhaltungsliteratur mit lokalen Themen und modernistischen, aus dem Ausland übernommenen Stilmitteln - eine Richtung, die im kommunistischen China keine Chance hatte, an die jetzt aber wieder angeknüpft werden könnte. Heute konkurriert Shanghai um die Führung als Wirtschaftszentrum mit Hongkong; und auch aufgrund seiner Geschichte, den ehemaligen Kolonialvierteln, in denen neue Bars und Restaurants entstehen, hat Shanghai wieder den Ruf des aufregendsten Nachtlebens. Die Hauptfiguren Wei Huis und Mianmians genießen dieses Nachtleben um so mehr, als sie mit dem explodierenden Turbokapitalismus, der wachsenden Arbeitslosigkeit, wenig anfangen können. "
    (Susanne Messmer in der TAZ vom 10.102001)

    "Wie Chinas Nachwuchs mit der Dualität zurechtkommt, wusste man im Westen allerdings nie so genau. Wie eine Generation lebt, träumt und sich arrangiert, die während des Massakers am Tiananmen-Platz noch die Schulbank drückte, in den neunziger Jahren Dengs Reformen erlebte und nun Chinas erste Generation mit Aussicht auf Reichtum und Luxus ist. Die sich ökonomisch und ästhetisch am Westen orientiert und doch stets achtgeben muss, dass sich der Große Bruder nicht ärgert. Wei Hui, erfolgreichste chinesische Jungautorin der Dekade, liefert in ihrem Romandebüt »Shanghai Baby« eine gleichermaßen überraschende wie plausible Antwort. Die Dualität? Funktioniert. Problemlos. Man lebt einfach aneinander vorbei. "
    (Jochen Förster in der Welt vom 20.102001)

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

    • MESSMER, Susanne (2001): Im Dschungel von Shanghai-Babylon.
      Großstadtabenteuer, Bohemeleben, Drogen, Geschlechterkampf: neue Bücher der jungen chinesischen Autorinnen Wei Hui und Mianmian,
      in: TAZ v. 10.10.
    • SURKUS, Andrea (2001): Parties und Paties und Morgenküsse,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 16.10.
    • KOGELBOOM, Esther (2001): Von Frauen und Faschisten.
      Wei Hui hat einen Skandalroman geschrieben - "Shanghai Baby" erzählt vom Leben einer neuen chinesischen Generation zwischen Kommunismus und Kommerz. Ihre Protagonistin treibt es wild - mit einem Berliner,
      in: Tagesspiegel v. 17.10.
    • FÖRSTER, Jochen (2001): Im Bett ist alles erlaubt.
      Wei Hui beschreibt, wie nah der Westen China längst ist. Und wie man das Regime wohldosiert provoziert,
      in: Welt v. 20.10.
    • SCHERER, Sigrid (2001): Kopflos in Shanghai.
      Wei Hui schreibt gut gelaunt,
      in: Die ZEIT Nr.47 v. 15.11.
    • MEIER, Simone (2001): Bewahrerin der Lust.
      Baudelaire in Asien. Wei Huis Erfolgsroman "Shanghai Baby" ist in China verboten,
      in: Freitag Nr.48 v. 23.11.
    • KORFF, Chistiane (2001): Sex - made in China.
      Wie die Pop-Autorin Wei Hui in China Tabus brach, um im Westen einen Bestseller zu landen,
      in: Focus Nr.48 v. 26.11.
    • COSMO, Claudia (2001): Wei Hui: Shanghai Baby,
      in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 23.12.
     
       
    • Das Buch in der Debatte

    • EHLERS, Fiona (2000): Krieg der Schanghai-Babys.
      Die Chinesen haben nicht nur den Kapitalismus entdeckt, sondern auch die jungen Popliteratinnen. Mianmian ist die begabteste von ihnen.
      in: Spiegel Reporter Nr.11 v. 31.10.
     
         
       
    • Shanghai in den Medien

      • Neu:
        BLUME, Georg (2002): Das New York Chinas.
        Schanghai gilt als westlichste Stadt der Volksrepublik. Architektur, Kunst und Nightlife orientieren sich am Big Apple. Viele Besucher aus dem Westen fühlen sich heimisch - etwa wenn sie die vielen Wolkenkratzer im Art-déco-Stil sehen,
        in: TAZ Frankfurt v. 12.01.
     
           
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 14. Januar 2002
    Update: 12. Februar 2003
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