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Gøsta Esping-Andersen: Familienstruktur und Niedriglohnsektor

 
       
     
       
     
       
   

Gøsta Esping-Andersen in seiner eigenen Schreibe

 
   
Berliner Republik:
Das Kinderprogramm.
Warum Gesellschaftspolitik heute Politik für Familien sein muss
  • ESPING-ANDERSEN, Gøsta (2003): Herkunft und Lebenschancen.
    Warum wir eine neue Politik gegen soziale Vererbung brauchen,
    in: Berliner Republik, Schwerpunkt "Das Kinder-Programm", Heft 6, November/Dezember
 
       
   

Gøsta Esping-Andersen: Porträts und Gespräche

 
   
  • NIEJAHR, Elisabeth (2003): Politik vom Wickeltisch.
    Familie, Demografie, Bildung und noch mal Bildung - das sind die großen Themen des dänischen Soziologen Gøsta Esping-Andersen. Jetzt hat ihn die SPD entdeckt,
    in: Die ZEIT Nr.41 v. 02.10.
  • GEYER, Christian (2004): Kinderdenker,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.01.
    • Kommentar:
      GEYER porträtiert den dänischen Soziologen Gösta ESPING-Andersen, der bei der SPD-Klausur in Weimar das zentrale "Impuls-Referat" halten durfte.

            
        "Er entwirft den Sozialstaat der postindustriellen Gesellschaft sozusagen vom Wickeltisch aus", beschreibt GEYER den Ansatz des neuen Gurus der Sozialdemokratie.
 
       
   

Why We Need a New Welfare State  (2002)
Oxford University Press

 
   
 
 

Pressestimmen zu Esping-Andersen

"Esping-Andersen (ist) überzeugt, dass es ohne eine spürbare Ausweitung des Niedriglohnsektors nicht geht – und zwar vor allem wegen der Eltern, die viele Dienstleistungen brauchen, wenn sie Berufstätigkeit und Kindererziehung verbinden wollen. »Wir brauchen einen servicebasierten Wohlfahrtsstaat«, sagt er. »Und wir brauchen mehr Jobs am unteren Ende der Lohnskala, wenn es weniger Hausfrauen und mehr berufstätige Mütter gibt.«
Wie viele Ökonomen fordert er, der Sozialstaat müsse radikal erneuert werden, mit ein paar kleinen Korrekturen hier und da sei es nicht getan. Den Grund für diesen Reformzwang sieht er allerdings – und darin unterscheidet er sich vom deutschen Mainstream – weniger in der Globalisierung. Die größten Herausforderungen kommen aus dem Innersten der Industrienationen selbst – durch die neuen Familienstrukturen und die Erwerbstätigkeit von Frauen. »Wir sind mitten in einer Revolution von demografischen und familiären Verschiebungen«, schreibt er."
(Elisabeth Niejahr in der ZEIT vom 02.10.2003)

 
 
 
       
   
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Update: 09. November 2008
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