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Rupprecht
Podszun:
Die verkalkte Republik
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Aktuellster
Beitrag
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Rupprecht Podszun in seiner eigenen Schreibe
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- PODSZUN, Rupprecht (2000): Macht
endlich Platz!
Der Siegeszug der Jugend ist nur schöner Schein. Noch immer kleben
zu viele alte Männer in Politik, Wirtschaft und Kultur an ihren
Posten,
in: Rheinischer Merkur Nr.18 v. 04.05.
- Neu:
PODSZUN, Rupprecht (2003): Typisch atypisch.
Generationenfalle. Jürgen Busches Biographie der "68er" hilft nicht
weiter,
in: Freitag Nr.29 v. 11.07.
- Inhalt:
PODSZUN beklagt, dass BUSCHE nicht den Nerv der
68er-Generation trifft:
"Erfolgreiche
Generationen-Bücher funktionieren anders: Fiesta, der Roman
von Hemingway, den Busche selbst erwähnt, charakterisiert die lost
generation durch literarische Verarbeitung eines Lebensgefühls,
ebenso wie Douglas Coupland
den Nerv der Generation X traf.
Florian Illies sorgte in
einem Sachbuch mit der sanft-ironischen Beschwörung von Erinnerungen
bei den Angehörigen der Generation Golf für Hihi-Erlebnisse.
Auf dieses Niveau begibt sich Busche nicht herab, ihm geht es um eine
Deutung. Aber er schwingt sich auch nicht zur wissenschaftlichen
Untersuchung auf, so wie es Helmut Schelsky etwa in seiner Studie über
Die
skeptische Generation
geleistet hat."
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Rupprecht Podszun im Gespräch
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- TEMSCH,
Jochen (2000): Geht endlich in Pension.
Rupprecht Podszun über sein Buch "Die verkalkte Republik",
in: Süddeutsche Zeitung v. 19.06.
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Klappentext
"Das Diktat der Jugendlichkeit auf
allen Kanälen: Zuckersüße Teeniegesichter lächeln
von der Mattscheibe. Knitterfreie Schönheiten unter
25 strecken in Shows ihre langen Beine aus. Doch der
Siegeszug der Jugend ist nur ein visueller. Zu sagen
haben die Teens und Twens nichts. Die alten Männer
kleben an der Macht: Ein 68jähriger, der seit 40
Jahren im Korsett der Parteipolitik eingeschnürt
ist, wird Bundespräsident. Der Literaturpapst, der
den Deutschen ihren Lesegeschmack diktiert, geht auf
die 80 zu. Altgediente Manager, und haben sie sich
als noch so unfähig erwiesen, werden in den
Aufsichtsrat befördert. Der mächtigste Mann im
deutschen Sport lässt sich mit 73 erneut zum
Vorsitzenden des Deutschen Fußball-Bunds wählen.
Viel zu spät danken die Oldies ab. Die Folge: Ihre
Nachfolger sind müde und verschlissen, wenn sie
endlich ans Steuer dürfen. Die APO-Opas tun jung und
sind nur peinlich. Berufsjugendliche und lächerliche
»Junge Wilde«
besetzen die spärlichen Domänen der Jugend. Die
Mittfünfziger zuckeln ohne drive und ohne Visionen
in die Zukunft. Sie haben nicht mehr die Kraft, die
wichtigen Reformen durchzusetzen. Dadurch gerät
Deutschland ins Schleudern. Denn mit einer
verrosteten Karre lassen sich die Globalisierung,
neue Info-Technologien und der weltweite Wertewandel
nicht meistern. Die Youngster dagegen haben den
Führerschein für die Zukunft: Ohne Ideologien, aber
mit Ideen sind sie es, die die verkalkte Republik
auf Touren bringen können. Gebt ihnen eine Chance!"
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