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Gerd Bosbach: Die Bevölkerungsvorausberechnung als moderne Kaffeesatzleserei

 
       
   
  • Zur Person

    • 1953 in Euskirchen geboren
    • 2011 Buch "Lügen mit Zahlen"
    • Professor für Statistik, Mathematik und Empirik an der Fachhochschule Koblenz
 
       
     
       
   

Gerd Bosbach in seiner eigenen Schreibe

 
   

BOSBACH, Gerd (2004): Demografische Entwicklung - nicht dramatisieren.
Bei ganzheitlicher Betrachtung der vorliegenden Daten zur demografischen Entwicklung ergibt sich, dass zu einem "Demografie-Pessimismus" kein Anlass besteht,
in: Gewerkschaftliche Monatshefte, H.2, Februar

BOSBACH, Gerd (2004): Die modernen Kaffeesatzleser.
Gerd Bosbach hat die demographischen Zahlen des Statistischen Bundesamtes wider den Strich gebürstet und in einen Gesamtrahmen gestellt,
in: Frankfurter Rundschau v. 23.02.

Die junge Welt hat bereits am 9. Februar über die Kritik von Gerd BOSBACH an der Vorausberechnung des Statistischen Bundesamtes berichtet. Nun dokumentiert die FR einen Artikel, der in der Februarausgabe der Gewerkschaftlichen Monatshefte erscheint. Es darf gefragt werden, warum diese Kritik erst jetzt laut wird, obwohl das Problem bereits seit langem bekannt ist. Offenbar war bislang nicht einmal den Gewerkschaften an einer Kritik gelegen...

Geburtenkrise - Die politische Konstruktion eines Themas

BINGLER, Klaus & Gerd BOSBACH (2004): Kein Anlass zu Furcht und Panik.
Fakten und Mythen zur "demografischen Katastrophe",
in: Deutsche Rentenversicherung, H.11/12, November/Dezember

BERLINER ZEITUNG-Serie: Volk mit Falten

KAUFMANN, Stephan (2006): "Den Leuten wird eine Katastrophe vorgegaukelt".
Statistiker Gerd Bosbach über unseriöse Prognosen, Zahlenspiele und Wirtschaftswachstum in einem alternden Land,
in: Berliner Zeitung v. 18.03.

Gerd BOSBACH wiederholt hier lediglich, was er schon vor Jahren verkündet hat. Es geht dabei um die Rentner und das Problem der höheren Lebenserwartung. Mit keinem Wort geht er auf die Verbreitung falscher Zahlen zur dauerhaften Kinderlosigkeit ein. Das ist also gewerkschaftspolitisch korrekt, mehr aber auch nicht:

"Herr Professor Bosbach, die Bevölkerung in Deutschland schrumpft, im vergangenen Jahr etwa um etwa 50 000. Deutschland altert. Führt das zu Wohlstandsverlusten?
          
Wir beklagen uns über eine Million Neurentner in fünf Jahren, halten das für unfinanzierbar. Gleichzeitig leisten wir uns fünf Millionen Arbeitslose. Wenn nur die Hälfte davon produktiv tätig wäre, ginge es allen besser. Gleichzeitig klagen wir über zu wenig junge Leute. Aber für die vorhandenen gibt es nicht genug Ausbildungsplätze, zu wenig Studienplätze und auch nicht genug Arbeit. Da stimmt doch die Logik nicht. Lasst uns erst mal alle Jugendlichen gut ausbilden und arbeiten. Dann können wir sehen, ob die Rentner ein zusätzliches Problem bedeuten!"

BOSBACH, Gerd (2006): Schirrmacher, Der Spiegel und die demografische Entwicklung,
in: single-generation.de v. 20.03.

BOSBACH, Gerd (2006): Die demographische Revolution liegt schon hinter uns.
Gerd Bosbach empfiehlt als Statistiker Vorsicht im Umgang mit Statistiken - und mehr Einsatz für die Kinder, die wir haben, statt über die niedrige Geburtenrate zu jammern,
in: Welt am Sonntag v. 14.05.

Gerd BOSBACH  weist nun auch in der Welt darauf hin, dass der größte demografische Wandel bereits im 20. Jahrhundert stattgefunden hat:

"Im Jahre 2300 sind die Deutschen ausgestorben. Das ist der Fluchtpunkt einer Debatte, die sich von der Panik nährt, daß wir Deutschen wegen der geringen Geburtenrate die Zukunft nicht meistern werden.
          
 Dabei haben die Deutschen im vergangenen Jahrhundert demographisch größere Veränderungen bewältigt, als für die Zukunft erwartet werden. Die Lebenserwartung stieg um mehr als 30 Jahre, der Anteil der Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung sank von 44 auf 21 Prozent, der Anteil der über 65jährigen wuchs von knapp fünf auf über 16 Prozent, also auf mehr als das Dreifache! Auch die Vorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes für 2050 geben bei ganzheitlicher Sichtweise keinen Anlaß zur Panik."

Die Single-Lüge. Eine Kritik der Argumentationsmuster im Zeitalter der Demografiepolitik

BOSBACH, Gerd (2006): Demographische Entwicklung. Realität und mediale Aufbereitung,
in:
Berliner Debatte Initial, 17, H.3

BOSBACH, Gerd (2007): Das Rentenkomplott.
Interessengruppen dramatisieren bewusst die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland - und leiten daraus drastische Maßnahmen ab. Rechnet man nach, schrumpft das Drama gewaltig,
in: Tagesspiegel v. 20.12.

"100 Erwerbsfähige sind heute für die Versorgung von 161 Personen zuständig. Dieses Verhältnis soll sich bis 2050 auf 100 zu 184 ändern. Die Gesamtbelastung der Bevölkerung nimmt trotz Alterung also nur um knapp 15 Prozent zu. Das Drama schrumpft auf ein Siebtel", meint Gerd BOSBACH.

BOSBACH, Gerd (2012): Albtraum Demographie.
Die Deutschen sterben aus, die Rente ist nicht sicher. Wie mit der Bevölkerungsstatistik Angst gemacht wird,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 02.01.

BOSBACH, Gerd (2012): Produktivität schlägt Demografie.
Was in der Rentendebatte bewusst verschleiert wird,
in: DeutschlandRadio v. 30.10.

BOSBACH, Gerd & Jens Jürgen KORFF (2012): Altersarmut in einem reichen Land. Zur Logik eines scheinbaren Widerspruchs. In: Christoph Butterwegge/Gerd Bosbach/Matthias W. Birkwald (Hrsg.) Armut im Alter. Probleme und Perspektiven der sozialen Sicherung, Frankfurt a/M/New York: Campus Verlag, S.175-188

 
       
   

Gerd Bosbach im Gespräch

 
   

KIESER, Albrecht (2004): Demographie und Demagogie.
Über die "unumstößlichen" Grundlagen der Schröderschen "Agenda 2010",
in: junge Welt v. 09.02.

Während Kanzler SCHRÖDER das Weiter-So der Agenda 2010 durch den Rücktritt vom Parteivorsitz retten möchte, bröckelt die mediale Einheitsfront. Lange Zeit stand single-generation.de mit dem Vorwurf, die Prognosen des nationalkonservativen Bevölkerungswissenschaftlers Herwig BIRG seien unrealistisch, fast völlig alleine. Der Journalist Detlef GÜRTLER hatte dann im August 2003 in der Welt zur neuesten Prognose geschrieben:

"Man kann solche extrem unwahrscheinlichen Annahmen treffen. Die wissenschaftliche Redlichkeit würde dann allerdings erfordern, noch mindestens eine andere Annahme durchzurechnen. Zum Beispiel die Bevölkerungsvorausberechnung der Vereinten Nationen, die Deutschland im Jahr 2050 eine Geburtenrate von 1,64 prognostiziert. Das Statistische Bundesamt hingegen hat zwar diverse unterschiedliche Wanderungs- und Lebenserwartungsszenarien beschrieben, die Geburtenrate aber konstant bei 1,4 belassen. Warum? Unter anderem um »den Handlungsdruck auf die Politik aufrechtzuerhalten«, wie einer der Beteiligten ebenso freimütig wie anonym zugab."

Das passte damals jedoch nicht zur politischen Stimmung, weswegen der Artikel in der Mitte-Presse keinerlei Widerhall fand. In der jungen Welt (17./18.02.2003) berief sich z.B. Manfred SOHN in einer zweiteiligen Serie ausdrücklich auf die Prognosen von Herwig BIRG, um den Geburtenrückgang zu dramatisieren. Nun wird erstmals ein Statistikprofessor als Kritiker der Prognose mit Namen genannt:

"die demographische Prognose von der unbezahlbaren Überalterung ist offensichtlich Humbug, wie jetzt ein Statistikprofessor aufgedeckt hat, der selbst jahrelang im Statistischen Bundesamt tätig gewesen ist. Gerd Bosbach lehrt heute an der Fachhochschule Koblenz Statistik, Mathematik und Empirik, und was er Hahlen vorhält, unterstreicht einmal mehr, daß sich das derzeitige Sozialabbauprogramm auf gewagte Kaffeesatzleserei und bewußte Halbwahrheiten stützt.
Drei Haupteinwände hält Gerd Bosbach den »vorgegebenen und unausweichlichen« Prognosen (...) entgegen: Erstens sei eine Bevölkerungsprognose bis zum Jahre 2050 als Grundlage politischer Entscheidungen heute schlicht untauglich. Hätte man z. B. 1953 eine Prognose für 2000 als zielsicher und handlungsleitend ausgegeben, hätte man millionenfach daneben gelegen: Wegen Anwerbeverträgen für »Gastarbeiter«,
Pillenknick und 1989er Zusammenbrüchen, von mehreren Kriegen und entsprechenden Fluchtbewegungen ganz zu schweigen.
Nicht von ungefähr betrug die »Gültigkeitsdauer« der letzten neun Bevölkerungsprognosen des Statistischen Bundesamtes im Schnitt vier Jahre. Einige Vorgängerprognosen mußten sogar gänzlich über den Haufen geworfen werden.
Die Prognose (...) unterschlägt – das ist das zweite Argument von Gerd Bosbach – wesentliche demographische und ökonomische Größen. So kommt (...) nicht vor, daß auch unproduktive Kinder und Jugendliche ernährt werden müssen. Rechnet man aber diese Bevölkerungsgruppe in die Prognose ein, dann müssen heute hundert Menschen zwischen 20 und 60 Jahren 82 Junge und Alte ernähren. Im Jahre 2050 würden es 112 Junge und Alte sein. Nicht 80 Prozent mehr als heute sondern 40 Prozent mehr. Und nur zwölf Prozent mehr als 1970, als 100 Erwerbsfähige 100 Junge und Alte ernährten. Solche undramatischen Zahlen enthält auch die offizielle Bevölkerungsvorausberechnung. Aber der Präsident des Amtes, die hohe Politik und die Medien wollen sie offensichtlich nicht zur Kenntnis nehmen.
Eine andere Zahl wird von den Bundesdemographen allerdings komplett ausgeblendet: die absehbare, steigende Arbeitsproduktivität.
"

Wenn jetzt plötzlich die Prognose selbst in der Kritik steht, dann zeigt dies, dass die Agenda 2010 viel grundsätzlicher zur Disposition steht, als dies die Mitte-Politiker glauben machen wollen.

WURZBACHER, Ralf (2004): Demographische Langzeitprognosen: Horrorszenario auf wackligen Füßen?
jW sprach mit Gerd Bosbach, Professor der Statistik, Mathematik und Empirik an der Fachhochschule Koblenz, Standort Remagen,
in: junge Welt v. 05.03.

EHRENSTEIN, Claudia (2004): "Die langfristigen Prognosen der Demographen sind unseriös".
Der Kölner Statistiker Gerd Bosbach warnt: Die Politik benutzt die Horrorszenarien der Zukunft, um heute Kürzungen im Sozialbereich zu rechtfertigen,
in: Welt v. 03.06.

OSWALD, Bernd (2004): Vergreisung Deutschlands.
"Die Politik will von den Problemen ablenken, die sie nicht lösen kann",
in: Süddeutsche Zeitung Online v. 07.03.

HAVERKAMP, Lutz (2004): "Politik wird nicht von Vernunft bestimmt".
Der Wissenschaftler Gerd Bosbach über die nicht stattfindende Überalterung der Gesellschaft und warum er sich von der Politik hinters Licht geführt sieht,
in: Tagesspiegel v. 23.08.

SCHMIDT, Michael (2006): "Die Demographie ist nicht schuld".
Für den Statistiker Bosbach sind Arbeitslosigkeit und schlechte Bildung die Ursachen unserer Sozialmisere,
in: Tagesspiegel v. 24.03.

STEIGER, Hartmut (2006): Sterben die Deutschen aus?
Demografie: Der Statistiker Gerd Bosbach warnt vor Panikmache - Horrorszenarien sollen die Deutschen für Reformen empfänglich machen,
in:  VDI Nachrichten v. 24.03.

DECKERT, Marc (2006): Zahlensalat.
Die Deutschen sterben in 300 Jahren aus! Wir haben die niedrigste Geburtenrate der Welt! So klingt die aufgeregte Mediendebatte über KINDERLOSE DEUTSCHE, in der mit vielen schiefen Argumenten und falschen Zahlen hantiert wird. Oft berichten Medien bewusst irreführend, sagt Professor Dr. Gerd Bosbach, Experte für Statistikmissbrauch,
in: Neon, Mai

Die Zeitschrift Neon schließt sich dem Urteil von single-generation.de an, wenn die Minimum-Spiegel-Titelgeschichte als "meinungsstark und faktenschwach" charakterisiert wird. Gerd BOSBACH, der bereits am 20. März auf single-generation.de den Statistikmissbrauch von Matthias MATUSSEK und Frank  SCHIRRMACHER anprangerte, legt in Neon noch nach:

"Wenn Altern und geringe Kinderzahl an sich ein Problem wären, hätte es letztes Jahrhundert in Deutschland den Supergau gegeben. Da sind wir um über 30 Jahre gealtert, und der Anteil der Kinder und Jugendlichen sank dramatisch von 44 auf heute 20 Prozent! Die für die Zukunft erwarteten Veränderungen sind dagegen gering: Sechs Jahre Alterung bis 2050 und ein Jugendanteil von 16 Prozent."

BOSBACH sieht in der derzeitigen Negativkampagne ein Problem, denn

"Verunsicherung ist kein Faktor, der zum Kinderkriegen ermuntert".

Single-generation.de sieht das Problem der Negativkampagne jedoch noch viel umfassender, denn bereits die Single-Lüge ist Teil einer Negativkampagne die seit Anfang der 90er Jahre die Selbstbilder auf den Kopf gestellt hat. BOSBACH weist darauf hin, dass die geburtenstarken Jahrgänge durch ein Lebensgefühl geprägt wurden, das man als "Wir waren überall zu viel" bezeichnen kann. Die Reduktion der Kinderzahl wäre dann als adäquate Reaktion auf die gesellschaftlichen Verhältnisse zu betrachten, die weniger mit der viel beschworenen deutschen Vergangenheit, aber viel mit den Bedingungen des Heranwachsens, zu tun gehabt hätte. Jürgen VOSS hat das Horror-Szenario einer kinderreichen Generation Golf hochgerechnet. Deutschland hätte heute ca. 21 Millionen Menschen mehr. Es ist kaum vorstellbar, dass unser Arbeitsmarkt und unsere Sozialsysteme dies besser verkraftet hätte. Statt über die demografische Situation zu jammern, sollten wir die jetzt Heranwachsenden besser bilden und ausbilden. Davon reden Politiker zwar gerne, aber weniger um mehr für die Bildung zu tun, sondern nur um Bildung gegen Sozialausgaben auszuspielen.

SPERBER, Katharina (2006): "Der Kuchen wird größer, und jeder kann ein Stück abbekommen".
Wenn die künftigen Versorger einer kleiner werdenden Bevölkerung gut ausgebildet sind und Arbeit bekommen, steigt die Produktivität. Das Bruttoinlandsprodukt wächst, es ist genug für alle da, meint der Statistiker Gerd Bosbach
in: Frankfurter Rundschau v. 08.11.

Die FR widmet der 11. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung das Tagesthema Land mit Nachwuchssorgen. Der Statistiker Gerd BOSBACH bezweifelt im Interview, dass die Annahmen zur Erhöhung der Lebenserwartung realistisch sind. Ist die Bevölkerungsvorausberechnung also eine Art Gefälligkeitsgutachten, um die geplante Erhöhung der Lebensarbeitszeit reibungsloser durchsetzen zu können?

Bereits bei der letzten Bevölkerungsvorausberechnung vermutete single-generation.de dass sie im Hinblick auf die Durchsetzbarkeit der damaligen Agenda-Reformen gesehen werden müsse.

SPERBER, Kathrin (2007): "Wir könnten die Alten locker versorgen".
Der Demografie-Forscher Gerd Bosbach warnt vor Horrorgemälden und sieht in Deutschland vor allem ein Verteilungsproblem,
in: Frankfurter Rundschau v. 18.01.

Gerd BOSBACH sieht nicht im demografischen Wandel, sondern in der hohen Arbeitslosigkeit das Hauptproblem der Sozialversicherungssysteme:

"In den vergangenen hundert Jahren sind wir im Schnitt 30 Jahre älter geworden, aber die Gesellschaft nicht ärmer, sondern reicher. Bis 2050 sollen wir nach verschiedenen Schätzungen sechs bis neun Jahre älter werden. Und das soll jetzt plötzlich ein Problem sein?"

WURZBACHER, Ralf (2009): "Abnahme der Bevölkerung ist kein Problem".
Das Statistische Bundesamt dramatisiert das Alterungsproblem in unzulässiger Weise. Ein Gespräch mit Gerd Bosbach,
in: junge Welt v. 20.11.

WURZBACHER, Ralf (2013): "Und solche Leute beraten die Politiker…".
Bertelsmann-Stiftung frisierte Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung – und wurde dabei erwischt. Gespräch mit Gerd Bosbach,
in:
junge Welt v. 22.03.

Gerd BOSBACH über den Verbreitung von falschen Zahlen zur Alterung in Deutschland durch die neoliberale Bertelsmann-Stiftung, die die Studie "Alterssicherung, Arbeitsmarktdynamik und neue Reformen: Wie das Rentensystem stabilisiert werden kann" in Auftrag gegeben hat:

"Ralf Wurzbacher: Wie kann Medienprofis solch ein Schnitzer unterlaufen?
Gerd Bosbach: Das waren keine Medienleute, sondern die Demographie-Experten von Bertelsmann. Die Zahlen sind so was von unplausibel, allein wenn man bedenkt, daß es um den bundesweiten Durchschnitt gehen soll. Für einzelne Regionen hieße das bis zu 90 Prozent über 64jährige. Das müßten Fachleute doch sehen! Also entweder waren das von eigenen Ängsten total verblendete Leute oder Bösewichter, die mit aller Macht die Rente erst ab 69 durchpeitschen wollen. Ich weiß es nicht. Aber Angst macht mir, daß die Politiker auf solche Leute hören."

Neu:
GOETTLE, Gabriele (2014): Demografische Desinformation.
Statistikprofessor Gerd Bosbach erklärt die Tricks,
in: TAZ v. 27.01.

Gabriele GOETTLE erzählt wie der Statistiker Gerd BOSBACH sich seinen Ruf als Demografieexperte erkämpfte und warum die Desinformation in Sachen demografischer Wandel immer noch vorherrscht:

"Das Berlin-Institut, ein privates Meinungsbildungsinstitut hinter dem unter anderem Versicherungskonzerne stehen, hat 2006 eine sogenannte Studie vorgestellt. Die Horrormeldung im O-Ton: »Deutschland auf Schrumpfkurs« und »Nach dem Mensch kommt der Wolf«. Behauptet wurde, dass wir Deutschen weltweit die geringste Geburtenrate haben. Das war die Meldung Nummer eins in allen Medien. Ich habe am nächsten Tag nachgeguckt und fand eine EU-Statistik, wonach Deutschland unter den 25 EU-Staaten Platz 15 einnahm. Ich bin damit an 50 bis 60 Journalisten herangetreten. Kein Wort. Nichts! Das hat mich empört, dass alle solche Fälschungen durchgehen lassen. Ich habe das Statistische Bundesamt kontaktiert. Nichts! Ich habe die dpa kontaktiert, die diese Nachricht verbreitet hatte, und da sagte man mir, eine junge und unerfahrene Redakteurin hätte das auf der Pressekonferenz des Instituts gehört und es passte eben in die »Denkwelt«. Wenn sie eine Stunde prüfen würden, verkauft eine andere Presseagentur derweil die Meldung. Sie haben danach zwar die richtigen Daten veröffentlicht, aber ohne die falschen zu dementieren. Der Fernsehsender NDR-Kultur hat dann einen Beitrag gemacht, ich erzählte von meinen Aufklärungsversuchen, der Mann von der dpa hat sich entschuldigt und jemand vom Statistischen Bundesamt hat die Richtigstellung gebracht. Aber ich finde heute noch Meldungen, die sich auf die alte Falschmeldung beziehen."

Zur Zeit überschlagen sich die Medien wieder mit demografischen Horrorzahlen und solange die Rentendebatten nicht in eine kapitalfreundliche Richtung gebracht wurden, werden wir tagtäglich mit demografischer Desinformation gefüttert werden. Die Wirtschaft will Berechnungen für das Jahr 2050 und man kann deshalb ziemlich sicher sein, dass diese demnächst publiziert werden. Man kann sie dann aber vergleichen mit jenen aus Zeiten der Agenda 2010. Die Zahlen könnten sich ganz schnell als Bumerang erweisen, denn die publizierten Horrorzahlen der vergangenen Jahrzehnte lassen sich nicht so schnell übertrumpfen! Höchstens mit Falschmeldungen...

 
       
   

Altersarmut in einem reichen Land (2012).
Zur Logik eines scheinbaren Widerspruchs

(zusammen mit Jens Jürgen Korff)
in:
Christoph Butterwegge/Gerd Bosbach/Matthias W. Birkwald (Hrsg.) Armut im Alter. Probleme und Perspektiven der sozialen Sicherung, Frankfurt a/M/New York: Campus Verlag, S.175-188

 
   
     
 

Inhaltsverzeichnis

1. Ein größerer Kuchen für weniger Gäste

1.1. Unglaublich einfach, aber wahr
1.2. Ein möglicher Einwand

2. Reallohnsteigerungen bei einem Rentenbeitrag von 40 Prozent?!

2.1. Die Gegenrechnung
2.2. Wohlstandsgewinne trotz steigender Rentenbeiträge

3. Prognosen mit absurden Annahmen

4. Steigende Lebenserwartung ohne gesundheitliche Fortschritte?

4.1. Die Vermischung von dynamischer und statischer Betrachtung
4.2. Auswirkungen des Denkfehlers

5. Kleine Veränderungen - groß aufgebauscht
6. Zusammenfassung

Zitate:

Eine fast Verdopplung der Rentnerzahlen in 50 Jahren geschah bereits in der Vergangenheit - ohne Wohlstandsverluste

"Zwischen 1960 und 2010 hat sich der Anteil der Über-64-Jährigen in Deutschland von 11,6 auf 20,6 Prozent fast verdoppelt. Das führte zu einer Erhöhung der Arbeitnehmerbeiträge zur Rentenversicherung von 7,0 auf 9,95 Prozent. Dies hat aber mitnichten zu Wohlstandsverlusten geführt, weder für die Arbeitnehmer/innen noch für die Rentner/innen."
(2012, S.180)

Die Vermischung von dynamischer und statischer Betrachtung bei Bernd Raffelshüschen hinsichtlich der zukünftigen Anzahl der Pflegebedürftigen im Jahr 2050 (Basisjahr 2005, Anstieg der Lebenserwartung um 7 Jahre)

"Die Anzahl der Pflegebedürftigen entspricht zurzeit etwa der Hälfte der Anzahl der Über-84-Jährigen. Da sich nach den Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes der Anteil der Über-84-Jährigen - auch Hochbetagte genannt - bis 2050 etwa vervierfacht, wird vielfach für diesen Zeitpunkt mit einer Vervierfachung der Pflegekosten gerechnet. (...). Bei der Lebenserwartung ist Raffelhüschens Denkweise dynamisch: Er vollzieht eine Veränderung bis 2050 nach. Die Altersgrenze jedoch, bei der er die Gruppe der Hochbetagten beginnen lässt, bleibt konstant bei 85 stehen. An dieser Stelle rechnet Raffelhüschen plötzlich statisch! Wenn das stimmen würde, hieße dies, dass die Älteren im Jahr 2050 alle sieben Jahren, die sie an Lebenszeit hinzugewonnen haben, in Krankheit und Pflegebedürftigkeit verbringen. Das widerspricht nicht nur allen historischen Erfahrungen, es ist auch schlicht unlogisch: Denn warum sollten wir sieben Jahre älter werden, wenn unsere Gesundheit keine Fortschritte macht?
(2012, S.184)

Der Zusammenhang zwischen der  Veränderung der Lebenserwartung und der Zahl der Pflegebedürftigen

"Werden alle sieben zusätzlichen Jahre in Pflege verbracht, ist die Angst vor der Vervierfachung der Kosten berechtigt. Verbringen wir wenigstens die Hälfte davon in leidlicher Gesundheit, würde sich der Anteil der Pflegebedürftigen an der Gesamtbevölkerung etwa verdoppeln. Das mag zunächst immer noch dramatisch klingen, aber Produktivitätssteigerungen werden im Verlauf von 45 Jahren viele andere Arbeiten überflüssig machen. Da bietet die Altenhilfe sogar ein gutes Mittel gegen die in anderen Szenarien geschürte Angst, dass uns die Arbeit ausgehen könnte. Und sind die sieben ausnahmslos gesunde Jahre, bliebe der Anteil der Pflegebedürftigen sogar konstant.
Die letzte Annahme ist gar nicht so unwahrscheinlich, weil der medizinisch-technische Fortschritt Krankheiten auch zurückdrängen kann. Gesundheitswissenschaftler diskutieren sogar die These, dass die Anzahl der Krankheitsjahre im Leben eines Menschen tendenziell sinken wird (Kompressionsthese), und begründen sie oft mit Daten aus sozial höheren Schichten, die den zu erwartenden Fortschritt für die breite Mehrheit gewissermaßen vorwegnehmen könnten. Oder umgekehrt als Bedingung formuliert: Wenn es uns 2050 sozial und gesundheitlich nicht besser geht, werden wir wohl kaum sieben Jahre länger leben."
(2012, S.185f.)

     
 
       
   

Ein Beitrag von single-generation.de zum Thema

Wenn Eltern Pflege brauchen. Wie der demografische Wandel den Alltag verändert und was das den Individuen abverlangt - Neue Ratgeber- und Sachbuchliteratur zum Thema

 
       
   

Lügen mit Zahlen (2011).
Wie wir mit Statistiken manipuliert werden
(zusammen mit Jens Jürgen KORFF)
München: Heyne

 
   
     
 

Klappentext

"»Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, infame Lügen und Statistiken.« Benjamin Disraeli

Wie kommen die glatten Trends in den Wahlprognosen zustande? Gibt es wirklich eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen und was ist von den blumigen Versprechen der privaten Altersvorsorge zu halten? - Statistiken und Grafiken erwecken den Eindruck von Objektivität und Exaktheit, dabei lässt sich mit ihnen alles und das Gegenteil davon beweisen. Die Autoren decken auf, wie wir täglich belogen und manipuliert werden, wie repräsentativ Umfragen tatsächlich sind, was eine gefühlte Inflation ist und wie Medikamenten-Studien geschönt werden. Spannend, unterhaltsam und voller Aha-Erlebnisse!

Zahlen lügen nicht – oder etwa doch? Laut Statistik hat ausgerechnet die Vatikanstadt die höchste Kriminalitätsrate der Welt. Statistisch gesehen steigt Ihr durchschnittliches Einkommen, sobald ein Millionär in Ihre Nachbarschaft zieht. Und der Anstieg der Krankenkassenbeiträge von 14 auf 15 Prozent beträgt tatsächlich nicht ein Prozent, sondern sieben! Statistiken begleiten uns den ganzen Tag, denn ständig wird etwas in Zahlenreihen erfasst, ausgewertet und verglichen. Das Problem: Mit kleinen Tricks lässt sich fast jede Statistik so frisieren, dass sie nahezu jede Aussage bestätigt – oder widerlegt. Gerd Bosbach und Jens Jürgen Korff tauchen mit uns ein in die Welt der Zahlen und Statistiken und erklären, wie leicht man mit ihnen lügen und belogen werden kann – und wie wir die verzerrte Wirklichkeit durchschauen und unser Bewusstsein für Zahlen und deren Interpretation schärfen. Ein verständliches und witziges Buch für alle, die Zeitung lesen, die Nachrichten und Wetterprognosen verfolgen und wählen gehen."

Inhaltsverzeichnis

Prolog: Kriminelle Zahlen

Kapitel 1: Yang ohne Yin. Die vergessene zweite Seite

Kapitel 2: Ein Bild lügt schneller als tausend Zahlen. Lügen mit Grafiken

Kapitel 3: Auf der Suche nach dem Warum. Ursache und Wirkung

Kapitel 4: Absolut Spitze oder relativ egal? Lügen mit relativen und absoluten Zahlen

Kapitel 5: Die Große Freiheit der Prozentisten. Die Frage bleibt: Prozent wovon?

Kapitel 6: Die Guten ins Töpfchen. Vorsortierte Stichproben

Kapitel 7: Die glatt gebügelte Sonntagsfrage. Wahlprognosen

Kapitel 8: Die Magie der Prognose. Wie weit wir in die Zukunft schauen können

Kapitel 9: Wunder der Statistik. Will-Rogers-Phänomen und Simpson-Paradox

Kapitel 10: Der Sack der Rosstäuscher. Neun weitere Zahlentricks

Kapitel 11: Die konstruierte Explosion. Gesundheitskosten im Vergleich

Kapitel 12: Stiftung Warentest im Renditerausch. Private Rentenversicherungen

Kapitel 13: Die bösen Armen. Der Angriff auf Hartz-IV-Empfänger

Exkurs: Gespräche über den Kult der Zahl

Kapitel 14: Die Dummen und die Bösen. Fünfzehn Beispiele aus der Praxis

Kapitel 15: Resigniert wird nicht!

Checkliste: So überprüfen Sie Statistiken

Kapitel 16: Übung macht den Meister. Aufgaben und Lösungsvorschläge

Epilog

 
     
 
       
   

Rezensionen

OSEL, Johann (2011): Schönfärbereien, Schwindeleien.
Wie Politiker, Medien, Lobbyisten und Werbeleute mit Statistiken Unfug treiben: Ein amüsantes Brevier klärt auf,
in: Süddeutsche Zeitung v. 07.03.

Der Statistiker Gerd BOSBACH, in der Öffentlichkeit bekannt geworden durch seine Kritik an Bevölkerungsvorausberechnungen ("moderne Kaffeesatzleserei"), hat zusammen mit dem Historiker und Werbetexter Jens Jürgen KORFF ein Buch über das Lügen mit Zahlen verfasst, das hilfreich beim Lesen von Statistiken und Grafiken ist. Im Gegensatz zu vielen blutleeren Büchern zu diesem Thema, die zwar witzig zu lesen sind, aber wenig für den eigenen Alltag bringen, werden hier vor allem die Lügen im Zusammenhang mit dem Wohlfahrtsstaat aufgedeckt: Hartz IV, Rentenversicherung, Altersvorsorge und Gesundheitswesen sind in Zeiten der Finanzialisierung und der Umgestaltung der sozialen Dienste zu hart umkämpften und hochprofitablen Sozialmärkten zu hoch brisanten Kampfarenen geworden. Wer hinter diese Kulissen blicken will, der muss auch Statistiken und Grafiken richtig interpretieren können. Dafür ist man mit diesem Buch gut gerüstet.

 
       
   

Kein Anlass zu Furcht und Panik (2004).
Fakten und Mythen zur "demografischen Katastrophe"

(zusammen mit Klaus Bingler)
in:
Deutsche Rentenversicherung, H.11/12, November/Dezember

 
   
     
 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Die Demografie im Brennpunkt der aktuellen Diskussion

1.1. Die Demografie als politisches Instrument
1.2. Aktuelle Debatten in den Medien

2. Wieweit gibt die 10. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung tatsächlich Anlass zur Dramatisierung

2.1. Die Annahmen und Ergebnisse der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung
2.2. Die einseitige Interpretation der Ergebnisse
2.3. Moderate Entwicklung bis zum Jahre 2020
2.4. Zunehmende Differenzierung zwischen den einzelnen Varianten bis zum Jahre 2050

3. Der fragile Charakter der Bevölkerungsstatistik

3.1. Die Korrekturbedürftigkeit der Statistik in der Vergangenheit
3.2.  Ein Gedankenexperiment: Wie zuverlässig wäre eine Prognose von vor 50 Jahren für heute gewesen?
3.3. Die Beeinflußbarkeit der Modellannahmen durch die Politik

4. Entschärfte Dramatik auch bei zutreffender Bevölkerungsvorausberechnung

4.1. Relativierung der Dramatik durch Vergleiche mit der früheren Bevölkerungsentwicklung
4.2. Fehlende Einbeziehung der Jugend in die Berechnung
4.3. Fehlende Berücksichtigung einer möglichen Verschiebung des Renteneintrittsalters
4.4. Außerachtlassung des Produktivitätsfortschritts
4.5. Ein Rechenexperiment: Rechnet man die Erwerbslosen zu den Kindern, Jugendlichen und Älteren hinzu, so ergibt sich bereits für heute ein ähnlich "dramatisches" Verhältnis, wie es für 2050 zwischen Erwerbsfähigen und Alten vorhergesagt wird

5. Der Jugendquotient - eine Messlatte für die Effizienz einer Volkswirtschaft?
6. Schlussbemerkungen: Gedanken über den Wert von Bevölkerungsvorausberechnungen  

     
 
       
   

Die modernen Kaffeesatzleser (2004).
Dokumentation der Frankfurter Rundschau vom 23.02.2004

 
   
     
 

Inhaltsverzeichnis

Wesentliche Annahmen und Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung

Argument 1: 50-Jahres-Prognosen sind moderne Kaffeesatzleserei

Argument 2: Die Modellannahmen sind durch die Politik beeinflussbar

Argument 3: "Lebensdauer" und Trefferquote von Bevölkerungsvorausberechnungen

Argument 4: Auch die Jungen wollen ernährt werden!

Argument 5: Sechs Jahre länger leben, keinen Tag länger arbeiten

Argument 6: Produktivitätsfortschritt erlaubt mehr Rentner

Argument 7: Auswahl des "worst case"

 
     
 
       
   

Gerd Bosbach in der Debatte

KRÜGER, Alfred (2004): Wir könnten uns mehr Rentner leisten.
Amtliche Wahrsager und politische Dramatisierer - Die Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes gegen den Strich gebürstet,
in: Telepolis v. 26.02.

Alfred KRÜGER referiert die Kritik von Gerd BOSBACH in der Frankfurter Rundschau an der Bevölkerungsvorausberechnung bis 2050.

Martin Schacht - Die ewige Zielgruppe

SPERBER, Katharina (2005): Die Instrumentalisierung der Zahlen.
Die Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung lassen sich je nach Interpretation für Horrorszenarien zur Lage der Gesellschaft nutzen,
in: Frankfurter Rundschau v. 22.08.

SPERBER referiert nochmals die altbekannten Thesen von Gerd BOSBACH zur Bevölkerungsvorausberechnung als moderne Kaffeesatzleserei. Die Debatte um die Kinderlosigkeit der Akademikerinnen zeigt jedoch, dass in der bevölkerungspolitischen Debatte noch unverschämter gelogen wird.  Was single-generation.de immer wieder betont hat, dass nämlich Eltern von Familienfundamentalisten wie Herwig BIRG in dauerhaft Kinderlose umdefiniert werden, das ist inzwischen empirisch nachgewiesen worden. Es ist ein Skandal, dass dies bislang - abgesehen von ein paar Artikeln unter ferner liefen - kein Thema in der Presse war. Was der ungehinderten Durchsetzung von Bevölkerungspolitik im Wege steht, das wird in den Medien gnadenlos unterdrückt. Ist das unsere viel gerühmte Pressefreiheit? Heißt Qualitätszeitung, dass nur gedruckt wird, was genehm ist?

 
   

Gerd Bosbach im WWW

www.rheinahrcampus.de

 
   

Der demografische Wandel in der Debatte

Geburtenkrise - Die politische Konstruktion eines Themas
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 10. März 2004
Update: 20. April 2015