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Gunnar
Heinsohn:
junge, männliche Singles als Bedrohung der Ordnung
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Zur Person
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1943 in Danzig geboren
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Studium der Volks-, Betriebs-
und Rechtswissenschaft
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2003 Buch
"Söhne und Weltmacht"
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Gunnar Heinsohn
in seiner eigenen Schreibe
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HEINSOHN, Gunnar (2002): Zu viele Söhne.
"Die Zeit ist
nicht auf unserer Seite": Demografische Analysen werfen ein
ungewohntes Licht auf den 11. September und seine Folgen,
in: TAZ v. 06.04.
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Traditionell
war es die Militärpolitik, die bevölkerungspolitische Debatten
bestimmte. In seinem Buch
Die Tyrannei der Lust hat z.B. der Journalist
Jean-Claude GUILLEBAU in dem Kapitel Die "Gefahr der
Entvölkerung" den deutsch-französischen Geburtenwettlauf nach dem
Krieg von 1870 beschrieben. An diesen militaristischen
Argumentationsstrang wird jetzt von HEINSOHN wieder im Rahmen des
"Clash of Civilisations" angeknüpft. |
HEINSOHN,
Gunnar (2004): Machtfaktor Söhne.
Die weltpolitischen Konflikte der Zukunft werden durch die
demografische Entwicklung in der Dritten Welt bestimmt,
in: Financial Times Deutschland v. 11.06.
HEINSOHN, Gunnar (2005): Ausblutende Landschaften.
Gunnar Heinsohn fragt, warum
sich Deutschland nicht um die besten Köpfe der implodierenden Staaten
Osteuropas bemüht, sondern lieber Städterückbau betreibt,
in: Welt am Sonntag v. 13.11.
HEINSOHN, Gunnar (2005): Kinder, Kinder.
Will Herwig Birg wirklich eine Fortpflanzungsdiktatur einführen?
in: Welt v. 24.12.
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Zuerst die guten Nachrichten: Gunnar
HEINSOHN widerlegt einige Mythen des nationalkonservativen
Bevölkerungswissenschaftler Herwig BIRG, die dieser in seinem
neuen Pamphlet
Die ausgefallene Generation
verbreitet. Zum
einen ist nicht der deutsche Sozialstaat für die - aus
nationalkonservativer Sicht (z.B. auch Jürgen BORCHERT oder
Hans-Werner SINN) zu geringe Geburtenrate - ausschlaggebend:
"Birgs
Idee, der Geburtenrückgang sei eine »Nebenwirkung« des Erfolges
der Bismarck'schen Sozialgesetzgebung, widerlegte schon Julius
Wolf. Er wurde um 1900 zum Entdecker der
seit 1860/70
fallenden Kinderzahlen Europas.
Wolf
fand heraus, daß nicht die Versorgung bei Krankheit und Alter
durch den Staat die Leute von eigenen Erben unabhängig und alsbald
kinderlos machte. Vielmehr wurden die Sozialgesetze gerade für
Lohnabhängige erlassen, die ihren bürgerlichen Unterhaltspflichten
schlicht nicht mehr nachzukommen vermochten weil Vater und Sohn
gleichzeitig arbeitslos sein konnten. Und da diese Lohnabhängigen
ohnehin kein Erbe im Tausch für Versorgung anbieten konnten,
tendierten sie zu Kinderlosigkeit, solange nicht mit Gewalt gegen
die Geburtenkontrolle vorgegangen wurde.
Der
Geburtenrückgang ist also nicht deutsch und auch nicht europäisch,
sondern strukturgeboren."
Zum
anderen widerlegt HEINSOHN den Mythos, dass die französische Frau
gebärfreudiger als die deutsche Frau sei. Single-generation.de
hat schon des Öfteren darauf hingewiesen, dass ein Vergleich
bereits deshalb scheitert, weil das bevölkerungspolitische Konzept
der Unterscheidung dessen, was "einheimisch" und "fremd" ist, in
Deutschland und Frankreich vollkommen unterschiedlich ist. Die
schlechte Nachrichten: HEINSOHN beruft sich bei seiner Rezension
auf die gleichen fragwürdigen Prognosen wie BIRG. HEINSOHN
behauptet, dass Geburtenkontrolle durch rigide Strafen - Beispiel
mittelalterliche Hexenverbrennungen - möglich sei. HEINSOHN geht
davon aus, dass eine Lösung des Bevölkerungsproblems nur durch
Gewalt zu verwirklichen sei und dass dies auch durchaus geschehen
könne. Dazu müsste jedoch die Freizügigkeit massiv eingeschränkt
werden, denn wie sollen Kinderlose zum Hierbleiben gezwungen
werden? Mit
Blick auf Frankreich fragt
HEINSOHN, ob die Rückkehr der Dienstbotengesellschaft eine
Alternative zur BIRGschen Fortpflanzungsdiktatur sein könne:
"In
jedem Fall stecken viele Araber und Schwarzafrikaner am unteren
sozialen Rand, von dem aus sie die großzügigen Prämien für Gebären
und Erziehung gern abgreifen. Mit ihrem Kindersegen sorgen sie für
eine Wiedergeburt der Dienstbotengesellschaft, in der auch Mittel-
und Oberschichtfrauen beim Nachwuchs zulegen, weil Kindermädchen
und Köchinnen wieder bezahlbar werden. Noch muß sich erweisen, ob
ein solcher Mix Frankreich in der ersten ökonomischen Liga zu
halten vermag oder ob - nach der malträtierten jüdischen Elite -
auch die übrigen Bildungsschichten den deutschen
Auswanderungstraum übernehmen. Die doch erst einmal schwer zu
verdienenden Gebärprämien könnten sich mithin ganz anders
auswirken, als Demographen erhofften.
Vor der Wahl zwischen Birgs Fortpflanzungsdiktatur und einem
Eurabien in Frankreich mag für manchen der stetige Niedergang an
Schrecken verlieren."
Die
Sozialdemokratie hat sich im Anschluss an
ESPING-ANDERSEN längst für die
Rückkehr der Dienstbotengesellschaft entschieden. Und auch CDU/CSU
scheint dem nicht abgeneigt, wenn auch unterschiedliche
Präferenzen bestehen: Während erstere auf öffentliche Lösungen wie
Ausbau der staatlichen Kinderbetreuungseinrichtungen setzen,
bevorzugt letztere wie auch die Grünen private Initiativen
(Tagesmütter, Haushaltshilfen usw.). |
HEINSOHN, Gunnar (2006): Zwei - nicht mehr und nicht weniger.
Die deutsche
Familienpolitik prämiert hohe Geburtenraten in der Unterschicht und
die Ein-Kind-Familie bei Gebildeten. Das ist ihr entscheidender
Fehler,
in: Welt v. 20.05.
HEINSOHN, Gunnar (2006): Mehr
Ausländer, weniger Ausländerfeindlichkeit.
Wie die Demografie ein deutsches Problem von ganz alleine löst,
in: Tagesspiegel v. 18.12.
HEINSOHN, Gunnar (2007): Nachwuchs
als Einkommensquelle.
Die deutsche Sozialpolitik verleitet bedürftige Mütter, sich mit
Kinderreichtum über Wasser zu halten,
in: Welt v. 24.05.
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Gunnar HEINSOHN beklagt die Einwanderung in
das deutsche Sozialsystem, die sich für Kinderreiche besonders
lohnt:
"Während
die statistische Mutter 1,4 und die ethnodeutsche sogar nur 1,2
Kinder hat, leben 2007 im Hartz-IV-Archipel 492 000
Bedarfsgemeinschaften, die mit zwei, drei, vier oder mehr Kindern
weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt liegen. Im Jahr 2005
finanziert der Steuerzahler erst 421 000 solche kinderreichen
Einheiten. Ihre Zunahme um 17 Prozent in nur zwei Jahren zeigt, dass
diejenigen Bewohner des Archipels, für die er rettendes Neuland ist,
seine Regeln umgehend beherzigen."
In der
US-amerikanischen Sozialpolitik seit 1997 sieht HEINSOHN die Lösung
für das
Problem, dass die Falschen die Kinder bekommen:
"Heute liegt die Kinderzahl
pro Afroamerikanerin mit 2,0 Kindern (in Kalifornien 1,7) nur knapp
über den 1,84 der US-Whites. Im Jahr 2005 leben unter nunmehr 298
Millionen Einwohnern nicht mehr 4,6, sondern nur noch 1,5 Prozent
von Sozialhilfe (4,5 Millionen Menschen) - ein Rückgang um 67
Prozent in nur acht Jahren."
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HEINSOHN, Gunnar (2007): Die demografische Kapitulation.
Nur mit ihrem eigenen Nachwuchs werden die westlichen
Hightechnationen ihren Lebensstandard nicht halten können,
in: Cicero, Juni
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"Von demografischer Kapitulation spricht die
Forschung, wenn in einer Population auf 100 Männer zwischen 40 und
44 Jahren nur noch 80 oder weniger Knaben zwischen null und vier
Jahren folgen. In Deutschland liegt die Zahl derzeit bei 50 Knaben
pro 100 Männern im beschriebenen Altersrahmen. Das große
Brimborium um Elterngeld und Kinderkrippen dreht vor diesem
Hintergrund an Stellschrauben im Mikrometerbereich",
verkündet uns
Gunnar HEINSOHN.
Woher er seine Eingebungen hat, das verschweigt er uns. Tippt man
den Begriff in die Suchmaschine Google ein, dann findet man
einen einzigen Treffer (Stand: 27.05.2007), der ebenfalls auf
HEINSOHN verweist. Es spricht also anscheinend weniger "die
Forschung", sondern einzig HEINSOHN. Der Begriff
"Kapitulation" ist derzeit linkspopkulturell der angesagteste
Begriff, wenn das mal kein Zufall ist.
Um das Problem der demografischen Kapitulation zu lösen, hat
HEINSOHN auch gleich die Lösung parat: eine gezielte und selektive
Zuwanderungspolitik. |
HEINSOHN, Gunnar (2009): Viele wütende junge Männer.
Afghanistan und Pakistan sind der Nato vor allem demografisch
überlegen. Dieser Vorteil erschwert es der Nato, die Taliban und
Aufständischen erfolgreich zu bekämpfen - doch sie machen es nicht
unmöglich,
in: Tagesspiegel v. 09.04.
HEINSOHN, Gunnar (2010): Wie man viel Geld Armut vermehrt.
Höhere Sozialleistungen steigern die Geburtenrate von
arbeitslosen Frauen. Bill Clinton kürzte in Amerika die Bezüge - mit
Erfolg,
in: Welt v. 09.02.
HEINSOHN, Gunnar (2010): Hartz IV und die Politische Ökonomie.
Mit viel Geld hat der Sozialstaat nicht verhindert, dass die
Unterschicht wächst,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.03.
HEINSOHN, Gunnar (2010): Deutschland verschläft den Kampf um die
Talente.
Der wahre Reichtum der Nationen besteht in der Intelligenz ihrer
Bevölkerung. Doch hierzulande sorgen Sozial- und
Einwanderungspolitik dafür, dass wir auf Dauer verarmen werden,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.06.
HEINSOHN, Gunnar (2010): Die unterschlagenen
fünftausend Prozent.
Als Expertin für den Bildungsaufstieg der türkischen Migranten
wird gerade Naika Foroutan herumgereicht. Doch die beeindruckenderen
Erfolge, von denen sie berichtet, dokumentieren eine Irreführung
mittels Statistik,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v.
09.09.
HEINSOHN, Gunnar (2010): Wir brauchen eine Menge heller Köpfe.
Lernfähigkeit ist die beste Qualifikation
für eine erfolgreiche Integration. Das zeigt Kanadas
Einwanderungspolitik. Doch wie genau funktioniert sie?
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.11.
Neu:
HEINSOHN, Gunnar (2011):
Zu kostbar zum Sterben.
In Tunesien sinkt die Geburtenrate seit Jahren. Das ist ein
Grund, warum die Rebellion nicht überproportional viele
Menschenleben fordern wird. Das Land braucht seine Söhne,
in: Welt v. 24.05.
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Gunnar Heinsohn
im Gespräch
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STEIN, Hannes (2003): "A fight for love
and glory".
Der Völkermordexperte Gunnar Heinsohn im Gespräch über Krieg und
Demographie,
in: Welt
v. 05.04.
SCHLESINGER, Katja (2006): Soziologe macht hohe Geburtenraten für
Gewalt mitverantwortlich.
Nach Ansicht des Soziologen
Gunnar Heinsohn tragen die hohen Geburtenraten in den
palästinensischen Gebieten zur Gewalt im Nahen Osten bei. Viele junge
Männer ohne Perspektive seien für religiös motivierte Gewalt
empfänglich, sagte Heinsohn,
in: DeutschlandRadio v. 04.08.
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SCHLESINGER interviewt
Gunnar HEINSOHN, der mit Söhne und Weltmacht die youth-bulge-These in Deutschland in
die Debatte eingeführt hat:
"Schlesinger: Sie
verweisen seit Jahren auf den Zusammenhang von hohen Geburtenraten
und Gewalt. Peter Sloterdijk nun spricht von der
»Bevölkerungswaffe der Islamisten«. Übertreibt er da nicht?
Heinsohn: Ich glaube
nicht, dass er übertreibt. Nur, die Entwicklung hat auch eine
positive Seite. Denn in dem Moment, wo diese Jungmänner-Wellen, auf
welche Weise auch immer, abgeklungen sind, dann kann auch wieder
Frieden eintreten. Wir haben das gut beobachten können etwa in
Algerien, wo sich 150.000 Menschen zwischen 1991 und ungefähr 2004
umgebracht haben. Während das passierte, haben die algerischen
Frauen ihre Geburtenzahl auf 1,9 heruntergeschraubt, während ihre
Mütter und Großmütter, die die Kämpfer geboren haben, sechs oder
sieben Kinder hatten. Also das heutige Algerien steht alsbald vor
einem Rentenproblem."
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Gunnar Heinsohn
in der Debatte
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STUMBERGER, Rudolf (2010): Das unwerte Hartz IV-Leben.
Soziologieprofessor Gunnar Heinsohn will die Unterschicht
finanziell austrocknen, weil die zu viele gesellschaftlich wertlose
Kinder in die Welt setzt,
in: Telepolis v. 16.03.
PANY,
Thomas (2010): Viele Schwangerschaftsabbrüche bei
Leistungsempfängerinnen.
Die Diskussion über die "Gratispille" für Hartz-IV-Empfänger, die
in manchen Bundesländern geführt wird, wirft ein anderes Licht auf
steigende Geburtenzahlen als das Gerede von "Frauen der Unterschicht,
die ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen",
in: Telepolis v. 17.03.
KIYAK, Mely (2010): Liebes Bremen!
Armer Stadtstaat! Da muss er den Pisa-Spott ertragen. Und obendrein
plagen ihn Altlasten wie Gunnar Heinsohn,
in: Frankfurter Rundschau v. 26.06.
FOROUTAN, Naika (2010): Die
Berechnungen sind demagogisch.
Der Sozialökonom Gunnar Heinsohn hat hier
am 9.
September behauptet, in der Debatte um türkische Einwanderer
würden deren Bildungserfolge schöngerechnet. Eine Erwiderung,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v.
15.09.
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Kappentext
"Mit diesem Buch liefert der
Völkermordforscher Gunnar Heinsohn eine spannende
und zugleich provokative Antwort auf den weltweit
eskalierenden Terror.
Mit eindrücklichen Beispielen aus der Aktualität und
der Geschichte belegt er, dass weder religiöser
Fanatismus noch Armut für tödliche
Gewaltbereitschaft sorgen. Vielmehr erweist sich ein
übergrosser Anteil perspektivloser Jugendlicher an
der Gesamtbevölkerung als Hauptgrund für Unruhen,
Terror und Krieg, bis hin zum Aufstieg und Fall
ganzer Nationen."
Pressestimmen
"Und was haben westliche Gesellschaften
den Horden junger, zorniger Männer entgegenzusetzen?
Nachwuchs, der eher mit den Gefahren der Verfettung
vor dem heimischen Computer oder Fernseher zu
kämpfen hat. Und Söhne, die oft nicht nur die
einzigen Söhne, sondern auch die einzigen Kinder
sind, auf deren Ausbildung viel Zeit, Mühe und
Kosten verwandt wurde und die man eher nicht in
Kriegen verheizt sehen will."
(Sylke Tempel in der Welt vom
10.01.2004)
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Das Buch in der Debatte
TEMPEL, Sylke
(2004): Vorsicht - ganz viele junge Männer!
Der Rationalist Gunnar Heinsohn findet die Ursache des
Terrors: Es ist der "youth bulge", der die arabischen Länder
destabilisiert. Findet Heinsohn dabei auch das Ei des
Kolumbus?
in: Welt
v. 10.01.
KLINGHOLZ, Reiner (2004): Machen junge Männer Krieg?
Gunnar Heinsohns wilde Thesen - und eine Berliner Studie
zur Weltbevölkerung,
in: Die ZEIT Nr.10 v. 26.02.
LEHMKUHL, Tobias (2004):
Rentner ans Gewehr!
Gunnar Heinsohn sieht in "Youth Bulges" den Motor der
Weltgeschichte,
in: Berliner Zeitung v. 03.05.
MASSARRAT, Mohssen (2007):
Schuld an Kriegen sind die Mütter.
Gunnar Heinsohns abenteuerliche Theorie wäre der
Beachtung kaum wert, fände sie nicht unerwartete
Anerkennung,
in: Frankfurter Rundschau v. 31.01.
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MASSARRAT ist entsetzt, dass das Buch Söhne und Weltmacht von Gunnar HEINSOHN durch
Promis wie z.B.
Peter SLOTERDIJK
öffentliche Beachtung erhält. Den Thesen von HEINSOHN
jedenfalls kann er nichts abgewinnen:
"Heinsohn
entlastet mit seiner »Theorie« nicht nur alle, die - wie
Saddam Hussein, George W. Bush oder Wladimir Putin -
Millionen Menschenleben zu verantworten haben. Er schiebt
die Schuld für die Kriege den Familien zu, die im Irak, in
Afghanistan, in Tschetschenien rücksichtslos Kinder
produzieren. Daraus folgt, dass Kriege und Umstürze einzig
dadurch verhindert werden könnten, dass der Überschuss an
jungen Männern verschwände."
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Der "youth bulge" in
der Debatte
STEINBERGER, Petra
(2002): Dürrer Ast sucht das Feuer.
Krieg und Gewalt: Was der
Männerüberschuss in Asien bewirkt,
in: Süddeutsche Zeitung v.
22.06.
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"Dürre
Äste" nennen die Chinesen ihre "überschüssigen"
Junggesellen, "die nie im Leben die Chance erhalten
werden, sich fortzupflanzen" schreibt
Petra STEINBERGER.
Die Panik vor dem
Männerüberschuss ist die Kehrseite der
Panik vor dem
Aussterben. |
BÖNT, Ralf (2010): Die religiöse Rückkopplung.
Debatte: Wissen ist mühsam, aber den Schlüssel zum
islamischen Extremismus hat die Konfliktforschung. Ein Essay
über den Missbrauch des Religiösen nach dem 11. September
2001,
in: TAZ v. 04.03.
BAUREITHEL, Ulrike (2010): Bevölkerungslehren.
Gehört hat man es schon von Frank
Schirrmacher. Oder von Thilo Sarrazin: Alteuropa siecht dahin, und
Deutschland hat zu wenig Kinder, zumindest die falschen. Jetzt
kommen auch noch Gunnar Heinsohns Bevölkerungslehren,
in: Tagesspiegel v. 12.11.
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