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Reiner Klingholz: Sklaven des Wachstums

 
       
   

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Sklaven des Wachstums (2014).
Die Geschichte einer Befreiung
Frankfurt a/M: Campus Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Schrumpfen mit System!

Im 20. Jahrhundert hat die Menschheit auf allen Ebenen ein Wachstum ohnegleichen erlebt. Doch obwohl die Ressourcen knapp werden und die Ökosysteme unter der Last von über sieben Milliarden Menschen mit immer höheren Ansprüchen ächzen, bauen unsere gesamten Wirtschafts-, Finanz- und Sozialsysteme nach wie vor auf endloses Wachstum. »Wir haben uns vom Wachstum regelrecht versklaven lassen«, sagt der renommierte Demografieexperte Reiner Klingholz. Dennoch schleicht sich das Ende des »Mehr-ist-mehr« durch die Hintertür heran: Schon lebt die Hälfte aller Menschen in Ländern, deren Bevölkerung mittelfristig nicht mehr wachsen wird. Längerfristig steht sogar ein deutlicher Rückgang der Weltbevölkerung an. Zusammen mit der Alterung der Gesellschaften sinken auch die Aussichten auf wirtschaftliche Höhenflüge. Planlos treiben wir in das Zeitalter des Postwachstums und haben keinerlei Konzepte für ein Wohlergehen der Gesellschaften unter diesen ungewohnten Bedingungen. »Wir haben nur eine Zukunft«, so Klingholz, »wenn wir lernen, das Schrumpfen zu lieben.«"

Inhaltsverzeichnis

1 Älter, weiser, friedlicher und weniger
2 Mit Vollgas in die Zukunft. Warum Wachstum (noch) die Welt regiert
3 Es lebt sich gut im Overshoot. Wie Schuldenmachen das Ende des Wachstums hinauszögert
4 Die vierte Kränkung der Menschheit. Weshalb die Umweltbewegung die Umwelt nicht rettet
5 Normative Kräfte. Wie das Wachstum sich selbst ausbremst
6 Nicht mehr als zwei. Warum die Weltbevölkerung nach dem Wachstum mit dem Schrumpfen beginnt
7 Deutschland in der Pionierrolle. Wieso die Menschen zwischen Rügen und dem Bodensee mit einem Bein im Postwachstum stehen
8 Demografische Implosion. Wo der Bevölkerungsrückgang in die Sackgasse führt
9 Katastrophe oder weiche Landung? Weshalb sich die Entwicklung der armen Länder nur über noch mehr Umweltschäden erkaufen lässt
10 Bald alt, aber noch nicht reich. Warum der demografische Wandel die Schwellen- und Entwicklungsländer mit Verzögerung erreicht - dafür aber umso heftiger
11 Demokratie ohne Wachstum? Weshalb sich alternde und schrumpfende Gesellschaften neu erfinden müssen
12 Was tun? Warum uns nur noch ein sehr geringer Handlungsspielraum bleibt, wir ihn aber dennoch nutzen müssen

 
     
 
       
   

Rezensionen

DETTLING, Daniel (2014): Das neue Paradies.
Hurra, wir werden älter und wachsen weniger! Auch in seinem neuen Buch erweist sich Reiner Klingholz als konditionierter Optimist,
in:
The Europeen Online v. 13.05.

"Der (bescheuerte) Titel »Sklaven des Wachstums« passt nicht zum eigentlichen Thema des Buches. Es ist eine Abhandlung über die Zukunft der Bevölkerungsentwicklung geworden. Mit der Bevölkerung schrumpft auch das Wachstum. Alterung kostet nun einmal Wohlstand. So what? Und wer sagt, dass das Wachstum nach dem »demografischen Peak« in der Mitte dieses Jahrhunderts nicht wieder ansteigen kann? Vielleicht kommt nach der Alterung ein neuer Boom auch an Geburten? Die Weltgeschichte kennt keinen Automatismus. Die Chancen überwiegen: Hurra, wir werden älter und wachsen weniger! Vorläufig", meint Daniel DETTLING.

Nur mal kurz die Welt retten? Warum immer gleich Weltrettungspläne entwerfen? Um davon abzulenken, dass nicht die Bevölkerungsentwicklungen, sondern die politischen Zielsetzungen entscheidend sind? Bevölkerungspolitische Horrorszenarien verfehlen ihre Wirkung, wenn sie so dreist linear die Vergangenheit in die Zukunft fortschreiben wie bei KLINGHOLZ und anderen Apokalyptikern seines Schlages.

 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 15. Mai 2014
Update: 16. Mai 2014