Regisseur
Handloegten zum Film
"Helmut kommt
über seine Jugendliebe nicht hinweg, sie steht allen
Frauen, denen er begegnet im Weg, bis er die eine
trifft, die er auf Augenhöhe ansehen kann."
(Tagesspiegel vom 03.09.2003)
Pressestimmen
Die erste
Liebe ist bekanntlich die intensivste, und so
schwebt der auch nach Jahren noch emotional stark
angeschlagene Helmut ohne nennenswerte Energie durch
sein Leben. Helmut vegetiert durch die
prosperierende Kohl-Ära (...) und liegt mit halbem
Herzen in den Betten anderer Frauen (...)
Helmuts (...) amouröse Tournee geht weiter bis zu
dem Zeitpunkt, an dem seine enttäuschte schwangere
Freundin Tina ihm zu Recht den Satz »Ich möchte
wirklich wissen, wie du so ein gefühlsgehemmter,
bindungsunfähiger und feiger Penner geworden bist«,
entgegenschmettert. Helmut, der Mann ohne
Eigenschaften, setzt sich zwangsläufig mit seiner
künstlich verlängerten Adoleszenz auseinander und
lässt seine Riege schief gegangener Beziehungen
Revue passieren."
(Hilde Kucheyda im Rheinischen
Merkur vom 28.08.2003)
"Die
Bedingung für diese Freiheiten war die Abwesenheit
von Geschichte, wie sie im »Ploetz«-Handbuch
verzeichnet wird. Nicht umsonst enden sowohl »Liegen
lernen« als auch »Herr Lehmann« mit dem Mauerfall
oder mit dem, was er uns beschert hat: dem vom
Geldverdien- und Familiengründungszwang geprägten
einigen Deutschland. Das Ende 1998, wenn Helmut sich
mit seiner aktuellen Freundin (Birgit Minichmayr)
endlich versöhnt und ihren Kinderwunsch vermutlich
erfüllen wird, ist das das Trostloseste am ganzen
Film."
(Matthias Heine in der Welt vom
03.09.2003)
"Frei nach
Frank Goosens gleichnamigem Bestseller geht es um
die Torschlusspanik eines werdenden Vaters."
(Christiane Peitz im Tagesspiegel
vom 03.09.2003)
"Was dem
neueren deutschen Kino die sogenannte
Beziehungskomödie war, ist nun abgelöst worden durch
die Komödien der Beziehungslosigkeit. Ob in
»Soloalbum«, »Verschwende deine Jungend« oder nun in
»Liegen lernen«, immer geht es um Männer, die von
Bindungsängsten getrieben werden."
(Michael Althen in der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung v. 04.09.2003)