"Eine
gelungene Abrechnung mit der Generation Cool, die
aber durch starke Bezüge auf die 80er Jahre nicht
ganz zeitlos wirkt."
(Jasmin Herzog in den
Stuttgarter Nachrichten
vom 30.04.2003)
"Eine Handvoll
Geschichten, die alles tun, um uns das Schicksal für
Zufall halten zu lassen. Das Mädchen verliert seine
Jungfräulichkeit an den Falschen. Ein Junge erhält
Liebesbriefe, die er einer falschen Absenderin
zuschreibt. Ein Mädchen wähnt sich einem Jungen
verpflichtet, der sich nach der Rückkehr von seiner
Reise gar nicht mehr an sie erinnern kann. So
entstehen aus lauter kleinen Mißverständnissen am
Ende große, manchmal gar fatale Irrtümer, die
tatsächlich dem Geist des Genres widersprechen, weil
sie jeden Trost verweigern, all die Verwirrungen der
Gefühle fügten sich schon früher oder später zum
Besten der Helden."
(Michael Althen im faz.net
vom 01.05.2003)
"Was bleibt, wenn
jede Stellung ausprobiert, die letzte Kommilitonin
vernascht und der letzte Orgasmus vorgetäuscht ist?
Die üblen Folgen des gelebten Hedonismus hat Ellis
1987 mit eiskaltem Skalpell bloßgelegt: eine
Abstumpfung der Sinne, ein seelenloser Narzissmus,
die Unfähigkeit zu lieben. (...).
Viel spannender ist die Frage, wie sich Ellis
»moralischer Zynismus«, ausgedrückt in mehrdeutigen
Selbstreflexionen höchst unzuverlässiger Erzähler,
in einen Film packen lässt. Im Falle von »Rules of
Attraction« heißt das: Man muss Sympathien wecken
für diese
studentischen Triebtäter, deren
oberflächlichen Lifestyle man nichtsdestoweniger
genüsslich ausschlachtet."
(Philipp Bühler in der TAZ
vom 03.05.2003)