"»Shoppen«
erzählt die Geschichte von 18 Singles, die an einem
»Speed-Dating« teilnehmen. Ein Kennenlern-Event, bei
dem fremde Menschen im Fünf-Minuten-Takt einander
vorstellen. Im Rennen gegen den Sekundenzeiger geht
es darum, sich optimal zu verkaufen. Neun Frauen
treffen auf neun Männer. Alle suchen einen Partner.
Damit sind die Gemeinsamkeiten erschöpft.
Es geht um Cappuccino, Allergien und
Konsumverhalten, um Linienbusse, Dieselrussfilter,
Obstkisten, unfruchtbare und fruchtbare Tage, um
Schnäppchen und Designerstücke und um das
Alleinsein. Es bleibt keine Zeit zimperlich zu sein,
schließlich geht es darum, die Liebe des Lebens zu
finden. Ein treffendes und sehr humorvolles Portrait
einer neuen Singlegeneration.
Dass sich hinter der glänzenden Fassade der hippen
Großstadt-Singles immer noch die Hoffnung auf die
große, romantische Liebe versteckt und man sich
deshalb auch mal ziemlich aus dem Fenster lehnen
muss, zeigt »Shoppen« auf sehr amüsante und
intelligente Weise."
Stimmen zum Film
"Arthur
Schnitzlers „Reigen“ ist Vorbild, nur dass sich das
Karussell heute schneller dreht."
(Tagesspiegel v. 03.05.2007)
"Die Fakten
sind ganz einfach und wohlbekannt - nämlich dass der
gemeine Um-die-dreißig-Single in der
Single-Hauptstadt München bei der Partnersuche sich
gerade so verhält wie beim Shoppen und dabei
reichlich Komödienstoff liefert. Ralf Westhoff nutzt
das in seinem brillant gespielten, witzig
pointierten Spielfilmdebüt"
(Rainer Gansera in der SZ vom
03.05.2007)
"Sollten
Männer und Frauen irgendwie dann doch zueinander
passen? Sollte der Geschlechterkampf irgendwie
ausgeläppert sein? Dieser Film macht bei allem
Gefühlsrealismus ganz nebenbei den Vorschlag, sich
die Paarfindungsversuche heutiger Singles einmal
unter diesem untragischen Gesichtspunkt
anzuschauen."
(Dirk Knipphals in der taz vom
03.05.2007)