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Benjamin Quabeck
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Verschwende deine Jugend (Deutschland, 2003)
Münchner
Singles Anfang der 80er Jahre
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Benjamin Quabeck:
Porträts und Gespräche
- KNIEBE, Tobias (2003): Den
Fahrtwind des Films in den Haaren spüren.
In diesem Sommer sollte das deutsche Kino endlich mehr
als nur unsere Jugend verschwenden,
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.06.
- RÖHRS, Christine-Felice
(2003): Punk ist schön.
Benjamin Quabeck über Wut, Erfolg und zweite Filme,
in: Tagesspiegel v. 03.07.
- GANSERA, Rainer (2003): Zum
Teufel mit München.
Benjamin Quabeck über "Verschwende Deine Jugend",
in: Süddeutsche Zeitung v. 10.07.
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Filmkritiken
- HÖBEL, Wolfgang (2003): Herz
und Schnauze.
Benjamin Quabeck beschwört in "Verschwende deine Jugend"
den Zeitgeist der frühen Achtziger - und inszeniert ein
Kostümfest für Jungstars wie Jessica Schwarz,
in: Spiegel Nr.27 v. 30.06.
-
HAHN, Andreas (2003): Education sentimentale.
Die 80er, wie sei die Welt sahen: Zum Filmstart von
"Verschwende deine Jugend",
in: junge welt v. 02.07.
- Inhalt:
Andreas HAHN beschreibt Punk als
Gegenkultur zu den Hippies:
"Fünf
Gründe, nicht mit einem Mädchen zu schlafen. In ihrem Zimmer
befindet sich ein Poster mit einer Friedenstaube. Im Zimmer
befinden sich Wellensittiche. Nebenan schläft ihre Mutter.
Ihre Plattensammlung ist grausam. Du weißt nicht, was das
für ein Schaum sein soll, mit dem sie ins Bad verschwindet –
das ist die Perspektive der nervösen jungen Männer, deren
Leben weiß, wo es langgeht. Alles hat seinen Ort, und die
Mädchen sind sein Preis: Der empfängnisverhütende Schaum der
Tage.
In dieser Szene ist die »Umwertung aller
Werte« enthalten, die Diedrich Diederichsen in seinem 1985
erschienenen und letztes Jahr symptomatisch
wiederveröffentlichten
Buch
»Sexbeat« beschrieb – die neue Haltung, die Punk
bedeutete. Weg von der »Wärme«, dem
»Erfahrungshunger« (Michael Rutschky) der 70er
Hippie-Gegenkultur; hin zu einer »kalten« Distanz, dem Spiel
der negativen bzw. subversiven Affirmation, die in der
Theorie schon zwei, drei Dekaden früher in den
Hegel-Lektüren von Georges Batailles und Michel Foucault
oder der Nietzsche-Lektüre von Gilles Deleuze auftauchten
und plötzlich Alltagspraxis von Leuten wurde, die sich darin
übten, »Nein« zu sagen, indem sie McDonalds bejahten.
Politisch konnte das nur eine deutliche Absage an
Pluralismus, sozialdemokratische Herrschaft, die
friedensbewegten Grünen etc. bedeuten."
-
KOHLER, Michael (2003): Große Träume und kleine Lügen.
Benjamin Quabecks sentimentalische Reise in die frühen
Achtziger: "Verschwende deine Jugend",
in: Frankfurter Rundschau v. 02.07.
-
BALZER, Jens (2003): Wir gehen nach Hause und üben noch mal.
Dumm, bieder, historisch falsch: Benjamin Quabecks
"Verschwende Deine Jugend",
in: Berliner Zeitung v. 03.07.
- DANIELS, H. P. (2003): Die
Augen aufs Große!
"Verschwende Deine Jugend": Benjamin Quabeck träumt von
der Musik der Achtziger,
in: Tagesspiegel v. 03.07.
-
HEINE, Matthias (2003): Tanz den Billy the Kid.
Neon-Romantik: Benjamin Quabecks "Verschwende deine
Jugend",
in: Welt v. 03.07.
- GÖTTLER, Fritz (2003): Die
Ehre der Pritzels.
Punk mit Passion - Benjamin Quabecks "Verschwende Deine
Jugend",
in: Süddeutsche Zeitung v. 03.07.
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