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Alain Finkielkraut: Die neue Liebesunordnung

 
       
     
       
       
   

Die neue Liebesunordnung (1979)
(zusammmen mit Pascal Bruckner)
München:
Hanser

 
   
     
 

Klappentext

"Gegen die Puritaner sowieso, die verbissen-verbiesterten Saubermänner alter Couleur, aber viel aktueller - und genauso polemisch - gegen die moderne Nachfahren, die Apostel der »sexuellen Befreiung«, die in Wirklichkeit nur eine keimfreie und emotionslose Sexualhygiene predigen, den puren Genuß (des Mannes) im Rahmen der »Normalität« - gegen die herrschenden Normalisierer also pochen die beiden jungen Autoren in einer fulminanten Streitschrift auf das Recht und die Zukunft der kommenden »Liebesunordnung«, als deren Vorboten sie die neuen Minoritätenbewegungen sehen, von den Feministinnen über die Homosexuellen bis zu den Transvestiten, den Sadomasochisten und, nicht zuletzt, den revoltierenden Prostituierten. Wie brüchig die Herrschaft von Law and Order auch neuester Prägung in Sachen Liebe schon ist, zeigt sich am besten, wenn man - wie die Autoren es tun - die verpönten Zonen des Liebeslebens der Massen näher betrachtet: die Welt des Pornokinos, den Mechanismus der Prostitution und den Markt der Verführung. Zum Vorschein kommen die Männchenphantasien von heute: Träume von wohliger Passivität und unkomplizierter Direktheit. Dagegen die neue Liebesunordnung mit ihrer Wiederaufwertung des emotionalen Risikos und - im Zentrum des Buches - ihrer Neubestimmung der Formel »Ich liebe dich«."

Stimmen zum Buch

"Die Ungleichzeitigkeit von Liebe und Vaterschaft ist total im Trend, hat mir mein Bruder erzählt, da gibt es sogar ein französisches Buch dazu, Alain Finkielkrauts Die neue Liebesunordnung. Und wenn es zu irgendetwas ein französisches Buch gibt, ist das immer ein gutes Zeichen. Mein Bruder ist da Experte, er hat jetzt nämlich eine supernette, junge Lehrerin aus dem Osten kennengelernt. Die hatten da ja alle schon mit achtzehn ein Kind. Na ja, und jetzt hat er eben eine Freundin und ein elfjähriges Kind gleich mit dazu, und er findet es super, dass er die Phase mit Nachtsrumtragen und Windelwechseln einfach übersprungen hat und gleich einsteigt bei Fußball und Computerspielen"
(aus: Florian Illies "Generation Golf zwei", 2003, S.127). 

 
     
 
       
   

Das Buch in der Debatte

ILLIES, Florian (2003): Generation Golf zwei
 
       
   

weiterführende Links

 
       
     
       
   
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 22. März 2002
Stand: 22. April 2017