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Kurzbiographie
- 1923 in Wien geboren
- 1980 Buch "Adieux au
prolétariat"
(deutsch: "Abschied vom Proletariat")
- 1983 Buch "Les Chemins du
Paradis"
(deutsch: "Wege ins Paradies")
- 1988 Buch "Métamorphoses du
travail"
(deutsch: "Kritik der ökonomischen Vernunft")
- 2006 Buch "Lettre à D."
(deutsch: "Brief an D.")
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Nachrufe auf André Gorz
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-
ALTWEGG, Jürg (2007): Sozialphilosoph André Gorz gestorben,
in: faz.net v. 24.09.
-
KASSEL, Dieter (2007): Arbeit jenseits klassischer Erwerbsarbeit.
Politikwissenschaftler Peter Grottian würdigt verstorbenen
Philosophen André Gorz,
in: DeutschlandRadio v. 25.09.
-
NOVY, Beatrix (2007): Wege ins Paradies.
Zum Freitod des französischen Sozialphilosophen und Publizisten
André Gorz,
in: DeutschlandRadio v. 25.09.
- Inhalt:
Im Gespräch mit NOVY würdigt
Claus LEGGEWIE den
Sozialphilosophen als unterschätzten Vordenker der Neuen Linken.
-
STRÄTER, Winfried (2007): Vordenker der postindustriellen
Gesellschaft,
in: DeutschlandRadio v. 25.09.
-
KEMPE, Martin (2007): Abschied von Gorz.
Das "Reich der Freiheit" hielt Gorz für möglich. Das Mittel hierzu
sah er in der Umverteilung der Arbeit,
in: TAZ v. 26.09.
-
SEMLER, Christian (2007): In Liebe in den Freitod.
André, der Sohn eines jüdischen Holzhändlers, und Dorine, die
Engländerin in Paris, lebten in Autonomie - bis zum Schluss,
in: TAZ v. 26.09.
-
MARTIN, Marko (2007): Eine große Liebe,
Nach sechs gemeinsamen Jahrzehnten hat der große französische
Sozialphilosoph André Gorz mit seiner Frau Dorine Selbstmord begangen.
Eine Kapitulation war es nicht,
in: Welt v. 26.09.
-
WIDMANN, Arno (2007): Der Weg ins Freie,
in: Frankfurter Rundschau v. 26.09.
- Neu:
BAUREITHEL, Ulrike (2007): Arbeit am Exodus.
Nachruf: Zum Tod von André und Dorine Gorz,
in: Freitag Nr.39 v. 28.09.
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André Gorz
in seiner eigenen Schreibe
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Klappentext
"Von
den wichtigen Dingen
»Du wirst
zweiundachtzig. Du bist sechs Zentimeter kleiner
geworden, du wiegst nur noch fünfundvierzig Kilo,
und immer noch bist du schön, graziös und
begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir
nun zusammen, und ich liebe dich mehr denn je.
Wieder trage ich eine verzehrende Leere in meiner
Brust, die einzig die Wärme deines Körpers an dem
meinen auszufüllen vermag.«
So beginnt
diese »Geschichte einer Liebe«, verfasst vom
83-jährigen Philosophen und Sozialtheoretiker André
Gorz in Form eines langen Briefes. Er rekapituliert
die 58 Jahre des Zusammenlebens mit D., einer
Engländerin, die er 1947 in Lausanne kennen gelernt
hatte und die dann seine Frau wurde. Wäre ihm und D.
wundersamerweise ein zweites Leben beschieden,
schreibt Gorz am Schluss seines Briefes, würden sie
es wieder zusammen verbringen.
Entstanden ist
ein Rückblick der ganz besonderen Art auf ein gutes
halbes Jahrhundert philosophisch-politischer und
publizistischer Arbeit, bei der D. ihm immer zur
Seite stand. Doch ganz am Anfang dieses Rückblicks
steht auch die Frage: »Warum nur bist du in dem, was
ich geschrieben habe, so wenig präsent, während
unsere Verbindung doch das Wichtigste in meinem
Leben gewesen ist?« Dieses Buch ist kurz; es handelt
nur von den wichtigsten Dingen."
Pressestimmen
"Er hatte die
Ehe für ein bürgerliches Instrument gehalten, das
die Liebe unter soziale Kontrolle bringt, sie aber
hatte gesagt, sie wolle den Pakt fürs Leben oder die
Trennung. Damit war die Sache entschieden".
(Elisabeth von Thadden in der Zeit
v. 20.09.2007)
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Rezensionen
-
THADDEN, Elisabeth von (2007): Von Luft und Liebe.
André Gorz' "Brief
an D.", die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe - und
eine Begegnung mit dem alten Ehepaar,
in: Die ZEIT Nr.39 v. 20.09.
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André Gorz in der Debatte
-
SCHAARSCHUCH, Andreas (1995): Spaltung der Gesellschaft und
soziale Bürgerrechte,
in: Widersprüche, Heft 54, März
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Inhalt:
SCHAARSCHUCH erläutert u.a. die
Position von André Gorz zu einem
garantierten Mindesteinkommen
aus dem Buch "Kritik der ökonomischen Vernunft":
"Andre
Gorz hat in seiner Diskussion des Mindesteinkommens
daraufhin gewiesen, daß dessen Gewährung kein Ergebnis
solidarischer Prozesse, sondern ein »institutionelles
Almosen« des Staates sei, (...) das zur »Südafrikanisierung«
der Gesellschaft führe und als Lohn für die Ausgrenzung aus
der Gesellschaft füngiere: »Sofern es sich nicht
ausdrücklich als Übergangsmaßnahme versteht - und dann gilt
es genauer zu bestimmen, wohin der Übergang gehen
soll -, ist das garantierte Mindesteinkommen eine Idee von
rechts« (1994, S. 291)."
-
ATZERT, Thomas (2000): Was tun am Feierabend.
Die Arbeitsgesellschaft hat frei. André Gorz schlägt
Reformen vor. Jost Müller nimmt die Modernisierungstheorie
auseinander,
in: Jungle World Nr.32 v. 02.08.
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OY,
Gottfried (2004): Ein Abend im Club.
Arbeit, Wert und Kapital? Die alten Begriffe, meint André
Gorz, passen nicht mehr für die neue Ökonomie des Wissens,
in: Frankfurter Rundschau v. 27.12.
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Inhalt:
"Gorz
selbst verortet sich auf Seiten der Dissidenten des
Wissenskapitalismus (...). Dabei steht ihm allerdings seine
letztlich defensive Position im Weg. Er tritt an, um einen
Kern der Humanität vor dem Zugriff böser Mächte zu retten.
Jenseits theoretisch fragwürdiger Implikationen unterschlägt
dieser Zugang, dass es nicht nur neoliberale Strategen
waren, die dem Fordismus den Garaus machen wollten, sondern
auch die Neuen
Sozialen Bewegungen der 1970er- und 1980er-Jahre, die gegen
die Fabrikgesellschaft und ihre stumpfsinnigen und
sinnentleerten Arbeits- und Lebensweisen kämpften.
Insofern sind die neuen Arbeitsformen eben auch Teil eine
ambivalente Erfolgsgeschichte, nicht nur der Unternehmer,
sondern auch der Dissidenten von damals",
meint OY.
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JÄGER, Michael (2007): Abschied vom Proletariat - Abschied
vom Menschen.
Neue Bücher von André Gorz: Was geschieht in der
"Wissensgesellschaft"?
in: Freitag Nr.12 v. 24.03.06
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weiterführende
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