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Catherine Guillebaud: Sie ist weg

 
       
     
       
     
       
   

Catherine Guillebaud in ihrer eigenen Schreibe

 
   
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Catherine Guillebaud im Gespräch

 
   
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Sie ist weg (2006)
Frankfurt: Fischer Verlag
(Original: Elle est partie, Paris:
Seuil)

 
   
     
 

Klappentext

"Eine behütete Kindheit am Genfer See, ein Kunststudium in Paris. Clarisse verabscheut ihr perfektes Leben. Immer seltener kehrt sie in ihre Wohnung in der Rue de Mézières zurück. Sie streunt durch den kalten, regnerischen Frühling, verwahrlost nach und nach und wird krank. Ihre Mutter ist vor Sorge wie gelähmt und nicht in der Lage, zu handeln. Dabei wäre es so einfach, ihre Tochter zurückzuholen.
Ein zurückhaltender und intensiver Roman über Eltern und Kinder, nie ausgesprochene und erdrückende Liebe und darüber, dass es manchmal ganz schnell zu spät sein kann."

 
     
 
       
   

Rezensionen

HAMPEL, Lea (2006): Ein geplanter Absturz,
in: jetzt.sueddeutsche.de v. 30.06.

Neu:
KRUMBHOLZ, Martin (2006): Schwäne beissen ohne Grund.
Romane von Catherine Guillebaud und Véronique Olmi,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 27.07.

"Alle Welt spricht von der Renaissance des Bürgertums, der Familie und vor allem von der Notwendigkeit, Kinder in eben diese Welt zu setzen. Liest man die im bürgerlichen Milieu angesiedelten Romane jüngerer französischer Autorinnen, findet man sich nicht unbedingt ermutigt. Statt der glücklichen oder zumindest intakten Familie gedeiht das prekäre Paralleluniversum des Ehebruchs; nur hier, nicht in der Ehe, ist ausführlich von «Liebe» die Rede, und darunter wird nicht zuletzt der sinnliche Exzess verstanden. Die flügge werdenden Kinder spüren, dass die Ehen ihrer Eltern nicht funktionieren, und suchen das Weite; im Extremfall bestrafen sie sich selbst für das Unglück, das ihre Erzeuger verursacht haben. So schildert es Catherine Guillebaud in ihrem grandiosen Roman «Sie ist weg» («Elle est partie», 2003), der nun auf Deutsch erschienen ist",

schreibt Martin KRUMBHOLZ. Wer jetzt meint, dass KRUMBHOLZ von Autorinnen der Generation Golf schreibt, der irrt sich. Catherine GUILLEBAUD ist seit 1986 im Verlagsgeschäft tätig. Ihr Ehemann ist der bekannte Journalist Jean-Claude GUILLEBAUD, ein Angehöriger der 68er-Generation, der mit Die Tyrannei der Lust so etwas wie das Manifest eines modernen Linkskatholizismus verfasst hat. Der Roman "Sie ist weg" setzt den Kampf der beiden linken Strömungen mit literarischen Mitteln fort. Die Kritik an der neuen Bürgerlichkeit ist nur vor diesem Hintergrund zu verstehen.

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 11. April 2015