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Corinne Maier: No Kid

 
       
   

Corinne Maier bei single-generation.de

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Corinne Maier in ihrer eigenen Schreibe

 
   

MAIER, Corinne (2008): Lassen Sie's einfach!
40 gute Gründe, keine Kinder zu haben, zählt die Französin unerschrocken auf. Denn Kinder nerven und verblöden, sind "grausame Giftzwerge" und egoistische Terroristen, sind verantwortlich für schlechten Sex der Eltern und das "Femimama"-Phänomen. Außerdem ruinieren sie die Welt, zumindest wenn sie weiße, westliche Kinder sind - sagt diese Mutter von zwei Töchtern,
in: Emma Nr.3,
Mai/Juni

MAIER, Corinne (2008): "Ein Lob auf die Nachwuchsverweigerer",
in: ftd.de v. 10.05.

 
       
   

Corinne Maier im Gespräch

 
   

SCHAERTL, Marika (2007): "Kreischende Gremlins".
Tabubruch: Die französische Bestsellerautorin Corinne Maier plädiert für ein kinderfreies Leben,
in: Focus Nr.30 v. 23.07.

Der Begriff "kinderfrei" suggeriert die grundsätzliche Ablehnung von Kindern. Dagegen wendet sich Corinne MAIER gegen den demografischen Imperativ in Frankreich:

"Es geht mir um eine Revolte gegen die Diktatur des Kindes, gegen eine Gesellschaft, die Individuen unter Druck setzt, Kinder zu kriegen."

Angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich kann MAIER einer Politik der Bestandserhaltung nichts abgewinnen:

"Wir setzen »Baby-Loser« in eine immer ungastlichere Welt. Babys werden gehätschelt, aber sobald sie zu Jugendlichen heranwachsen, zeigt sich die Gesellschaft eher unfreundlich. Sie werden nur dazu gebraucht, sich in Produktionsketten einzureihen - wenn sie überhaupt einen Job finden."

LINNARTZ, Mareen (2008): Nervige Blagen.
Corinne Maier im Gespräch,
in: Frankfurter Rundschau v. 12.06.

Neu:
MAYER, Verena (2008): "Ich komme sicher wie ein Monster rüber".
Kinder sind die Pest. Kinder lieben blöde Zoos. Kinder klauen ihrer Mutter die Zeit. Corinne Maier weiß, worüber sie herzieht: Sie hat zwei solcher Bestien zu Hause,
in:
Tagesspiegel v. 09.11.

 
       
   

No Kid (2008).
40 Gründe, keine Kinder zu haben
Rowohlt Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Kinder? Nein danke!

Zukünftige Eltern, aufgepasst! Nach der Lektüre dieses Buches könnte es sein, dass Sie sich das mit dem Kinderwunsch noch einmal überlegen. Corinne Maier bricht ein gesellschaftliches Tabu und rechnet mit dem Ideal der Mutterschaft ab. Anhand 40 provokanter Thesen führt sie erfrischend politisch unkorrekt und mit einer guten Prise Humor aus, warum es sich lohnt, dem Nachwuchs abzuschwören."

 
     
 
       
   

Rezensionen

MAYER, Susanne (2008): Ach, Kinder! Wozu so viel Aufwand...
Süße Engelchen. Mutterglück. Vaterstolz. Respektlos und witzig räumt die Französin Corinne Maier auf mit dem Mythos vom Familienglück,
in: Die ZEIT Nr.30 v. 17.07.

Das Buch No Kid von Corinne Maier ist in erster Linie kein Plädoyer für Kinderlosigkeit, sondern eine Kritik am bevölkerungspolitischen Imperativ. Susanne MAYER liest das Buch dementsprechend als  "leidenschaftliche Parteinahme für eine bessere Kindheit, ein entspannteres Familienleben, eine schöne Gleichberechtigung".

 
       
   

No Kid (2007).
Quarante raisons de ne pas avoir d'enfant
Editions Michalons

 
   
     
 

Klappentext

"Futurs parents, sympathisants natalistes, obsédés de la tétine et du biberon, No Kid vise tout simplement à vous démoraliser, au sens de vous faire perdre la morale. Dans cet ouvrage jubilatoire et politiquement incorrect, Corinne Maier s'attaque à l'un des tabous les plus intouchables de notre société : l'enfant. Lassée par les discours conformistes et la littérature abondante louant les joies de la maternité ou la parentalité rayonnante, l'essayiste rebelle dégaine quarante bonnes raisons de ne pas succomber à la tentation de l'enfantement. Livre caustique et de salubrité publique, No Kid réjouira également ces millions de pères et mères qui craignent de reconnaître publiquement que »l'enfer, c'est les enfants!«. Pour la première fois quelqu'un ose écrire ce que la plupart des parents pensent tout bas... quand leur progéniture est enfin couchée."

 
     
 
       
   

Rezensionen

fehlen noch

 
   
  • Das Buch in der Debatte

AFP (2007): Rabenmutter im Land der Geburtenrekorde.
Eine französische Psychoanalytikerin nennt 40 Gründe, die gegen Kinder sprechen,
in:
Welt v. 20.07.

Die Welt druckt eine Meldung der Presseagentur AFP ab, in der über das Buch No Kid von Corinne MAIER berichtet wird. Das Werk gegen die "demografische Besessenheit" der Franzosen hat in Frankreich Aufsehen erregt.

VOWINKEL, Heike & Miriam HOLLSTEIN (2007): Kinder machen glücklich - wenn man sie lässt.
In Frankreich sorgt ein Buch für Aufregung, das behauptet: Nachwuchs ist eine Plage. Stimmt die These? Stören und zerstören Kinder das Leben der Erwachsenen? Ein Besuch bei Eltern zeigt eine ganz andere Wirklichkeit. Kinder sind anstrengend, aber trotzdem das größte Glück,
in: Welt am Sonntag v. 09.09.

KUCKUK, Mirja (2007): Kinder? Nein danke!
Kinder sind etwas Wundervolles, sie sind der Augenstern ihrer Eltern, die Basis unserer Gesellschaft. Soweit die Theorie. In der Praxis, davon ist Corinne Maier überzeugt, gibt es viele Gründe, dem Nachwuchs abzuschwören - vierzig an der Zahl,
in: sueddeutsche.de v. 25.09.

SCHLOEMANN, Johan (2007): Schreibt das nicht auf!
Es gibt immer mehr Sachbücher von Frauen, deren einziger Maßstab ihre eigene Erlebniswelt ist. Das sollen sie lassen - sich und uns zuliebe,
in: Süddeutsche Zeitung v. 29.09.

Die SZ ist gegen die Hausfrauenehe (Eva Herman) und Kinderlosigkeit (Corinne Maier). SCHLOEMANN behandelt beides unter der Rubrik "Frauenbuch". Angeblich ist die Subjektivität das Problem. Eva ILLOUZ, die israelische Modesoziologin, wird deshalb von SCHLOEMANN als Vorbild präsentiert. Warum hat sich dann SCHLOEMANN aber nicht den Bekenntnisbüchern der Männer gewidmet? Etwa nur deshalb, weil der bekennende Vater das neue Hätschelkind der Nation ist? Ist die eigene Erlebniswelt also nur dann akzeptabel, wenn sie politisch korrekt ist?

KEGEL, Sandra (2007): Ist das ihr Ernst?
Vierzig Gründe, keine Kinder zu bekommen: Corinne Maier versucht, Frankreich mit einem albernen Pamphlet zu provozieren,
in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung v. 10.10.

Sandra KEGEL verteidigt ihr Frankreich-Bild von der glücklichen Karrieremutter (idealtypischer Gegenentwurf der "Gebärmutter-Feministinnen" [Mirja STÖCKER] zur deutschen Mutter) gegen die zornige Karrieremutter Corinne MAIER, die in ihrem Buch "No Kid" das Ideal der französischen Mutter kritisiert und in der "Kinderfreiheit" die bessere Alternative sieht. KEGEL rät Kinderlosen mit Kinderwunsch davon ab, das Buch zu lesen:

"Wer (...) kinderlos ist, aber ernsthaft erwägt, Nachwuchs zu bekommen, sollte die Streitschrift (...) lieber gar nicht erst zur Hand nehmen".

Im Gegensatz zur Überschrift, die ein albernes Pamphlet suggeriert, konnte sich KEGEL den Argumenten von MAIER doch nicht ganz entziehen.

 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 24. Juli 2007
Update: 19. März 2015