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Singles
in Frankreich ] [ Autoren
der 68er-Generation ] [ News ] [ Homepage ]
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Elisabeth Badinter:
Die Wiederentdeckung der Gleichheit und der Konflikt
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Elisabeth Badinter
in ihrer eigenen Schreibe
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Elisabeth Badinter
im Gespräch
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NOUVEL OBSERVATEUR (2003): Ordre moral et
sexualité.
Le nouveau féminisme, «cette escroquerie»,
in: Nouvel Observateur v. 08.05.
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Streitgespräch zwischen Elisabeth BADINTER und
Marcela LACUB. |
REMY, Jacqueline (2004): Qui veut faire rentrer les femmes à la
maison?
Le féminisme dans tous ses états
in: L'Express v. 15.01.
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Die französische Philosophin Elisabeth BADINTER
will in Sachen Feminismus noch keinen
"Backlash" in
Frankreich erkennen, sondern nur eine Stagnation.
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HANIMANN, Joseph (2004): "Die Kämpferinnen sind müde".
Frauenrechtlerinnen erklären jede Frau zum Opfer. Wer es sich so
leicht macht, hat nichts Besseres verdient: Die französische
Philosophin Elisabeth Badinter kritisiert den Feminismus aus
weiblicher Sicht,
in: Weltwoche Nr.13 v. 25.03.
Die französische Alt-Feministin BADINTER
kritisiert die Töchtergeneration, die sich einem
Bequemlichkeitsfeminismus verschrieben hat. Die
Biologisierung der Geschlechterfrage im Differenzfeminismus hält
BADINTER für genauso falsch wie die daraus entspringenden
Frontverläufe. Die Frau sei nicht qua ihres Gebärvermögens das
bessere Wesen. BADINTER
beklagt den neuen Mutterkult, dem die Errungenschaften der neuen
Wahlfreiheit geopfert werden könnten. Berufliche Karriere und
weibliches Begehren sind für BADINTER kein Gegensatz:
"Was
ich beklage, ist gerade das Umschwenken der einst befreienden,
lustvollen und körperfreundlichen Frauenbewegung auf einen
Feminismus der Moral und der Prüderie"
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BINSWANGER, Daniel (2010): Wie Mama eine Frau bleiben kann.
Französinnen stillen weniger, kriegen mehr Kinder und kommen
beruflich weiter als andere Europäerinnen. Warum das so ist, erklärt
die Pariser Feministin Elisabeth Badinter,
in: Das Magazin des Tages-Anzeiger Nr.12 v. 27.03.
SANDBERG, Britta (2010): "Frauen sind keine Schimpansen".
Die französische Philosophin Elisabeth Binder über Mutterliebe
und Mutterwahn, Rückschritte der feministischen Bewegung und das
Streben nach einem perfekten Kind,
in: Spiegel Nr.34 v. 23.08.
RUBNER, Jeanne (2010): Elisabeth Badinter über Mütter,
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.08.
PROFIL (2010): "Die ideale Mutter ist eine Utopie".
In ihrem neuen Buch „Der Konflikt“ erklärt die französische
Philosophin und Star-Feministin Elisabeth Badinter Mutterschaft als
größte Gefahr für die Gleichberechtigung. Ein Gespräch über
feministische Fallen, Männer im Kreißsaal und den Herdtrieb der
Töchtergeneration,
in: Profil Nr.35 v. 30.08.
DESRUES, Georges (2010): "Der Ökofeminismus ist reaktionär".
Die französische Soziologin Élisabeth Badinter hält nicht viel
von der "neuen Mütterlichkeit" zwischen Stillen und Biobrei,
in: Welt am Sonntag v. 12.09.
BUIS, Claire-Lise (2010): "Kinder sind nicht alles".
Feminismus: Stillzwang für Mütter? Die französische Philosophin
Elisabeth Badinter kritisiert die Burka und plädiert für ein neues
Selbstbewusstsein der Frauen,
in: Rheinischer Merkur Nr.44 v. 04.11.
DESRUES, Georges (2011): "Hier ist doch nicht Afghanistan".
Die französische
Philosophin Elisabeth Badinter ist entschiedene Befürworterin des
Burka-Verbots. Ein Gespräch über radikalisierte Religionen und
republikanische Werte,
in: Welt v. 16.04.
Neu:
LEGROS, Martin (2011): Mütter, seid mittelmäßig!
Die neuen Möglichkeiten der Geburtenkontrolle
revolutionieren das Rollenverständnis von Mutter und Kind. Das Kind
soll das Glück der Eltern verbürgen. Ein Gespräch mit
Elisabeth Badinter über falsche Ideale, realistische Erwartungen
und die bleibende Macht der Lust,
in: Philosophie Magazin, Nr.1
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Klappentext
"Die
Freiheiten, die sich Frauen einmal erkämpft haben,
sind seit 30 Jahren zunehmend bedroht - in
Deutschland noch mehr als in Frankreich. Elisabeth
Badinter, Feministin, Philosophin und
Bestsellerautorin, macht dafür die neuen Ideale von
der perfekten Mutter verantwortlich. Sie flößen
allen Müttern ein schlechtes Gewissen ein, die ihrem
Kind nicht ständig den Vorrang vor sich selbst,
ihrem Partner und ihrem Beruf einräumen. »Ich bin
eine mittelmäßige Mutter, wie vermutlich die meisten
Frauen«, sagt Elisabeth Badinter. Doch so freimütig
äußern sich heute nur wenige. Dominiert wird das
neue Mutterbild vom Diktat der Natur. Natürlich sei,
so heißt es, die ständige Nähe zwischen Mutter und
Kind; sie sei für die gesamte Entwicklung des Kindes
unverzichtbar. Natürlich sei das Stillen; es sei
daher weit über das erste Jahr hinaus moralisch
geboten. Und überhaupt müsse man Frauen über ihre
natürliche Mutterrolle definieren. Aber was ist
wirklich natürlich? Und sollen Frauen im Namen der
Natur wieder
verzichten lernen?
Elisabeth
Badinter scheidet in ihrer klugen Polemik die
Wahrheiten von den Mythen des nur angeblich
Natürlichen. Gegen das moralische Diktat der Natur
setzt sie die Freiheit der Frauen, ihr eigenes Leben
und die Beziehung zu ihren Kindern selbst zu
gestalten. Schließlich führt die Angst, keine
vollkommene Mutter sein zu können, gerade in
Deutschland bei vielen Frauen zum Verzicht auf
Kinder. Ein weitsichtiges Buch, das zum Umdenken
zwingt."
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Vorabdruck
BADINTER, Elisabeth (2010):
Was heißt schon Rabenmutter?
Vorabdruck: Warum bekommen die Französinnen so viele Kinder,
obwohl sie als schlechte Mütter gelten? Und warum ist es in
Deutschland so schwer, auch mit Baby noch Frau zu bleiben?
Eine Abrechnung mit dem Mutterkult,
in: Welt v. 31.08.
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Rezensionen
MAYER, Susanne (2010): Im Feuchtgebiet der Mamas.
Wackelt das Modell "berufstätige Mutter"? Frankreich
streitet über diese These von Elisabeth Badinter. Was die
Philosophin befürchtet, sind Zustände wie in Deutschland, wo
jetzt ihr Buch "Der Konflikt" erscheint,
in: Die ZEIT Nr.35 v. 26.08.
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Susanne MAYER entdeckt in dem
Buch den "Sound der siebziger Jahre". Aus der Perspektive des
Kindeswohl kritisiert MAYER, dass Kinder in diesem Buch
schlecht weg kommen. Sie erklärt es damit, dass dies
einerseits "in einer Logik (liegt), die zwischen Mutter und
Frau unterscheidet" und andererseits sich aus der Tradition
der französischen Geschichte ergibt: "Seit vier Jahrhunderten
gilt Kinderaufzucht in Frankreich als delegierbar". Angesichts
des zukünftigen Arbeitskräftemangels, den sie aus dem Abgang
der "Babyboomer-Generation" ableitet, sieht MAYER das
Kindeswohl auf der Strecke bleiben, während ihr die Frage der
Berufstätigkeit von Müttern - anders als für BADINTER - als
zweitrangig erscheint. |
VINKEN, Barbara (2010): Die Zügel von Mutter Natur.
Mütter: Heim, Herd und Kind - die kontroversen Thesen der
französischen Philosophin Elisabeth Badinter,
in: TAZ v. 28.08.2010
Barbara VINKEN, Autorin des Buches
"Die deutsche Mutter", sieht
Frankreich als gelobtes Land. In Deutschland ist für
VINKEN längst Realität - was BADINTER als Gefahr für
Frankreich heraufziehen sieht: eine Allianz der Reaktionäre
möchte die Frauen wieder an den heimischen Herd schicken:
"Ein
Buch über den Konflikt zwischen Mutter und Frau könnte man in
Deutschland nicht schreiben, weil es diesen Konflikt nicht
gibt. Denn die Verhältnisse, um es mit Brecht zu sagen, die
sind nicht so. Immer schon hat die Mutter gesiegt. Alles, was
Badinter in ihrem Buch als ein Drohszenario an die Wand malt,
das in Zukunft einmal wahr werden könnte, ist in Deutschland
immer schon schlichte Realität. Mutter Natur, welche Badinter
in ihrer wunderbar polemischen Studie mit Schrecken weltweit
auf dem Vormarsch sieht, wird durch eine unheilige Allianz
zurückgebracht: von Reaktionären, die den Platz der Frau als
Ehefrau und Mutter am Herd sehen, von essenzialistischen
Feministinnen, die den biologischen Unterschied der
Geschlechter und ihre natürliche Neigung betonen, für andere
zu sorgen, und schließlich von Grünen, denen mit der
Natürlichkeit der Welt die der Mutter selbstverständlich ist."
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BALZER, Vladimir (2010): Die Frau von der Mutterrolle befreien.
Frankreichs legendäre Feministin Elisabeth Badinter wendet sich
in ihrem Buch "Der Konflikt" gegen die Degradierung der Frau zum
Muttertier. Freiwillige Opfer derartiger Kampagnen sind ihrer
Meinung nach die "ökologischen Mütter",
in: DeutschlandRadio v. 13.09.
EISMANN, Sonja (2010): Mein Busen gehört mir.
Weniger Kindererziehung, mehr Gleichberechtigung – was die
französische Feministin Elisabeth Badinter in ihrem neuen Buch
als Gegenstrategie zu immer regressiveren Familienmodellen
vorschlägt, kommt beim deutschen Bürgertum gar nicht gut an,
in: Jungle World Nr.37 v. 16.09.
PERSON, Jutta (2010): Mutti ist die Bestie.
Die französische Philosophin Elisabeth Badinter hat die sinkenden
Geburtenraten der Industrienationen im Blick und findet die
Schuldigen gerade im neuen Mutterkult der Öko-Feministinnen,
in: Cicero Nr.10, Oktober
DÜCKERS, Tanja (2010): Stillen ist praktisch.
Alter Feminismus, neue Frauen: Elisabeth Badinters Streitschrift
über Mütter,
in: Tagesspiegel v. 07.11.
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Das Buch in der Debatte
BOPP, Lena (2010): Frau alarmiert Frau.
Die Französinnen drohen in längst überholte Rollenmuster
zurückzufallen: Elisabeth Badinter ist empört - als
Philosophin, Ehefrau und Mutter. Ihre Streitschrift wird auch
Deutschland spalten,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v.
15.07.
NÜSSE, Andrea (2010): "Wider die Tyrannei der Mütterlichkeit".
Badinters Buch "Der Konflikt. Die Frau und die Mutter"
erscheint nächste Woche in Deutschland. Die Philosophin und
Feministin sieht die Gleichheit der Geschlechter durch eine
unheilvolle Allianz bedroht,
in: Tagesspiegel v. 28.08.2010
REINHARDT, Charima (2010): Kampfmutter statt Karriere.
Zurück zu Herd und Familie: Das ist offenbar ein Trend. Der
Kampf um gleiche Rechte für Frauen ist längst nicht gewonnen,
in: Frankfurter Rundschau v. 04.09.
EVERS, Julia (2010): "Manchmal verzweifle ich an den Frauen".
Als "starke Frauenstimme seit den 70er Jahren" bewirbt das
Brucknerfest Elfriede Hammerl, die am Sonntag die Festrede zur
Eröffnung "Kevin ist eine Diagnose oder Die Angst vor Gleichheit"
halten wird. Gespräch mit Elfriede Hammerl über Kultur, Geschlechter
und die Wirkung von Reden,
in: Oberösterreichische Nachrichten v. 11.09.
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Pressestimmen
"Als
Leitfigur der Universalistinnen ist sie bezeichnet worden
(...). Wo sieht sie die Bedrohung?
Die Gefahr geht, wie sie meint, vom gesamten französischen
Feminismus aus, also nicht nur von den sogenannten
«Differenzfeministinnen», die den Frauen bestimmte
Eigenschaften zuschreiben und sie wesentlich auf die
Mutterrolle reduzieren wollen. (...).
Stein des Anstosses ist vor allem ein neues Gesetz über
sexuelle Nötigung, in dem der Begriff der Gewalt so stark
ausgeweitet wurde, dass ab 2005 europaweit jeder Mann bestraft
werden könne, der auch nur mit Blicken die Beine einer Frau
traktiere. Badinter lehnt nicht nur die Gleichsetzung von
körperlicher und psychischer Gewalt ab. Sie setzt auch auf die
Autonomie der Frauen, für welche die Feministinnen, wie sie
meint, mit ihrer essenzialistischen Festschreibung der Frau
als Mutter oder infantilisiertes Opfer keinen Spielraum mehr
lassen."
(Ingrid Galster in der Neuen Zürcher Zeitung
vom 23.09.2003)
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Inhaltsverzeichnis
Prolog: Die Wende der neunziger Jahre
1. Eine neue Abhandlung über die Methode
Die Logik der Mixtur
Philosophisches Elend
2. Auslassungen
Das Undenkbare
Die Gewalt der Frauen
Der Machtmissbrauch
3. Widerspruch
Die sexuelle Realität
Der Mythos einer gezähmten Sexualität
Das Modell der weiblichen Sexualität
4. Regression
Wenn jeder sich für das Opfer des anderen hält
Wenn die Differenz entscheidet
Die Falle
Epilog
Zitat:
"Es ist (...) nicht belanglos, dass der französische
Bestsellerautor Michel Houellebecq seine Helden -
oder vielmehr Antihelden, Karikaturen der
Mittelschicht - in seinen beiden letzten Romanen im
Ferienzentrum von Cap d'Adge oder beim Besuch von
SM-Bars nach einer sexuellen Erregung suchen lässt,
die das Alltägliche konterkariert. Künftig ist alles
willkommen, was dem Begehren Würze gibt". (S.100)
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Rezensionen
GALSTER, Ingrid (2003): Auf dem
Holzweg?
Elisabeth Badinters Feminismusschelte,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 23.09.
FELL, Ulrike (2004): Das
streitbare Opferlamm.
Elisabeth Badinter zieht eine kritische Bilanz des
Feminismus,
in: Süddeutsche Zeitung v. 26.03.
NEWMARK, Catherine (2004):
Jetzt wieder im Stehen.
Die Philosophin
Elisabeth Badinter polemisiert gegen den Feminismus - oder
das, was sie dafür hält,
in: Berliner Zeitung v. 13.04.
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Das Buch in der Debatte
LAU, Jörg (2004): Männerhaß und
Männerselbsthaß als kultureller Mainstream,
in: Merkur. Doppelheft: Ressentiment! Zur Kritik der Kultur
Nr.665/666, September/Oktober, S.934-943
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Jörg LAU
arbeitet an seiner
Männlichkeit und stellt die These auf, dass das die
antideutschen Ressentiments der
68er bei den
78ern auf
dem Felde der Geschlechterbeziehungen wiedergekehrt sind.
Bei seinen
Ausführungen beruft sich LAU auf die Kritik von Elisabeth BADINTER am Differenzfeminismus. |
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weiterführende
Links
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Das Single-Dasein in
Frankreich
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