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Frédéric
Beigbeder in seiner eigenen Schreibe
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Frédéric
Beigbeder im Gespräch
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deutschsprachiger Raum
- KLÄSGEN,
Michael (2000): "Ein
Teufelskreis".
Der Werbeexperte
Frédéric Beigbeder rechnet mit seiner
Branche ab,
in: Die
ZEIT Nr.43 v.
19.10.
- ZIELKE, Anne
(2000): Kokain und Label.
Bekenntnisse eines
Zynikers: Der Autor Frédéric Beigbeder
über Werbung, Drogen, Michel Houellebecq
und den Krieg des Geschmacks,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 06.11.
- FUHRIG, Dirk
(2000): Hochverräter aus der Werbung.
Frédéric
Beigbeder, neuer Literatenstar aus Paris,
in:
Frankfurter
Rundschau v. 08.11.
- NIEDERMEIER,
Cornelia (2001): Der Herr der Träume.
Frédéric
Beigbeder über zynische Werbung,
in:
Der Standard v.
02.04.
- HENNING,
Peter (2001): Ein Seher in Milka-Land.
In seinem Roman
"39,90" rechnet der ehemalige
Werber Frédéric Beigbeder mit seiner
Branche ab. Jetzt ist er ein Star - und
bei seinen Kollegen verhasst,
in: Stern
Nr.19 v. 03.05.
- BERLINER
ZEITUNG (2001): Das kranke Spiel mit der
Sehnsucht.
Mit
einem Enthüllungsroman greift der
Pariser Schriftsteller Frédéric
Beigbeder die Werbeindustrie an, das Buch
wurde zum Bestseller,
in: Berliner
Zeitung v. 05.05.
- Inhalt:
Beigbeder
outet sich als Bobo:
"Ich
mag Autoren wie Wilde, Proust
oder Voltaire. Ihre Gemeinsamkeit
liegt darin, reich, mondän,
snobistisch und Teil der
Bourgeoisie zu sein. Das hinderte
sie nicht daran, die Welt aufs
Schärfste zu kritisieren, der
sie selbst angehörten. Mir
gefällt, dass sie Spione waren.
Vielleicht waren sie die ersten
Bobos. Ich bin so ein
Bourgeois
Bohemien."
- BRAND,
Jobst-Ulrich (2001): Im Dritten
Weltkrieg.
Mit einem
Schlüsselroman bekämpft der Insider
Frédéric Beigbeder die Welt der Werbung
- und wird Frankreichs neuer
Literaturstar,
in: Focus
Nr. 19 v. 07.05.
- CHRISTMANN,
Holger (2001): Werbung verdummt,
in: FAZ.Net
v. 11.05.
- HANSELMANN,
Ulla (2001): "Ich bin nicht Che
Guevara".
Das wirkliche
Zentrum der Macht ist die Werbung: Der
französische Schriftsteller und
ehemalige Werbetexter Frédéric
Beigbeder über Berufe, in denen man sich
wie in einem Luxusgefängnis fühlt,
über den "Dritten Weltkrieg der
Marken", die Macht von Büchern und
seinen Enthüllungsroman
"39,90",
in: TAZ
v. 12.05.
- NENNINGER,
Kristina (2001): Frankreich neuer
Skandalautor,
in: Amazon.de
- BIESEL,
Elke (2001): Ich bin eine Hure,
in: Kölner
Stadt-Anzeiger v.
08.06.
- FRIEDL,
Armin (2001): Bremsklötze in der
rasenden Markenwelt,
in: Stuttgarter
Nachrichten v.
11.06.
- NIEDERMEIER,
Cornelia (2001): Die Zeugung des
Begehrens.
Frédéric
Beigbeder, Exwerber und Autor, liest aus
der Werbe-Skandalchronik
"39,90",
in: Standard
v. 13.06.
- BOEDECKER,
Sven & Gunter BLANK (2001): Diktatur
der Werbung?
Der Schriftsteller
Frédéric Beigbeder startete einen
Frontalangriff gegen die
"Weltverschmutzer". DIE WOCHE
organisierte ein Streitgespräch mit dem
Werbe-Papst Sebastian Turner,
in: Die
Woche Nr.25 v.
15.06.
- VERNA,
Sacha (2001): Ein Radiogespräch,
in:
Büchermarkt.
Eine Sendung des DeutschlandRadio
v. 19.06.
- FRANKFURTER
RUNDSCHAU (2001): Lassen Sie uns über
Slogans reden.
Wieso der
Schriftsteller und Ex-Werbetexter nicht
bei McDonald's isst und stattdessen auf
Hugo Boss abfährt,
in: Frankfurter
Rundschau v. 04.08.
- FOCUS
(2001): "Es gibt keine
Objektivität"
Frankreichs
schriller Autoren-Star Frédéric
Beigbeder startet eine neue
Literatursendung,
in: Focus
Nr. 44 v. 29.10.
-
Neu:
VAHABZADEH, Susan & Fritz GÖTTLER (2008): "Ich werde hübsch
gehasst".
Frédéric Beigbeder spricht über das Ende des Kapitalismus
- und warum seit Veröffentlichung seines Romans über den
Konsumterror der Werbewelt alles noch schlimmer wurde,
in: Süddeutsche Zeitung v. 29.07.
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Französischsprachiger
Raum
- GARCIN,
Jérôme (2000): Comment j'ai été
licencié.
Frédéric Beigbeder
raconte,
in: Nouvel
Oberservateur
Nr.1869 v. 31.08.
-
BRESSAN, Serge (2003): "La vie est un désastre",
in: Le Matin v. 07.09.
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Klappentext
"Das Drama beginnt um 8.30 Uhr: Der
texanische Immobilienmakler Carthew Yorston und seine beiden
Söhne Jerry und David ahnen nicht, dass sie nur noch kurze
Zeit zu leben haben. In 119 Kapiteln versucht Beigbeder das »Unbeschreibliche«
und gibt Minute für Minute die Gedanken des Familienvaters
wieder, der am 11. September 2001 mit seinen Kindern im
Luxusrestaurant Windows on the World frühstückt, als um 8.46
Uhr die erste Boeing in den Nordturm des World Trade Centers
rast. Während Carthew im flammenden Inferno des Turms
verzweifelt nach einem Ausweg sucht und sein zerrüttetes
Leben Revue passieren lässt, zieht Beigbeder ebenfalls
Bilanz: Auf dem Montparnasse-Turm in Paris und in den
Strassen von New York entwirft er das erschreckende Bild
seiner eigenen, gescheiterten und liebesunfähigen
Generation, deren oberflächliche Werte durch die Ereignisse
des 11. September endgültig zerstört werden."
"»Le seul moyen de
savoir ce qui s’est passé dans le restaurant situé au 107e
étage de la Tour Nord du World Trade Center, le 11 septembre
2001, entre 8 h 30 et 10 h 29, c’est de l’inventer.«"
Pressestimmen
"Frédéric
Beigbeder (»Windows on the World«),
der vor drei Jahren mit einem Schlüsselroman über die
Werbebranche erstmals Aufsehen erregte, nutzt die New Yorker
Katastrophe als Folie für eine sehr pariserische Nabelschau:
Während er sich in 119 Kurzkapiteln die 119 letzten
Lebensminuten eines texanischen Immobilienmaklers ausmalt,
der mit seinen beiden Söhnen im Dachrestaurant des World
Trade Center frühstückt, sinniert er im Dachrestaurant der
Tour Montparnasse über die geschiedene Ehe seiner Eltern,
die Scheidung seiner eigenen Ehe und seine kleine Tochter,
der er die Haare wäscht. Über den Geschmack dieses
Wechselgesangs mag man streiten, doch den Franzosen gefällt
er: Auf der Bestsellerliste hat Beigbeders Buch den zweiten
Platz erobert."
(Jörg von Uthmann in der Welt vom 18.09.)
"Die Unausweichlichkeit des Todes konfrontiert Corthew
Yorston mit seiner Lebensbilanz, und die ist ziemlich
nichtig (...): ein abwesender Vater, der seine Schuldgefühle
gegenüber den Kindern mit übergroßer Nachsicht kompensiert.
Ein geschiedener Ehemann, der im obsessiven Sex Ersatz für
seine Liebesunfähigkeit sucht. Ein hedonistischer
Materialist, der Geld und zweifelhaftem Vergnügen nachjagt,
ohne je seine Identität zu finden.
(...).
Am Schluss klammert sich Beigbeder nach dem Abschied von den
Illusionen an eine Neuauflage des Existenzialismus von Camus
und Sartre. Gegen die Absurdität (...) hilft nur die
Rebellion. Darin besteht der Sinn der wohl anstößigsten
Szene dieses Romans. Ein aufgeblasenes Börsenmakler-Paar
(...) entschließt sich im Angesicht des Todes zum finalen
Fick."
(Romain Leick im Spiegel vom 01.03.2004)
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Das Buch in der Debatte
- Deutschsprachiger Raum
-
UTHMANN, Jörg von (2003): Der Herbst der Bücher.
Versoffene Eltern, verprügelte Kinder, magersüchtige
Frauen: Was Frankreich liest,
in: Welt v. 18.09.
-
LEICK, Romain (2004): Zerplatzte Lebenslüge.
Frédéric Beigbeder, der manische böse Bube unter
Frankreichs Autoren, erzählt in seinem neuen Roman vom
Horror des 11. September 2001,
in: Spiegel Nr.10 v. 01.03.
- Frankreich
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Rezensionen
- DATH,
Dietmar (2001): Lustlos keck.
Frédéric
Beigbeders Blindtext,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 12.11.
- VERNA, Sascha
(2001): Fertig, lustig,
in: Die ZEIT
Nr.48 v. 22.11.
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Klappentext
"Octave Parango hat einen Topjob in
einer noblen Pariser Werbeagentur, massig Luxus,
Geld und einen solchen Überdruss an seinem Gewerbe,
dass ihm davon schlecht würde, gäbe es nicht den
Koks, die Frauen und den Zynismus. Schamlos verdammt
er sich und seine Welt, weil alles darin käuflich
ist. Zugleich bringt ihn der Erfolg einer Kampagne
für einen Null-Fett-Joghurt an die Spitze der
Agentur. Doch eines Nachts, bei Dreharbeiten zu
einem Werbespot in Florida, entlädt sich Octaves
ganzer Hass in einer blutigen Gewalttat... Der Mann
ist in der Krise."
Pressestimmen
zu "39,90"
"belletristische
Version von Naomi Kleins 'No logo'"
(Marc Schwieger in der
Financial Times v. 20.04.2001)
"Dieses Buch ist
nicht einfach ein Roman; es ist das Manifest
für die nächste Revolte (...) Man wird es
Ihnen als 'bitterböse Satire auf die die
Werbebranche' verkaufen wollen. Und so
weiter. Wenn Sie das lesen, treten Sie
einfach den Kritiker, der solche verhurten
Formulierungen von sich gibt, in die
verlogene Kehrseite!
Denn das Problem (jawohl: Problem!) ist, dass
genau diejenigen dieses Buch feiern, deren
Welt der Autor beschreibt: die verkommenen,
verhurten, verkoksten, versoffenen Redakteure
jener erfolgreichen Trash- und
Nachrichtenmagazine, die es gar nicht gäbe,
wenn sie nicht selbst am Tropf von Cloé,
Versace und Prada hängen würden (...)
'99 Francs' (so der Originaltitel) hat sich
inzwischen 300 000-mal verkauft. Und
vielleicht war das alles nur ein Anfang.
Vielleicht ist es ja doch nicht tot, das
Bündnis zwischen Geist und Straße, sondern
nur - aus guten Gründen - totgesagt. Und
vielleicht tauchen sie ja auch bei uns bald
auf: die Partisanen der Schönheit.
Himmel, ich wittere schon Morgenluft."
(Matthias Altenburg in der
Woche Nr.19 v. 04.05.2001)
"Kaum erschienen, schlich
sich sein Roman letzte Woche in die Topten
der Bücherhitparade. Dabei sollten wir
Schweizer die Mogelpackung eigentlich bereits
beim Kauf riechen: Bei uns kostet «39.90»
nämlich 36.10."
(Adrian Zurbriggen in der
Berner Zeitung v. 28.05.2001)
"Man strebt wieder
eindeutige Gut/Böse-, Freund/Feind-,
Wir/Ihr-Unterscheidungen an (...): Das
Bewußtsein der eigenen sozioökonomischen
Verstrickung hält offenbar nicht mehr vom
Willen zur Fundamentalkritik ab. Und die
Resonanz darauf in der etablierten Kulturwelt
ist, allen performativen Widersprüchen zum
Trotz, gewaltig (...).
Das Selbstbewußtsein (...) beruht
offensichtlich (...) auf einer sozialen
Tatsache: dem globalen
Gemeinschaftsgefühl"
(Mark Siemons in der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung v.
05.06.2001)
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Rezensionen
- SCHMID,
Bernhard (2000): Begrenzung der
Kampfzone.
"99
francs", ein Roman in der
Houellebecq-Nachfolge, beklagt sich über
das schreckliche Leben in der
Werbebranche,
in: Jungle
World Nr.43 v.
18.10.
- CHOTJEWITZ,
Peter O. (2001): Was nix kostet, taugt
nix.
Frankreichs neuer
Skandalautor attackiert in einem
brillanten Roman Markenterror und
Lifestyle-Wahn,
in: Rowohlt
Revue Nr.69, April
- Juni
- SCHWIEGER,
Marc (2001): Und jetzt...die Werbung.
Frédéric Beigbeder
hat einen Roman geschrieben, der kein
gutes Haar an der Werbe-Branche lässt.
Jetzt erscheint das Buch auf Deutsch - es
heißt "39,90", weil es bei
Werbern ja nur ums Geld geht. Ein
Klischee unter vielen, meint Creative
Director Marc Schwieger. Eine Antwort auf
Beigbeder,
in: Financial
Times Deutschland v.
20.04.
- ALTENBURG,
Matthias (2001): Die Partisanen der Liebe
kommen.
Gegen die Allmacht
der Warenwelt: Woche-Kolumnist Matthias
Altenburg über das Skandalbuch des
Franzosen Frédéric Beigbeder,
in: Die
Woche Nr.19 v.
04.05.
- BÖHMER,
Daniel-Dylan (2001): Von Gier und Krieg,
in:
Spiegel Online
v. 10.05.
- SCHWEIGER,
Marc (2001): Die Wa(h)ren leben im
Falschen,
in: FAZ.Net
v. 11.05.
- KRAUSE,
Tilman (2001): Schöne neue Welt der
Werbung,
in:
Welt
v. 12.05.
- HANSELMANN,
Ulla (2001): Neunundneunzig Franc.
Frédéric
Beigbeders Skandalbuch jetzt auf Deutsch,
in: Stuttgarter
Zeitung v. 12.05.
- BABEK,
Arthur (2001): Orpheus in der Werbewelt.
Abrechung mit
einer Branche: Frédéric Beigbeders
literarischer Frontalangriff
"39,90",
in: Sonntagszeitung
v. 13.05.
- MEYER-ARLT,
Ronald (2001): Die Macht der Marken,
in: Hannoversche
Allgemeine Zeitung
v. 15.05.
- NARBUTOVIC,
Katharina (2001): Sterben für ein Komma.
Attacke auf die
Werbewelt: Beigbeders Bestseller,
in: Tagesspiegel
v. 17.05.
- LAUX,
Thomas (2001): Der Weltverschmutzer.
Frédéric Beigbeder
seziert die Werbranche,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
22.05.
- HERRMANN,
Karsten (2001): "Revoluzzer in
Gucci",
in:
Titel-Magazin,
Mai
- ZURBRIGGEN,
Adrian (2001): Hosenrunter zwischen
Buchdeckeln.
Bücher, so
exhibitionistisch wie "Big
Brother", sind in Frankreich gerade
très chick. Authentisch sind sie
deswegen längst nicht alle. Das zeigt
Frédéric Beigbeders "39.90",
das soeben auf Deutsch erschienen ist,
in: Berner
Zeitung v. 28.05.
- GROSS,
Thomas (2001): Ein Buch, ein Preis und
die Werbung,
in: Der Bund
v. 31.05.
- SCHNEIDER,
Rolf (2001): Schöne neue Warenwelt.
Skandale haben
Verfallsdaten wie Joghurt: Frédéric
Beigbeder stellt seinen Roman
"Neununddreißigneunzig" vor,
in: Berliner
Morgenpost v.
31.05.
- SURBER,
Peter (2001): Werbung ist Scheisse,
in: St. Galler
Tagblatt v. 02.06.
- DIEHL,
Alexander (2001): Profitable Reue vor
ausverkauftem Hause.
Ein Jahrzehnt
Werbebranche gebeichtet. Literatur-Star
Frédéric Beigbeder im Literaturhaus,
in: TAZ
Hamburg v. 07.06.
- GÖTTLER,
Fritz (2001): Logos statt Logos.
Beigbeders "99
Francs" auf Deutsch - ein
moralisches Pamphlet?,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 11.06.
-
DÖBLER,
Katharina (2001): Ich entscheide heute,
was Sie morgen wollen.
Frédéric
Beigbeder schreibt einen Werbetext für
sich selbst, nennt ihn Roman und hat
Erfolg,
in: Die
ZEIT Nr.15 v.
13.06.
- VERNA,
Sascha (2001): Ab in die
Prada-Brusttasche.
Konsumieren,
liquidieren: Der rosarote
Antikapitalismus des Frédéric Beigbeder
kostet
"Neununddreißigneunzig",
in: Frankfurter
Rundschau v. 30.06.
- ENGELMANN,
Jan (2001): Flucht aus dem Luxusknast.
Kulturkritik. Der
Ex-Werbetexter Frédéric Beigbeder und
die Ex-Markensüchtige Naomi Klein
tummeln sich an den Wühltischen der
Bekenntnisliteratur,
in: Literaturen
Nr.7/8, Juli/August
- JÄHNER,
Harald (2001): Joghurt, hundert Prozent
fettfrei und rechtsradikal.
In seinem Roman
gegen die Werbung ist Frédéric
Beigbeder Werbetexter geblieben,
in: Berliner
Zeitung v. 14.07.
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Berichte
über Lesungen
- GIEßEN,
Susanne (2001): Manchmal geraten auch
Joghurts ins Zweifeln.
Frédéric Beigbeder
stellt im ausverkauften Literaturhaus
seinen Roman "39,90" vor,
in: Frankfurter
Rundschau v. 07.06.
- MISO (2001):
Nicht gefährlich,
in: TAZ
Hamburg v. 09.06.
- RÖNDINGS,
Nicole (2001): "Böse" Werber?,
in: Hamburger
Morgenpost v.
09.06.
- SKIDMORE,
Louisa (2001): Ein Kuckuck flog über
sein schmutziges Nest.
Der ehemalige
Werbetexter Frédéric Beigbeder rechnete
im Literaturhaus mit seiner Branche ab,
in: Welt
v. 09.06.
- HABERLE,
Tobias (2001):
Kulturkaufhaus-Pessimismus: Beigbeder
gegen Werbewindmühlen,
in:
Welt
v. 11.06.
- SIEDENBERG,
Sven (2001): "Ich bin ein
Joghurt"
Frédéric Beigbeder
nörgelt klug am Konsum,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 15.06.
- TRUBEL,
Veronika (2001): Von der Macht des
Konsumenten,
in: Kurier
v. 16.06.
- GRAUBNER,
Hans-Joachim (2001): Erst war Jesus die
Religion, dann Marx und heute Gucci,
in: Stuttgarter
Zeitung v. 18.06.
- SCHÄCHTERLE,
Albrecht (2001): Worte im Sixpack:
Gelesen und vergessen,
in: Eßlinger
Zeitung v. 18.06.
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Frédéric
Beigbeder in der Diskussion
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deutschsprachiger Raum
- HANIMANN,
Joseph (2000): Werbecoup.
Michel Houellebecq
bläst zum literarischen Feldzug,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 05.09.
- JOHANNSEN,
Joachim (2000): Paris, Rue de la
Cerisaie.
Houellebecq feat.
Beigbeder,
in: Basler
Zeitung v. 07.09.
- MAAK,
Niklas (2000): Hohn und Spot.
Frankreich hat nach
Michel Houellebecq einen neuen
Skandalliteraten: Den Werbefachmann und
Dandy Frédéric Beigbeder,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 14.09.
- NIEDERMEIER,
Cornelia (2000): Das befleckte Joghurt:
Literatur und Skandal,
in: Der Standard
v. 14.09.
-
HOUELLEBECQ,
Michel (2000): Die Privatisierung der
Welt.
Ein Essay von Michel
Houellebecq über Tabus in Zeiten der
Logo-Industrie (Übersetzung: Leopold
Federmair),
in: Der
Standard v. 14.09.
- LEICK,
Romain (2000): Das Gift der Reklame.
Mit einem
zornigen Insider-Porträt der
Werbeindustrie gelang einem jungen
Franzosen ein Roman-Hit - nun hat ihn die
Agentur, für die er arbeitete, gefeuert,
in: Spiegel
Nr.38 v. 18.09.
- SMONIG,
Reinhold (2000): Inszenierter
Literatur-"Skandal" in Paris.
Frédéric
Beigbeder, Pariser Dandy-Literat, hat es
mit seinem fünften Roman geschafft, sich
endlich so richtig ins Gespräch zu
bringen,
in: Die
Presse v. 18.09.
- MEYER,
Astrid (2000): Der coole Zynismus der
Werbekreativen.
Frédéric
Beigbeder, Freund von Michel Houellebecq,
hat mit einem schwarzen Buch über die
Welt der Werbung einen Hit gelandet,
in: Tages-Anzeiger
v. 30.09.
- JOHANNSEN,
Joachim (2000): Ein gelungener
Werbe-Scoop.
In der
Kontroverse um Frédéric Beigbeders
Roman "99 Francs" geht es nicht
um die Literatur,
in: Sonntagszeitung
v. 08.10.
- HACK,
Günter (2000): Gefahr im Anzug - und mit
Krawatte.
Was uns Frédéric
Beigbeder mit seinem Roman 99 Francs
alles sagen könnte, wenn wir genauer
hinlesen würden,
in: Telepolis
v. 13.10.
- KORTE,
Sybille (2000): Dandy und Danone.
Der
Ex-Werbetexter Frédéric Beigbeder hat
einen Schlüsselroman über seine Branche
geschrieben,
in: Berliner
Zeitung v. 04.11.
- BÖHMER,
Daniel-Dylan (2000): Die Enkel des
Marquis de Sade.
Frankreichs
skandalumwitterte neue Autorengeneration
hat die Klassik des Undergrounds neu
belebt. Nach Michel Houellebecq und
Virginie Despentes taucht nun auch am
deutschen Horizont ein neuer, dunkler
Stern auf: Frédéric Beigbeder,
in: Spiegel
Online Nr.51 v.
18.12.
- HOFMANN,
Martin Ludwig (2001): Kraftvolle Stöße
ins Hirn der Hausfrau.
Zwischen Koks,
Karriere und Kultstatus: Über die
Werbung und ihre Funktion als Aufklärung
in Zeiten der Konfusion,
in: Badische
Zeitung v. 27.01.
- SPITZER,
Barbara (2001): "Calvin Klein hat
Jesus Christus ersetzt",
in: Rheinische Post
v. 02.05.
- Welt
am Sonntag (2001): Berühmter als ein
Joghurt,
in:
Welt
am Sonntag v.
06.05.2001
- BENILDE,
Marie (2001): Neununddreißig, neunzig,
in: Le
Monde diplomatique,
TAZ
v. 11.05.
- RAMONET,
Ignacio (2001): Die Fabrikation der
Wünsche,
in: Le Monde
diplomatique, TAZ
v. 11.05.
- DATTENBERGER,
Simone (2001): Marken-Sklave Mensch,
in: Münchner Merkur
v. 17.05.
-
SCHÜLE,
Christian (2001): Der Konsumidiot.
Das handy muss
silbern, die Kreditkarte golden sein. Von
morgens bis abends, von Aronal bis Elmex,
hat uns die Werbung im Griff,
in: Rheinischer
Merkur Nr.21 v.
18.05.
- RTN (2001):
Werbung, Klischees und Langeweile,
in: Welt
v. 21.05.
- NICKEL, Volker
(2001): Ich bin so frei.
Die Kritik am
Markenterror bietet zurzeit
Bestseller-Stoff. Mit Recht?,
in: Rheinischer
Merkur Nr.22 v.
01.06.
- SCHWIEGER,
Marc (2001): Alles Pop, oder was?
Wann
immer Fernsehen oder Kino einen jungen,
intelligenten, irgendwie unspießigen
aber viel Geld verdienenden Helden
brauchen, dann nehmen sie: einen Werber.
Warum, erklärt - ein Werber,
in: Welt
am Sonntag v.
03.06.
- SIEMONS, Mark
(2001): Das lebende T-Shirt.
Böse neue
Markenwelt: Der Antikapitalismus wird
unironisch,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 05.06.
- Inhalt:
Mark SIEMONS
beschäftigt sich mit dem Genre
der Marken- und Werbekritik, zu
denen er Autoren wie Frédéric Beigbeder,
Naomi
KLEIN
oder die
Band
Blumfeld
zählt:
"Das Neue ist (...)
eine Entscheidung: die
Aufkündigung jenes
einverständigen Blinzelns, das
sich im Umgang mit Werbung und
Marketing eingebürgert
hat." Die Gemeinsamkeit
besteht in einem "Überdruß
an allzu subtilen Distinktionen
(...). Man strebt wieder
eindeutige Gut/Böse-,
Freund/Feind-,
Wir/Ihr-Unterscheidungen an
(...): Das Bewußtsein der
eigenen sozioökonomischen
Verstrickung hält offenbar nicht
mehr vom Willen zur
Fundamentalkritik ab. Und die
Resonanz darauf in der
etablierten Kulturwelt ist, allen
performativen Widersprüchen zum
Trotz, gewaltig (...).
Das Selbstbewußtsein (...)
beruht offensichtlich (...) auf einer sozialen
Tatsache: dem globalen Gemeinschaftsgefühl". SIEMONS
gesteht der neuen Unversöhnlichkeit sogar einen
rationalen Kern zu: "die Entlarvung eines
Selbstbetrugs. Es ist eben eine Illusion, von der
Einbindung in ein instrumentelles
Abhängigkeitsgeflecht, wie es das Markensystem
darstellt, einen Zugewinn an Freiheit zu erwarten.
Die pure Selbstachtung gebietet es, damit zu
brechen."
Den blinden Fleck
der Sehnsucht nach der "wirklichen Wirklichkeit"
einer solchen Kritik sieht SIEMONS im Fehlen "einer
eigenen Idee von sozialer Wirklichkeit"
- GERHARDT,
Gesine (2001): Der Preis ist die Message,
Gesine
Gerhardt wundert sich über Frédéric
Beigbeder neues Kultbuch,
in: Tagesspiegel
v. 07.06.
- DIEZ, Georg
(2001): Na Logo!
Göteborg und die
Quellen des gegenwärtigen
Antikapitalismus,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 18.06.
- KAMANN,
Matthias (2001): Das kleine Gespenst.
Der
neue Antikapitalismus ist bloß ein
Phänomen der Mode - und darin liegt sein
Vorzug,
in: Welt
v. 19.06.
- POSENER,
Alan (2001): Reaktionäre Internationale.
Globalisierung
und Konservatismus sind keine
Gegensätze,
in: Welt
v. 19.06.
- U-LIT
(2001): Böll ist tot, es lebe Beigbeder?
Gesellschafts-Kritik
und Literatur unter den Gesetzen des
Konsums,
in: U-LIT.de
- BLÄSKE,
Gerhard (2001): Diktat des Konsums.
Frankreich neue
Literatur-Stars lieben die Kritik: Michel
Houellebecq und Frédéric
Beigbeder,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 20.10.
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Frankreich
- LANÇON,
Phillippe (2000): Beigbeder, le juste
prix.
Des méfaits de la
publicité en général et dans la
littérature en particulier. Un roman en
promotion,
in: Libération
v. 24.08.
- GARCIN,
Jérôme (2000): Le nouvel imprécateur.
Frédéric Beigbeder
casse la pub,
in: Nouvel
Oberservateur
Nr.1869 v. 31.08.
- GARCIN,
Jérôme (2000): La réalité-fiction,
in: Nouvel
Oberservateur
Nr.1869 v. 31.08.
- HOUELLEBECQ,
Michel (2000): La privatisation du monde,
in: Nouvel
Observateur Nr.1869
v. 31.08.
- LEBRUN,
Jean Claude (2000): Au fil des pages. La
fiction jetée aux orties,
in: Humanite
v. 12.10.
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