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Jean-Claude Kaufmann bei single-generation.de
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Jean-Claude
Kaufmann in seiner eigenen Schreibe
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Jean-Claude
Kaufmann im Gespräch
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- THIMM, Katja (2006): "Die Götter von heute
sind wir".
Der französische Soziologe Jean-Claude Kaufmann über die Lust am
Genuss, den Esstisch als Opferaltar und das komplizierte Projekt
einer gelungenen Mahlzeit,
in: Spiegel Nr.32 v. 07.08.
-
GOETSCH, Monika (2006): "Freier, als man wünscht".
Der Kühlschrank steht im
Mittelpunkt der modernen Küche. Ein Gespräch mit dem französischen
Soziologen Jean-Claude Kaufmann über Zucker, Fett, Haferbrei und die
Individualisierung des Essens,
in: TAZ v. 10.08.
- Inhalt:
Der französische Soziologe Jean-Claude
KAUFMANN über die Kochende Leidenschaft:
"Apropos
Partnerschaft: Sie beschreiben in Ihrem Buch drei Männertypen. Den
Pascha, der sich das Essen auf den Sitz bringen lässt. Den
Handlanger, der die undankbare Aufgabe übernimmt, Karotten zu
schrappen. Und den Star der Szene: Er brät gewaltige Tiere und
heimst für sein Festmenü alles Lob ein. Die Alltagsküche
allerdings ist ihm zu profan. Wie halten Sie selbst es mit dem
Kochen?
Anders
als die meisten Männer koche ich jeden Tag, kenne also die
unangenehme Frage danach, was am nächsten Tag auf den Tisch kommen
soll - und die wenig richtungsweisende Antwort der
Familienmitglieder: »Was du willst.« Ich koche aber auch bei
Festen, denn ich liebe die große, leidenschaftliche Küche, …"
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Klappentext
"Liebe geht durch den Magen. Essen
macht nicht nur satt, sondern verbindet. In den
Urgesellschaften war man miteinander verwandt, wenn
man die tägliche Nahrung miteinander teilte und aus
einer gemeinsamen Suppenschüssel aß. Noch heute
spielt sich das Familienleben vorwiegend zwischen
Herd, Kühlschrank und Tisch ab.
Liebe und
Küche, Leidenschaft und Kochen – wer würde diese
Begriffe spontan zusammenbringen? Jean-Claude
Kaufmann, einer der angesehensten und populärsten
Soziologen Frankreichs, tut es. Kaufmann öffnet mit
diesem Buch die Tür zu einem Lebensbereich, der auf
den ersten Blick eher marginal erscheinen mag. Die
Küche ist nicht selten einer der kleineren Räume
einer Wohnung, und es ist nicht unbedingt der Ort,
an dem man sich besonders lange aufhält. Umso
spannender ist es da, von Kaufmann zu erfahren, was
das Kochen mit uns macht, wie es zu einem
konstituierenden Element einer Partnerschaft, einer
Familie werden kann.
Kaufmanns
Untersuchung gründet sich – wie auch schon bei »Der
Morgen danach« – auf Empirie. Er beobachtet
Verhalten, Gespräche und Rituale bei Tisch und
begleitet Esser in verschiedenen Lebensphasen und –situationen.
Er wirft einen Blick hinter die Kulissen, nicht nur
in Kühlschränke und Kochtöpfe, sondern vor allem in
den Kopf des Kochs, der noch immer meist eine Köchin
ist – und befragt ihn nach seinen Gewohnheiten. Wann
wird gekocht? Wie unterscheidet sich das Kochen in
der Woche von dem am Wochenende? Wer ist der Chef in
der Küche? Und en passant liefert er auch gleich
eine Kulturgeschichte des Kochens mit – »von den
Holzöfen zu den Induktionskochfeldern«."
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-
Rezension von
single-generation.de
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