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Michka Assayas: Zu wahr um schön zu sein

 
       
   
  • Kurzbiographie

 
       
     
       
   

Michka Assayas in seiner eigenen Schreibe

 
   
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Michka Assayas im Gespräch

 
   
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Zu wahr um schön zu sein (2004)
Köln: DuMont (Original: 2002 Gallimard )

 
   
 
 

Klappentext

"Zu wahr um schön zu sein erzählt eine Epoche, ist Generationsroman und Hommage an die Kultur von Rock und Punk der 70er und 80er Jahre.

Philippe heißt die Hauptfigur dieser Nach-68er-Geschichte. Im Hin und Her zwischen verklärter Vergangenheit und leerer Gegenwart erinnert er sich nostalgisch an die Zeit des Heranwachsens mit den Freunden, die ihre Rollen im kulturellen oder politischen Leben längst gefunden haben. Er selbst ist ein Ex-Rockkritiker und besichtigt sein Leben: Die Zeit, in der er noch glaubte, die Welt neu erfinden zu können – aus dem rebellischen Geist von Rock und Punk.
Die Spaßgesellschaft blickt längst zurück in die Abgründe ihrer Belanglosigkeiten. Philippe schlägt sich durch mit dem kleinen Erbe der böhmischen Großmutter, die Eltern sind ihm Phantome geblieben, und aus dem Leben mit Frau und Kind flieht er in den Sex, auf dem Bildschirm und in der Latexversion. »Sich selbst hatte er schon längst verloren, er wusste nur, dass es vorbei war. Was, wusste er nicht, aber irgendwas war vorbei.«"

Pressestimmen

"An den frühen Houellebecq reicht Assayas nicht heran, ist aber dem Angeberliteraten Beigbeder vorzuziehen. Er hat den Traum eines jeden Musikkritikers und Plattensammlers verwirklicht und einen Roman geschrieben, in dem all seine Lieblingsbands vorkommen."
(Mathias Schnitzler in der Berliner Zeitung vom 21.10.2004)

"Die Lektüre als Generationsroman - nach dem Motto »Weißt du noch? Wie furchtbar!« - wird für hiesige Leser durch die vielen Bezüge auf Frankreichs Politik-, Kultur- und Medienszene erschwert. Es war also durchaus sinnvoll, die deutsche Ausgabe mit einem Glossar zu versehen. Dieses führt aber vorwiegend auch hierzulande recht bekannte Namen (...) auf, während etwa zu dem mehrfach erwähnten Journalisten Jean Daniel jegliche Erläuterung unterbleibt."
(Hardy Reich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 02.11.2004)

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

    • SCHNITZLER, Mathias (2004): Ein depressiver Contentlieferant.
      Die Punk-Version der "Elementarteilchen" von Michka Assayas,
      in: Berliner Zeitung v. 21.10.
    • REICH, Hardy (2004): Die Weichteilchen.
      Kampfzonis: Michka Assayas folgt den Bahnen Houellebecqs,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 02.11.
    • Neu:
      RÜTHER, Tobias (2004): Im fahlen Licht der Schreibtischlampe.
      Michka Assayas rechnet mit den Idealen von 1968 ab,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 11.11.
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 21. Oktober 2004
Stand: 08. Dezember 2004
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