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Anthony Clare: Männer haben keine Zukunft

 
       
     
       
   
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    Anthony Clare in seiner eigenen Schreibe

     
       
    • CLARE, Anthony (2002): Was soll nur aus ihm werden.
      Die Kinder sind aus dem Haus, die Karriere ist vorbei und sie weiß nicht, was nun. So war es früher. Heute muss der Mann erleben, was es heißt, sich nutzlos zu fühlen. Beobachtungen eines Therapeuten.

      in: Tagesspiegel v. 19.05.

      • Vom britischen Psychiater Anthony CLARE ist gerade das Buch Männer haben keine Zukunft erschienen. Bücher über die Krise des Mannes haben seit einiger Zeit Konjunktur.

        Jede Männergeneration hat bisher ihren eigenen Krisendiskurs hervorgebracht. Im Jahr 1983 erschien in den USA The hearts of men, in dem Barbara EHRENREICH die Männerkrisenliteratur der amerikanischen Nachkriegsgesellschaft aus feministischer Perspektive rekonstruiert. Die fehl angepasste Lebensweise und die höhere Sterblichkeit der Männer war bereits damals das Thema.

     
           
       

    Anthony Clare: Porträts und Gespräche

     
       

    McKIE, Robin (2001): The chair man: Antnony Clare,
    in: The Observer v. 13.05.

     
           
       

    Männer haben keine Zukunft (2002).
    München:
    Scherz

     
       
         
     

    Klappentext

    "Der Mann: ein Auslaufmodell? Ja, sagt Anthony Clare, der als Psychiater männliche Depressionen behandelt. Die Entwicklung lässt sich nicht aufhalten und nicht zurückdrehen. Zukunft haben Männer nur, wenn sie lernen, auf dem Gebiet «unersetzlich» zu werden, das sie bisher gemieden haben wie die Pest: im Bereich der Gefühle und der Beziehung zu anderen.
    Die Karten stehen schlecht für den Mann. Das starke ist nicht nur zum schwachen, sondern auch zum entbehrlichen Geschlecht geworden. Und das auf der ganzen Linie:
    - Gesellschaftlich sind Männer schon längst nicht mehr die »breadwinners«, die allein die Familie ernähren und deshalb zu Hause liebevoll bei Kräften gehalten werden müssen.
    - Die globalisierte Wirtschaft baut auf junge Kräfte. Das »beste Mannesalter« hat ausgedient.
    - Zu Hause wartet niemand auf den Mann im mittleren Alter, der ganz für seinen Beruf, aber nie für andere da war: die Familie hat sich ohne ihn eingerichtet. Das Syndrom des »leeren Nests« trifft heute den Mann, nicht mehr die Frau.
    - Im Bildungsbereich ziehen die Frauen immer deutlicher an den Männern vorbei.
    Kurz, die Rollen, die einst Männlichkeit verbürgt haben, funktionieren nicht mehr. Noch sitzen Männer in den entscheidenden Machtpositionen. Doch mit Gewalt lässt sich die Vormachtstellung auf Dauer nicht halten. Die Zeit arbeitet gegen das Prinzip Männlichkeit.
    Und doch, so Clare, haben Männer eine letzte Chance. Allerdings nicht in der Arena des gnadenlosen Wettbewerbs, dafür aber in der Intimität persönlicher Beziehungen. In diesem Sinne könnten Männer Zukunft haben - und es könnte eine bessere sein als das Leben, das die Gegenwart ihnen heute beschert."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    fehlen noch
     
       

    Das Buch in der Debatte

    Neu:
    WamS (2002): Bisherige Frauenpolitik steht vor dem Aus.
    "Die traditionelle Männerrolle ist ein Auslaufmodell" Die Selbstmordrate ist bei Jungen vier Mal höher als bei Mädchen,
    in:
    Welt am Sonntag v. 19.05.

    Neue Männer braucht das Land sang Ina DETER in den 1980er Jahren, nun aber werden NUR noch "neue Väter" gebraucht. Und hierfür fehlen - so die Klage landauf, landab - die Leitbilder. In dieser Situation versprechen sich die Verlage Umsatz und werfen monatlich neue Bücher über die Krise des Mannes auf den Buchmarkt. Momentan ist gerade Anthony CLARE aktuell:

    "Durch das Tal der tiefen Verunsicherung helfen dem Mann eine Fülle von Ratgebern. »Männer haben keine Zukunft« lautet der provokante Titel des britischen Therapeuten und Buchautors Anthony Clare. Er kommt zu dem Schluss: »Es gibt für die Männer eine Rolle als Vater. Sie können ihren Söhnen helfen, bessere Väter zu werden.«
              
     
    Väter als Rollenvorbilder für Jungen - eben diese Linie möchte die CDU-Politikerin Koop in der Gesellschaft verankern."

    So einfach stellt man sich in Hamburg die Umsteuerung von der Frauen- zur Männerpolitik vor. Verwiesen wird in dem Artikel auch auf die Kritik an der Frauenpolitik von Werner SAUERBORN in der Frankfurter Rundschau vom 15.04.2002.

     
           
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 21. Mai 2002
    Stand: 07. August 2015