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Klappentext
"Peter
Hallam ist ein glücklicher Mann. Er betet seine Frau und
seine Tochter an. Er genießt sein behagliches Eigenheim mit
Hund und Garten. Er spielt mit seinen Freunden Tennis und
Poker. Er ist bei allen beliebt und geachtet. Und er ist
erfolgreich in seinem Job als Verkaufsleiter. Gerade hat er
seinen 45. Geburtstag gefeiert. Als der junge und
unglaublich flegelhafte Management-Wunderknabe Jason Skudder
überraschend neuer Geschäftsführer wird, beginnt Peters
Leidensweg.
Für Skudder sind alle Mitarbeiter ab Mitte Vierzig
»Grufties«, verbraucht, überflüssig und müssen möglichst
schnell und kostenneutral entfernt werden. Eigentlich kann
Peter nichts passieren, denn er hat einen Zweijahresvertrag,
was im Falle einer Kündigung eine hohe Abfindung bedeutet.
Also bringt Skudder die
»Maxwell-Behandlung« zur Anwendung:
Keine Schikane, kein noch so gemeiner Trick ist tabu, um
Peter zur Verzweiflung und vor allem zur eigenen Kündigung
zu bringen. Und dann verliert Peter Frau, Familie, Haus,
Freunde. Er schlägt sich mit dem Arbeitsamt herum, wird
ausgenutzt und gedemütigt. Und schafft es doch. In seiner
Rache zeigt er geradezu göttliche Genialität."
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Pressestimmen zum Roman
"Aufmerksam und geduldig wendet sich Graham Lord (den)(...)
qualvollen Angelegenheiten zu, die mit dem Niedergang einer
beruflichen Existenz verbunden sind, und seine Mühe ermüdet
den Leser nicht. Denn es handelt sich dabei, zumal in
Krisenzeiten, am Ende um ein willkommen praktisches Wissen."
(Thomas Steinfeld in der SZ vom
06.09.2002)
"Graham Lord. Er beschreibt den Existenzkampf
eines Büromenschen, dessen Erfahrungswissen aus der
Thatcher-Zeit stammt. Peter Hallam ist höflich, angepasst
und hält sichere Arbeitsverträge für selbstverständlich.
Doch die New Economy ist auf dem Vormarsch. Jungdynamische
Führungskräfte, die wissen, dass sie ihren Job meist nur ein
paar Monate machen, setzen neue Maßstäbe."
(Matthias Echterhagen in der TAZ vom
05.11.2002)
Pressestimmen zum
Protagonisten
"Peter
Hallam (...) ist ein Mann, der sich eines gewissen Erfolgs
im Beruf erfreuen kann, der ein Haus besitzt, mit einer
schönen Frau zusammenlebt und zwei Kinder hat. Doch sein
Lebenslauf bricht an dem Tag, an dem er einen neuen
Geschäftsführer vorgesetzt bekommt. Binnen kürzester Zeit
verliert er seine Stelle, findet keine neue und muss sein
Haus verkaufen. Seine Frau wechselt zum besten Freund und
Kollegen, der Verkaufsleiter selbst landet in einer
Einzimmerwohnung im Arbeiterviertel"
(Thomas Steinfeld in der SZ vom
06.09.2002)
"Was die
Romanfigur Peter Hallam zum Musterbeispiel des neuen Helden
macht, ist nicht nur, daß er zunächst ein Verlierer auf der
ganzen Linie ist und am Ende dann gar nicht mehr so arm
dran. Es ist die Vielzahl seiner Bewältigungsstrategien,
seiner Haltungen zur eigenen Misere, die er anprobiert wie
wärmende Winterjacken, von denen die eine vielleicht zu
groß, die nächste zu schrill ist - bis irgendwann mal eine
paßt. Und as Schöne ist, daß alle bei dieser Anprobe, die
einen ganzen Roman lang dauert, dabeisein und sich selbst
das ihnen Gemäße ausgucken dürfen."
(Amelie von Heydebreck in der FAS vom
24.11.2002)
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