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John Bayley: Das Witwerdasein - Lebensphase zwischen Tod der Ehefrau und Wiederheirat

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1925 in Lahore (Indien) geboren
    • 1953 - 1999 mit der Schriftstellerin Iris MURDOCH verheiratet
    • 1998 Roman "Elegy for Iris"
      (deutsch: Elegie für Iris)
    • 1999 Roman "Iris and Her Friends"
    • 2001 Roman "Widower's House"
      (deutsch: "Das Haus des Witwers")
 
       
   

John Bayley im Gespräch

 
   
  • ADAMS, Tim (2001): Marriage made in heaven.
    Two-and-half years after the death of his beloved Iris Murdoch, John Bayley is happily married to family friend Audi Villers. But Iris is still very much a part of their lives - in fact she's their 'favourite subject'. Here, he talks to Tim Adams about Alzheimer's, academia and the power of love,
    in: Observer v. 18.03.
 
       
   

Das Haus des Witwers (2002).
München: C. H. Beck

 
   
 
 

Klappentext

"Das neue Buch von Jahn Bayley ist die Fortsetzung der Geschichte seiner Ehe mit der Schriftstellerin Iris Murdoch und deren Erkrankung und Tod, die Bayley in »Elegie für Iris« erzählte. Bayley, dessen Frau 1999 an der Alzheimer-Krankheit starb, beschreibt seine Trauer und sein Leben als Witwer, die Leere und das lähmende Verlustgefühl. In dieser Situation tauchen Iris` Freundin Margot und deren Tochter Mella auf, die – ohne voneinander zu wissen – den wehrlosen Witwer mit gutem Essen, einem anständigen Hausputz und Sex aufheitern wollen. Schließlich gelingt es Bayley, die beiden Frauen, von denen er sich vereinnahmt fühlt, in die Flucht zu schlagen. Nun findet er auch die Zeit, sich mit dem Tod seiner Frau und dem plötzlichen Alleinsein nach 45 bewegten, aber glücklichen Ehejahren auseinanderzusetzen. Von Erinnerungen heimgesucht, Bildern gemeinsamer Erlebnisse, Szenen der Krankheit, findet Bayley einen Weg, seine Trauer und die neue Situation akzeptieren zu lernen. Er verläßt das gemeinsame Haus in Oxford und beginnt zu reisen. Den Durchbruch bringt der Aufenthalt bei einer gemeinsamen Freundin auf den Kanaren. Hier ist Bayley nicht länger der Gefangene seiner Einsamkeit, sondern kann über die Jahre mit Iris sprechen und versöhnt mit ihr den Blick nach vorn richten. Romantisch, komisch, bewegend und menschlich, ein Zeugnis der Liebe und ein Buch voller Trost, erzählt »Das Haus des Witwers« von Verlust und Weiterleben."

Pressestimmen

"Sicher greift er (...) Empfindungen auf, die Trauernde teilen können. Dennoch taugt das »Haus des Witwers« so wenig als Lektüre für Selbsthilfegruppen wie »«Elegie für Iris«. Durchwirkt von literarischen Erinnerungen und Reflexionen, ist der Text für Leser, die auf der Suche sind nach der wahren Empfindung, kein reines Vergnügen. Und führt doch hin zu einer Darstellung des Trauerns und Wieder-zu-sich-Findens sowie einer Schilderung eines neuen, anderen Glücks, wie sie ihresgleichen sucht."
(Monika Goetsch in der TAZ v. 16.04.2002)

 
 
       
   
  • Rezensionen

  • GOETSCH, Monika (2002): Neuanfang mit Wischmopp.
    Das bizarre Gefühl des Trauerns: Über die Alzheimererkrankung seiner Frau Iris Murdoch schrieb John Bayley eine anrührende "Elegie für Iris". Nun erscheint eine Art Fortsetzung: "Das Haus des Witwers",
    in:
    TAZ v. 16.04.
 
   

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Update: 05. August 2003
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