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Jon Savage:
England's Dreaming
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Jon Savage in seiner
eigenen Schreibe
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- SAVAGE, Jon (2001): Anarchy in the BRD.
Deutschland hatte die Baader-Meinhof-Gruppe, Großbritannien die
Punk-Bewegung. Beide gehen auf 1968 zurück,
in: Financial Times Deutschland v. 09.11.
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Jon Savage im Gespräch
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WEBER, Julian (2008): "Teenager werden nie obsolet".
Ist der Teenager ein historisches Subjekt des 20. Jahrhunderts oder
bloß Erfindung der Kulturindustrie? Der britische Pophistoriker Jon
Savage hat eine Geschichte der Jugend geschrieben,
in: TAZ v. 19.09.
- FRÖMBERG, Wolfgang (2004):
Jon Savage.
Something better change
in: Spex
Nr. 280, September
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LINTZEL, Aram (2008): Ein Gefühl grenzenloser Gegenwart.
Der Rock-Theoretiker Jon Savage über "Teenage - Die Erfindung der
Jugend (1875-1945),
in: Neue Zürcher Zeitung v. 26.09.
-
RAFFEINER, Arno (2008): Der ganz normale Scheiss.
Nach der Punk-Bibel "England's Dreaming" zeigt Jon Savage, dass es
die Jugend als Lebensabschnitt schon lange gab, bevor sie mit dem
Begriff "Teenage" adressiert wurde. Ein Gespräch mit dem Autor,
in: Intro
Nr.167, Dezember
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Teenage (2008).
Die
Erfindung der Jugend (1875 - 1945)
Frankfurt a/M: Campus
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Klappentext
"Ist
der Teenager wirklich eine Erfindung des amerikanischen
Rock’n’Roll? Jon Savage revolutioniert die Geschichte der
Jugend und erkundet die wahren Ursprünge des Teenagers. Sein
fulminantes Standardwerk zeigt: Die Jugend ist älter, als
wir denken.
Wohl jede Generation glaubt von
sich, sie habe Idealismus, Provokation und Tabubruch
erfunden und besonders symbolisch dafür steht die Jugend.
Doch ab wann wurde »Jugend« überhaupt als eigenständiger
Lebensabschnitt betrachtet? Der Kulturwissenschaftler und
Musikjournalist Jon Savage beginnt im Jahr 1875 und zeigt:
Über Grenzen und Generationen hinweg wurden Jugendliche mit
ihrer Energie und ihrem Idealismus entweder nach Kräften
kontrolliert oder ausgenutzt. Von Hollywoods Traumfabrik bis
Peter Pan und der ewigen Jugend, von Wandervögeln bis zur
Hitlerjugend, von den städtischen Jugendbanden bis zum
umworbenen »Konsum-Kid« gewährt das Buch faszinierende
Einblicke in die Vorgeschichte des modernen Teenagers."
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Rezensionen
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BALZER, Jens (2008): Sie tanzen den Truthahn-Tanz.
Wie die Geburt des "Teenagers" mit einem Weltkriegsende
zusammenfiel und warum sich die Jugendkultur nur unter
kapitalistischen Vorzeichen entfalten konnte,
in: Literaturen, Oktober
-
WALTER, Klaus (2008): Jung stirbt, wen die Götter lieben.
Der Teenager ist ein Kind des Rock'n'Roll? In seinem
neuen Buch räumt Jon Savage mit diesem Klischee auf und
schreibt die Kulturgeschichte der Jugend ganz anders,
in: Zeit Online v. 02.10.
-
STAUN, Harald
(2008): Generation A.
Seit mehr als hundert Jahren lungert er in den Straßen
herum oder will die Welt verändern. Und immer noch ist der
Teenager ein unbekanntes Wesen. Der Brite Jon Savage will
das mit seiner Kulturgeschichte der Jugend zwischen 1875 und
1945 ändern,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.10.
- RABE, Jens-Christian (2008): Kein Kind,
kein Mann, aber laut.
Seit wann gibt es Teenager? Seit wann eine eigenständige
Jugendkultur? Seite den vierziger oder sogar schon seit den zwanziger
Jahren? Jon Savage findet den Teenager früher: "Teenage. Die Erfindung
der Jugend (1875 - 1945),
in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 14.10.
-
FRITZEN, Florentine (2008): Die Stimmen der Teenager.
Jon Savage zeichnet ein präzises Panorama der Erfindung
der Jugend,
in: Literaturbeilage Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.10.
-
SAUPE, Volker (2008): Wandervögel, Rowdies und Konsumenten.
Der britische Musikjournalist Jon Savage erforscht die
Erfindung des Teenagers,
in: Berliner Zeitung v. 15.10.
-
WALTER, Klaus (2008):
Wen die Götter lieben.
Jon Savage über die Erfindung des Teenagers und die
Entdeckung der Jugend,
in: Literaturbeilage junge Welt v. 15.10.
- Neu:
WOLF, Patricia (2009): Verwirrung und Größenwahn.
Rimbaud war der Messias: Jon Savage über die Erfindung der
Jugend,
in: Tagesspiegel v. 16.02.
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Klappentext
"In1945,
just as the war was ending,‘the teenager’ arrived. This is
the story of how we got to that moment—the century and a
half of ferment, folly, and angst that created a separate
Teen Age in Europe and America. Jon Savage goes back to 1875
(when the first bestselling teenage memoir appeared and the
first teenage mass murderer was tried), and takes us all the
way through to the death of Anne Frank. In between we roam
London, New York, Paris and Berlin with hooligans, Apaches,
and other gangs; explore free love with Rupert Brooke and
eternal youth with Peter Pan; see commerce and advertising
grab a new market and watch the relentless militarisation of
youth, from the Boy Scouts to the Hitler Youth. Savage
describes all ranks and kinds of people, from flappers and
zootsuiters to the Bright Young Things, the unemployed and
the Lost Generation. The book rings with music, from Ragtime
to Swing, and the stories come fast and furious, comic,
poignant, painfully moving. Following the endless efforts of
adults to contain, channel and control youth and the ideals
and rebellion of young people determined to make their own
way, Teenage covers two world wars—one which
obliterated the dreams of a romantic generation; the other
which unleashed the power of America - and the teenager - on
the world."
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Rezensionen
- Englischsprachige Rezensionen
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ROSS, Andrew (2007): The Teen Commandments.
Acht, the wild cliques! Jon Savage documents the
prehistory of youth subculture,
in: Village Voice v. 09.04.
-
ALTSCHULER, Glenn C. (2007): Teen spirit.
Tracing the roots of today's 'product-hungry' adolescents
to young rebels of the past,
in: Boston Globe v. 22.04.
-
TAYLOR, Charles (2007): Conformsit Rebels Kindle Teen
Spirit,
in: The New York Observer v. 24.07.
-
PAGLIA, Camille (2007): The Young and the Restless,
in: New York Times Book Review v. 06.05.
-
BRUNTON, Michael (2007): Talking 'Bout Their Generation,
in: Time v. 10.05.
- Deutschsprachige Rezensionen
-
RAPP, Tobias (2007): Vorbereitungen zu Elivs' Krönung.
Vor 30 Jahren starb Elvis Presley. Pophistoriker Jon Savage erzählt
in einem Buch, wie das Subjekt entstand, das ihm Weltruhm brachte: der
Teenager,
in: TAZ v. 16.08.
- Inhalt:
"Grob
lässt sich Savages Buch in zwei Hälften teilen: die Zeit bis 1918 und
die Zeit danach. Das hat seinen Sinn. Zum einen, weil
der Erste Weltkrieg und das Massensterben der europäischen
Jugendlichen in den Schützengräben einen Generationenkonflikt
hervorbringt, der schärfer ist als alle ähnlich gelagerten
Auseinandersetzungen zuvor. Es herrschte damals ein distinktes
Gefühl, dass die alte Welt gestorben ist und die Alten ihr Recht
verwirkt haben, über das Leben der Jungen zu entscheiden. Zum anderen
aber auch, weil Savage das Leben und die Kultur der Heranwachsenden
vor 1918 aus impressionistischen Tupfern der zahlreichen Bewegungen
ihrer Zeit zusammensetzt, den Hooligans in London, den Gangs von New
York und Chicago, den deutschen Wandervögeln, den Pfadfindern und den
französischen Décadents. Nach 1918 bekommt das Buch (und die
historische Entwicklung) aber einen ganz anderen Zug: Der große
Konflikt zwischen dem deutschen und dem amerikanischen
Adoleszenzmodell kristallisiert sich erst dann heraus",
schreibt Tobias RAPP über das aktuelle Buch
"Teenage" von Jon SAVAGE.
Zum
amerikanischen und deutschen Adoleszenzsystem führt RAPP aus:
"Tatsächlich
bildet Deutschland den großen Gegenpart zu den USA. Was auch an der
ähnlichen Selbstwahrnehmung liegt -
das Deutsche Reich begreift sich genau wie die USA als junge Nation,
für beide ist die Jugend der Spiegel der Nation. Niemand denkt
dies radikaler zu Ende als die Nazis, die ihr gesamtes
Herrschaftssystem auf der deutschen Jugend aufbauen. »Hart wie
Kruppstahl, flink wie Windhunde und zäh wie Leder« soll sie werden -
und Savage weist überzeugend nach, wie geschickt die Nazis mit der
Hitlerjugend und ihren diversen Unterabteilungen eine militärische
Vorfeldorganisation schufen, die durch Training, ideologische
Indoktrination und dadurch, dass sie Jugendlichen recht früh
scheinbare Verantwortung übertrug, eine Kraft entwickelte, der England
und Frankreich recht wenig entgegenzusetzen hatten."
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Klappentext
"In seinem Film. ,»The
great Rock 'n' Roll Swindle« klärt der Manager der Sex
Pistols Malcom McLaren in zehn Lektionen darüber auf, wie
eine Pop-Gruppe gegründet und vermarktet wird, wie sich die
großen Plattenfirmen am besten über den Tisch ziehen lassen
und wie man die Touristenattraktion Nummer 1 auf der Welt
wird. Wie in jedem modernen Mythos vermischt sich Wahrheit
mit Legende und bietet jede Menge Raum für
Selbststilisierungen. Jon Savage hat sich mitten in diese
unglaubliche Geschichte hineinbegeben. Entstanden ist ein in
England und Amerika hoch gelobtes Buch über Punk Musik, über
The Clash, Ramones und andere Gruppen, die neben den Sex
Pistols ihr Unwesen trieben. Wie Savage die Geschichte des
Punk vor dem sozialen und politischen Hintergrund der
siebziger Jahre beleuchtet und als Phänomen einer verarmten
und verlorenen Jugend interpretiert, die auf die
Glücksversprechungen der Gesellschaft pfeift und ihr Haß und
Verachtung entgegenschleudert, ist brillant. Es ist aber
auch die Geschichte der vier Jungs aus einer ziemlich
verrotteten Gegend in Löndon, die Geschichte von John Lydon
alias Johnny Rotten, Sid Vicious, Steve Jones und Paul Cook,
»extrem häßliche« Dilettanten, »die keinen blassen Schimmer«
hatten, »Ausgestoßene«, die niemand wollte. Mit »God save
the Queen« stürmten sie die Charts, während der Rundfunk
sich weigerte, das Stück zu spielen. Durch ihr
rotzig-pubertäres Auftreten wurden sie zum »Liebling« des
nach Skandalen hechelnden Boulevard und zu den Prügelknaben
der Nation. Jon Savage erzählt episch, ausschweifend und
läßt immer wieder die Protagonisten selbst zu Wort kommen.
Eine packende Studie, in der auch die 10. Lektion geklärt
wird: »Who killed Bambi?«"
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Rezensionen
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ALTENBURG, Matthias (2001):
In die Asche pissen.
Matthias Altenburg entdeckt die Punk-Bewegung neu: in der
fabelhaften Kulturgeschichte des Musikjournalisten Jon
Savage,
in: Die Woche Nr.25 v. 15.06.
-
SCHÄFER, Frank (2001): Leere
Augen.
"England's Dreaming" - Jon Savages Punk-Geschichte,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 21.06.
- LIEBS, Holger (2004): Vielen
Punk!
"Sex Pistols", Loveparade und die Suche nach der
verlorenen Zeit,
in: Süddeutsche Zeitung v. 20.07.
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