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Kele Okereke & Bloc Party: A Weekend In The City

 
       
   
  • Kurzbiographie

 
       
     
       
   

Porträts und Gespräche

 
   
  • Neu:
    McLEAN, Craig (2007): 21st-century boy.
    He's an icon-in-waiting whose hotly anticipated second album is set to become a zeitgeist-defining record in 2007. Here, Kele Okereke, Bloc Party's frontman, talks  about being the son of Nigerian immigrants, his confused sexuality and what it's like to be a poster boy for the young and disaffected,
    in: The Observer v. 07.01.
  • MANDEL, Eric (2007): Bloc Party.
    England. Ein Wintermärchen,
    in: Spex Nr.306, Januar/Februar
 
       
   

Bloc Party: A Weekend In The City (2007)
V2/Rough Trade

 
   
 
 

Über das Album

"Als persönlichen Auslöser benennt Kele neben den Anschlägen vom 07. Juli die Renaissance dessen, was in England seit »Clockwork Orange« ultra-violence heißt: zum einen der Mord am homosexuellen Barkeeper David Morley, zum anderen wurde ein Mitglied von Keles eigener Familie, sein Cousin Christopher Alaneme, in Sheerness erstochen. Beide Fälle ereigneten sich signifikanterweise an den Wochenenden, also in dem Zeitraum, der landläufig als diejenige Zeitspanne verklärt wird, in der soziale Unterschiede und Realitäten im Lager- und Ecstasy-Rausch anscheinend außer Kraft gesetzt werden. Diesen Zeitraum, in dem Hedonismus und Hass wie unter dem Vergrößerungsglas sichtbar werden, wählte Kele, um mit einem Land abzurechnen, dessen Trendsportarten happy slapping und binge drinking heißen. »Das Ziel«, führt Kele aus, »war eine Parallelerzählung. Einerseits das Porträt eines Wochenendes, von der Arbeit nach Haus kommen, ausgehen, sich einen anhauen, den Hangover durchstehen. Darin einbetten wollte ich bestimmte Beobachtungen über die Welt, darüber, was es heißt, im 21. Jahrhundert in England jung zu sein. Wie das selbstsüchtige Verhalten der Regierung Einfluss auf das Verhältnis der Leute untereinander hat, und was Freizeit in einer urbanen Situation wirklich bedeutet. (...).«"
(Eric Mandel in Spex, Januar/Februar 2007)

 
 
 
       
   
  • CD-Kritiken

    • ZIEMER, Jürgen (2007): Große Rockmusik mit zu viel ermüdendem Bombast,
      in: Rolling Stone, Nr.2, Februar
 
   
  • Das Album in der Debatte

    • WINKLER, Thomas (2007): My Generation.
      Mit ihrem gesellschaftskritischen zweiten Album tragen Bloc Party aus London den Britpop zu Grabe,
      in: Rolling Stone, Nr.2, Februar
      • Inhalt:
        WINKLER sieht das Album als "die endgültige Absage der Koalition zwischen Popkultur und Labour Party (...), ein durchdachtes Konzeptalbum, inhaltlich vielleicht sogar eine moderne Version von »Quadrophenia«. Und so in vielerlei Hinsicht der letzte Sarg, in dem »New Britannia« zu Grabe getragen wird."
 
     
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 25. Januar 2007
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