[ Singles in Großbritannien ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Steve Jones: Der Mann als Auslaufmodell der Evolution

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1944 geboren
    • 2003 Buch "Y" (deutsch: "Der Mann")
 
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Steve Jones in seiner eigenen Schreibe

     
         
           
       

    Steve Jones: Porträts und Gespräche

     
       
    • SCHWÄGERL, Christian (2003): Der Frauenzusammenführer.
      Der Mann ist auf jeden Fall das zweite Geschlecht: Ein Gespräch mit dem britischen Genetiker Steven Jones,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.08.
      • Inhalt:
        Der Genetiker Steve JONES, für dessen Buch Frank SCHIRRMACHER kräftig die Werbetrommel rührt, darf sich heute den Lesern vorstellen:

              
           "als Kind habe ich diese sportlichen, lauten, auftrumpfenden Jungs gehaßt, doch zugleich das Gefühl verspürt, einer von ihnen sein zu müssen, um es im Leben zu etwas zu bringen. Dann ist mir widerfahren, was ich den »Triumph der Weichlinge« nenne. Viele der »Kerls« von damals sind biographisch abgeschmiert. Und ich, der verzärtelte Sonderling, darf meinen Schulkamaraden inzwischen über die BBC und den »Daily Telegraph«, für den ich Wissenschaftskolumnen schreibt, erklären, warum das so kommen mußte."
              
           Auf die Frage, warum er ein Buch über Männer schreibe, antwortet JONES: "Sex sells, und wer schreibt, ohne ans Geld zu denken, ist nicht bei Sinnen."
    SPIEGEL -Titelgeschichte: Das Y-Chromosom.
    Oder: Warum gibt es eigentlich Männer?
    • SPIEGEL (2003): "Ich glaube an die Kraft der Lust".
      Der britische Genetiker Steve Jones über die Verdrängungskunst des Mannes, die wundersame Vielfalt der Spermien und schlechte Sexforschung,
      in: Spiegel Nr.38 v. 15.09.
     
           
       

    Der Mann (2003).
    Ein Irrtum der Natur?
    Rowohlt

     
       
     
     

    Klappentext

    "Warum gibt es eigentlich Männer, und noch dazu so viele? Die Herstellung eines männlichen Organismus ist biologisch sehr aufwendig - weshalb auch etliche Arten ohne Männchen auskommen -, und schon ein einziger Mann könnte mit den bei einem Geschlechtsakt produzierten Samenzellen sämtliche Frauen in Europa befruchten. Mehr noch: Spätestens seit Klonschaf Dolly ist klar, dass Männer sogar zur Erzeugung von Nachwuchs im Grunde überflüssig sind. Ist der Mann also ein evolutionäres Auslaufmodell, ein Irrtum der Natur"

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

      • fehlen noch
     
       
    • Medien-Debatte um die Männerdämmerung

      • SCHIRRMACHER, Frank (2003): Männerdämmerung.
        Wer uns denkt: Frauen übernehmen die Bewußtseinsindustrie,
        in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.07.
        • Kommentar:
          SCHIRRMACHER diagnostiziert den Zerfall der Gesellschaft, der mit der Übernahme der Bewußtseinsindustrie durch Frauen bereits im Gange ist. Sein Gewährsmann dafür ist der Anthropologe Arnold GEHLEN:

                
             "Die Patriarchen verdämmern, und die Nachfrage nach ihnen sinkt. Frauen übernehmen die Vermittlung und sogar die Macht in einer zerfallenden Gesellschaft.
          »Kleine zivilisierte Völker«, so hat Arnold Gehlen eines vorhergesagt, »oder solche, denen alle Knochen zerschlagen sind, streben der Deckung zu, sie neigen zu Versicherungen, Krankenscheinen, zu sexuellen Libertisinismen und moralischen Vorträgen an die Außenwelt. Aber gerade diese Atmosphäre kommt den innersten Bedürfnissen des Weibes entgegen«."
      • ROLL, Evelyn (2003): Majestät müssen gar nichts.
        Wie die Schriftstellerin Literaturkritiker ärgert, einen kränkelnden Markt ankurbelt und vor allem eines schaff - Menschen zum Lesen zu bringen,
        in: Süddeutsche Zeitung v. 05.07.
      • STG (2003): Briten, Frauen und die Bewusstseinsindustrie.
        Anders als in Deutschland kommen Chefinnen im englischen Mediengeschäft tatsächlich langsam voran,
        in: TAZ v. 08.07.
        • Inhalt:
          STG widerspricht Frank SCHIRRMACHER.
      • HAFNER, Gerhard (2003): Männer dämmern.
        Wie Herr Schirrmacher leidet,
        in: Freitag Nr.29 v. 11.07.
        • Inhalt:
          "Die Öffentlichkeit fuhr diesmal nicht auf Schirrmachers Provokation ab. Während Katharina Rutschky in der Berliner Zeitung den Militärhistoriker Martin van Creveld abwatschte, weil er das krude antifeministische Traktat Das bevorzugte Geschlecht ablieferte, passierte wesentlich Schlimmeres mit dem FAZ-Feuilletonisten: Die Medien reagierten auf dieses Eiferertum so gut wie überhaupt nicht und ließen ihn im Regen stehen", fasst HAFNER das bisherige Geschehen - unter Ausblendung der TAZ - zusammen.
      • MÄRZ, Ursula (2003): Elektra.
        Sekretärinnen der Macht
        in: Frankfurter Rundschau v. 11.07.
      • BUCH, Hans-Christoph (2003): Big Sister.
        Die Literatur ist weiblicher geworden. Hat ihr das genützt oder geschadet,
        in: Welt v. 12.07.
        • Kommentar:
          Die Welt lässt den 68er BUCH gegen das von Frank SCHIRRMACHER diagnostizierte Matriarchat im Kulturbetrieb wettern:

                
             "Die Verdrängung des auf Härte und Aggressivität beruhenden männlichen Über-Ichs durch weibliche Werte wie Konsens und Kompromiss ist auch im Kulturbetrieb zu beobachten. Das von Judith Hermann personifizierte »Fräulein-Wunder« der deutschen Literatur ist hierfür nur ein Symptom", erklärt BUCH und wertet Frauenliteratur generell als "Wohlfühlliteratur" ab.
      • HANIKA, Iris (2003): Geschlechterspannungsgenerator,
        in: Welt v. 19.07.
        • Inhalt:
          Iris HANIKA bezeichnet Hans-Christoph BUCHs Artikel als missratene Frauenbeschimpfung, während Frank SCHMIRRMACHER gelobt wird, denn:

                
             "Mit der Beschimpfung nämlich wird eine gewisse Gereiztheit erzeugt, also eine Spannung, und die ist unverzichtbar zwischen den Geschlechtern, weil sie in der Konsequenz zu den Handlungen führt, die die Art erhalten. Instinktiv wissen die Menschen das. Die Männer unter ihnen tun darum regelmäßig so, als wären sie gar keine Frauenversteher. Dann hören sie auf mit dem Katergeschnurr, stellen sich hin wie Löwen und brüllen, so laut sie können."
      • STEPHAN, Cora (2003): Huch, sie schreibt!
        Warum beleidigte Männer Angst nicht nur vor starken Frauen haben,
        in: Welt v. 19.07.
      • SCHIRRMACHER, Frank (2003): Kennwort Y.
        Das Peter-Pan-Syndrom: Ein Schriftsteller attackiert die Frauen,
        in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.07.
        • Kommentar:
          SCHIRRMACHER spinnt unter Zuhilfenahme des WELT-Artikels von Hans-Christoph BUCHs seine These von der Männerdämmerung weiter.

                
             Florian Illies muss dabei als Beispiel für das Peter-Pan-Syndrom herhalten (sozusagen die männliche Variante der Wohlfühlliteratur, quasi: Harry Potter für 30-Jährige) und auf einen Umweg über das Sozialverhalten der Orang-Utan gelangt er zur Sozialstaatskritik: "Die Betreuung der Gesellschaft (...) ist längst die eines Zoos".
                
             SCHIRRMACHER wäre in seiner Sicht dann in etwa so etwas wie ein Zoodirektor und das Feuilleton die Hausordnung des Zoos...
      • ESCH, Christian (2003): Der Mann, der Wolf, der Orang-Utan,
        in: Berliner Zeitung v. 22.07.
        • Inhalt:
          "Müßig die Frage, ob Menschen und Orang-Utans in ihrem Sozialverhalten vergleichbar seien - interessant ist ja nur, in welcher Tierart man sich wiedererkennt. Die FAZ zum Beispiel ist, so wurde der halbstarke Volontär dort gleich zu Beginn von einem älteren Kollegen belehrt, »ein Wolfsrudel - und glauben Sie bloß nicht, sie seien der Welpe der Alpha-Wölfin und könnten hier rumschnappen«. Die Worte sind ihm noch lange nachgegangen. Aber wer war bloß mit der Alpha-Wölfin gemeint in diesem Männerrudel? fragt sich ESCH angesichts von Kennwort Y.
      • WERNEBURG, Brigitte (2003): Hans-Christoph Buch und die Frauen.
        dämmernde Männer etc.
        in: TAZ v. 26.07.
        • Inhalt:
          Brigitte WERNEBURG erwidert auf Hans-Christoph BUCHs Artikel:

                
             "seine Kirche ist leer. Ja, die Männer bilden keine ästhetischen Gemeinden mehr, sie lesen keine Belletristik, keine Literatur, und sie gehen, so sie jung sind, das ist die letzte erhobene Erkenntnis, in keinem Fall ins Theater. Das alles ist seit Jahr und Tag bekannt - und ignoriert von den Stützen des Literatur- und Kulturbetriebs. In diesem Wegsehen liegt eine Entscheidung. Diese macht Buch und Anhang zu ähnlich tragikomischen Figuren, wie sie die Herren auf der Kanzel sind".
      • SCHMITTER, Elke (2003): Warnung vor den Vipern.
        Symbolisieren erfolgreiche Frauen wie Elke Heidenreich, Sabine Christiansen oder Joanne K. Rowling eine weibliche Machtübernahme im Kulturbetrieb? In "FAZ" und "Welt" erläutern Männer in einer aufgeregten Sommerdebatte ihre Sorgen,
        in: Spiegel Nr.31 v. 28.07.
      • STREERUWITZ, Marlene (2003): Der Mann am Scheideweg.
        Die Schriftstellerin über die Klagegesänge von der angeblich neuen Frauenmacht in der Kultur,
        in: Spiegel Nr.31 v. 28.07.
      • HAFNER, Gerhard (2003): Das ewig Mängelwesen.
        Masculinities. Mittlerweile gilt nicht mehr die Frau, sondern der Mann als der "dunkle Kontinent" der Geschlechterforschung. Ein Streifzug durch neue Publikationen in Sachen Männlichkeit,
        in: Freitag Nr.33 v. 08.08.
      • ROLL, Evelyn (2003): Das Beste kommt noch.
        Die Frauen übernehmen die Macht? Über eine Sommerdebatte zum richtigen Zeitpunkt: Weil es im Herbst erst richtig losgehen wird,
        in: Süddeutsche Zeitung v. 16.08.
      • SICHTERMANN, Barbara (2003): Frauen machen Talkshows, Männer Karriere.
        Nach dem Abschied von Biolek und Friedman ist der Polit-Talk in weiblicher Hand. Doch dass Frauen die besseren Fragen stellen, ist ein Mythos,
        in: Tagesspiegel v. 17.08.
      • FISCHER, Andrea (2003): Wir sind machtlos.
        Wieviel Einfluß haben Frauen  wirklich?
        in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.08.
      • Neu:
        GÜNTNER, Joachim (2003): Männer dämmern, Frauen stapeln tief.
        Anmerkungen zur Geschlechterdebatte in Deutschland,
        in: Neue Zürcher Zeitung v. 23.08.
        • Inhalt:
          Joachim GÜNTNER stimmt seinem FAZ-Kollegen SCHIRRMACHER hinsichtlich der Männerdämmerung zu:

                    "Schirrmachers Diagnose wäre wohl noch überzeugender, würde er sie nicht nur mit Frauen illustrieren, denen in der Mehrzahl Macht bloss als Erbe ihres Ehemannes zugefallen ist. Auf die jüngere Generation sollte er sehen.
          Schon 1964 betrachtete (...) konservative Soziologe Arnold Gehlen misstrauisch die kulturelle Umprägung im Verhältnis der Geschlechter (...). Vierzig Jahre später tritt der Mann in Werbespots fast nur noch als Trottel auf, verwirrt vom überlegenen weiblichen Gegenpart, ungeschickt, blöd blickend und weitgehend stumm. Und in der Popmusik beherrschen sexuell herausfordernde Supergirlies die Szene, während die knäbischen Sänger um die Wette wimmern: «Fühlst du nicht den Schmerz in mir / O siehst du nicht, ich kann nicht mehr», greint Jungstar Ben seine Liebste an, und das Popidol Xavier Naidoo schmachtet: «Ihrer Königlichkeit ist nur ein König wert / Und ich bin wenig königlich / Sie hat all das, was ich nicht hab / Sie sieht mich einfach nicht.» Männerdämmerung? Wer wollte es leugnen.
          "
     
           
       

    weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2009
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 25. August 2003
    Stand: 10. Juli 2009