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Tony Parsons: Als wir unsterblich waren

 
       
     
       
     
       
   

Tony Parsons in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • PARSONS, Tony (2006): Wach sein oder tot sein.
    Ein Vorabdruck,
    in: Spex Nr.10, Oktober
 
       
   

Tony Parsons im Gespräch

 
   
  • WEBER, Julian (2006): "London war schrecklich".
    Tony Parsons war während der Punkexplosion in England Starautor beim New Musical Express. Mit »Als wir unsterblich waren« hat er einen Roman über diese Zeit geschrieben. Teil 1 eines ­zweiteiligen Gesprächs mit ihm über das Buch und das England der siebziger Jahre,
    in: Jungle World Nr.49 v. 06.12.
  • WEBER, Julian (2006): "Wenn ich an Punkrock denke".
    Was ist vorbei? Was ist geblieben? tony parsons spricht über Freundschaften, die wichtig waren, die Anfänge von Rock against Racism und die Lebenszeitrechnung von David Bowie,
    in: Jungle World Nr.50 v. 13.12.
 
       
   

Als wir unsterblich waren (2006).
München: Blumenbar Verlag

 
   
 
 

Klappentext

"16. August 1977, der Tag, an dem Elvis stirbt. London ist kulturelles Zentrum der Welt, Punk in seiner vollen Blüte. Drei Freunde verbringen zusammen die Nacht ihres Lebens. Am nächsten Morgen ist nichts, wie es war.

Terry kommt gerade von einem Kurztrip aus Berlin zurück und wird von Misty am
Flughafen erwartet. Sie ist ein Glamour Girl und hat eine Vorliebe für Handschellen mit pinkfarbenem Fell. In Berlin hat sich Terry mit dem Punkrock-Star und Frauenheld Dag Wood angefreundet und kann es kaum erwarten, der abgebeteten Misty sein Idol persönlich vorzustellen ...

Ray droht als einziger verbliebener Hippie in der Redaktion von The Paper gefeuert zu werden. Er findet Zuflucht bei einer Lady, die ihm nicht nur in sexueller Hinsicht einiges voraus hat. Da gibt ihm die Zeitung eine letzte Chance: eine exklusive Story über John Lennon. Der ist für eine Nacht in der Stadt. Wo genau, weiß keiner ...

Währenddessen wird Leon von nationalistischen Schlägern gejagt. Er rettet sich in die Diskothek The Goldmine, wo Punks und Skins eigentlich nichts verloren haben. Die Nachricht vom Tod des King macht hier die Runde, und Leon ist drauf und dran, Ruby anzusprechen - jenes Mädchen auf der Tanzfläche, das ihn den Underground und die Politik und seine Eltern und alles andere für einen Moment vergessen lässt ...

Ein großes Buch über das Erwachsenwerden im Zeitalter ewiger Jugend. Ein Coming-of-Age-Roman mit John Lennon und Elvis in den wichtigsten Nebenrollen."

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

    • SCHÄFER, Frank (2006): It was only punk - but I liked it.
      Tony Parsons, einst selbst Punk-Hero, lässt das heiße Jahr 1977 wieder aufleben: "Als wir unsterblich waren",
      in: Literaturbeilage der taz v. 04.10.
    • RÜTHER, Tobias (2006): All die feinen jungen Revolverhelden.
      Der englische Schriftsteller Tony Parsons hat einen Roman geschrieben über die Nacht, in der Elvis starb - und Punk endgültig wach wurde,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 15.10.
    • NIEMCZYK, Ralf (2006): Killernieten für Elke Heidenreich.
      Tony Parsons' Erinnerungen an eine schicksalhafte Nacht im London des Jahres 1977 lassen die Gegenwart ganz schön langweilig aussehen,
      in: tip Nr.23 v. 02.11.
    • LIPPITZ, Ulf (2006): Was hat Pop aus uns gemacht?
      in: zitty Nr.23 v. 09.11.
    • BUNK, Lutz (2006): Action, Spannung, Humor und Liebe,
      in: DeutschlandRadio v. 20.11.
    • HARTMANN, Andreas (2006): Alles neu,
      in: Jungle World Nr.47 v. 22.11.
    • VOLKMANN, Linus (2006): Punkliteraturtage.
      Noch langweiliger als Berufsschule,
      in: Intro Nr.145, Dezember/Januar
    • FELDMANN, Joachim (2007): Die Angstblüte des Rock 'n' Roll.
      Sentimental Journey: Tony Parsons und Oliver Maria Schmitt erzählen Geschichten vom Punk,
      in: Freitag Nr.2 v. 12.01.
      • Inhalt:
        FELDMANN beschreibt u.a. den Jugendkult um Punk:

                     "Punk hatte alles, was eine zünftige Jugendrevolte brauchte. Einen hohen Wiedererkennungswert für Gleichgesinnte und einen mindestens ebenso hohen Gruselfaktor für Außenstehende. Das waren in diesem Fall eben nicht nur ordnungsliebende Kleinbürger, sondern auch die langhaarigen Fans der, so will es die Fama, in öder Routine erstarrten Saurier des Rock, von den Rolling Stones bis zu Pink Floyd.
                     Wer das verstehen wollte, musste selbst jung sein. So dachte zumindest die Redaktion des New Musical Express, damals die führende Wochenzeitung für populäre Musik in Großbritannien. So kam es zu jener mittlerweile berühmten Stellenanzeige, mit der »junge hippe Revolverhelden« gesucht wurden, um dem Blatt frisches Blut zuzuführen. Unter anderem bewarben sich Julie Burchill (17) und Tony Parsons (22). Sie bekamen den Job. (...). Um dem Punk-Phänomen gerecht zu werden, kam es mehr auf das richtige Gefühl an als auf enzyklopädische Kenntnisse der Geschichte des Rock´n´Roll."
    • Neu:
      WIEGANDT, Kai (2007): Bloß nicht bei den Beatles hängenbleiben!
      Als Lennon ungreifbar war, der Punkt groß rauskam und der Tod Elvis holte: Tony Parsons' Roman "Als wir unsterblich waren" über London im Jahr 1977,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 27.06.
      • Inhalt:
        "Wenn man Interesse daran hat, wie es 1977 in London war, sind die 430 Seiten von "Als wir unsterblich waren" sehr ergiebig. Die Unterscheidungsmerkmale zwischen den einzelnen Subgruppierungen unter den Punks beschreibt Parsons minutiös. Er bringt vieles auf den Punkt, aber was seinem Buch leider schadet, ist das Pathos, mit dem er Kleinigkeiten aufbläst. Es ist klar, dass es hier um goldene Zeiten geht", meint Kai WIEGANDT.
 
   

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Update: 01. Juli 2007
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