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Klappentext
"Dies ist die Geschichte von Claudio,
der in Mailand als Marketing-Assistent in einer
großen Telekommunikationsfirma arbeitet. Sein Job
macht ihm Spaß, aber mit den 1.028 Euro, die er im
Monat verdient, kann er sich gerade mal ein
WG-Zimmer in der Vorstadt leisten. Er muss jeden
Cent dreimal umdrehen. Dennoch: Er lässt sich die
Laune nicht verderben, und er ist nicht bereit, auf
alles Schöne im Leben zu verzichten. Und dabei ist
er sehr erfindungsreich …
Dies ist aber auch die Geschichte einer ganzen
Generation hoch qualifizierter und schlecht
bezahlter junger Leute, die angesichts eines immer
schwieriger werdenden Arbeitsmarkts nach
Möglichkeiten suchen, ihrem Leben dennoch einen Sinn
zu geben – und die die Hoffnung auf einen richtigen
Platz in der Welt noch lange nicht aufgegeben
haben."
"»1.000 EUROs GENERATION« is the story about
Claudio, a 27 y.o. graduated guy who works in Milan as a
junior account for a multinational and shares a rented
apartment with some friends - Rossella, Alessio e Matteo -
in the suburbs of the city. He's satisfied by his job, but
his contract (a so-called »co.co.pro.« with an income of
1.028 euros per month) doesn't give him any benefit or
warranty. Nevertheless, Claudio doesn't give up his hopes
and dreams and looks at his precariety not as a limit but as
an opportunity to react and find new perspectives every day.
But »1.000 EUROs GENERATION« is also the story about all
those people like Claudio, who nowadays are building up an
entire generation named »Milleuristi« (o »G1000«). Young
employers between 25 and 35 years who, despite their poor
earnings, keep on thinking of their future in a positive way
and without self-commiserations.
Inspired to an enquiry published on »El Pais« and dedicated
to »La Generación de los Mil Euros« (»Those who live with
1.000 euros per month«, a generation that exists also in
Italy but that too often has been forgotten, banalized or
undervalued), »1.000 EUROs GENERATION« was the 1st 'reality
book' free to download from the web. From december 13th 2005
to march 13th 2006, in just 3 months, it has been downloaded
by 23.397 people, catching the interest non only of all the
'Milleuristi' who identify themselves with the protagonists
of the story, but also - in a total unexpected way - of the
most important italian and international media.
So that, in may, "1.000 EUROs GENERATION" is coming to all
the bookshops in a brand new edition, to reach also those
ones who still don't know it or who are not so keen on the
web.
But the adventures of Claudio, Rossella, Alessio and Matteo
are going on inside their Blog, the interactive and Open
Source sequel of »1.000 EUROs GENERATION«... And if you want
to read the 1st chapter of the original version of »1.000
EUROs GENERATION« (in italian - english version coming soon)"
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Der Roman in der Debatte
-
McMAHON, Barbara (2006): Young Italians find a hero.
Thousands download
an internet novel highlighting the plight of the
€1,000-a-month workers,
in: Oberserver v. 29.01.
-
AUCKENTHALER, Sabina (2006): Die fetten Jahre sind vorbei.
In Deutschland und
Italien geben neue Bücher Einblicke in die prekären
Lebenswelten der "Generation Praktikum" und ihren Kampf ums
Überleben. Der "Falter" sprach mit zwei der Autoren über
ihre (ehemaligen) Arbeitsverhältnisse,
in: Falter Nr.11 v. 15.03.
-
SCHÜMER, Dirk (2006): Generation Promille.
Jung aus Not: Ein Roman klärt über Italiens Jugend auf,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 25.04.
- Inhalt:
Dirk SCHÜMER berichtet über den
Roman "Generazione 1000 Euro", den die Italiener Antonio
INCORVAIA (Jahrgang 1975) und Alessandro RIMASSA (Jahrgang
1974) im Internet veröffentlicht haben. Er behandelt die
italienische Variante der deutschen "Generation
Praktikum".
Die
Wiener Stadtzeitschrift Falter hat deshalb die
Romane von INCORVAIA & RIMASSA und von Nikola RICHTER ("Die
Lebenspraktikanten")
bereits im März zusammen besprochen und die Autoren
interviewt.
SCHÜMER
meint zur italienischen Situation:
"Wieso
Italiens Geburtenrate zu den niedrigsten der Welt gehört,
wieso die Raten für Scheidung und Abtreibung konstant hoch
liegen und im Süden die organisierte Kriminalität nicht
zurückzudrängen ist, kann bei den prekären Lebensumständen
der heute Dreißigjährigen niemanden verwundern. Wo nur
zehn Prozent der Studienabgänger im ersten Jahr eine
Festanstellung bekommen, wo weitere zehn Prozent sich mit
einem Kurzzeitvertrag begnügen müssen und der Rest zur
bloßen Verfügungsmasse wird, richten Normen und
Traditionen nicht mehr viel aus."
-
Neu:
FREUND, Wieland (2007): Generation 1000 Euro: Verzweifelt um
Aufstieg bemüht.
Die jungen Akademiker, die sich nach ihrem Studium von
Praktikum zu Praktikum hangeln, werden in Italien auch nach
ihrem gefühlten Durchschnittsverdienst bezeichnet. Die
Diskussion um diese Lebensform schlägt sich in Internetforen
- und nun auch in einem "reality book" nieder,
in: Welt v. 05.02.
- Inhalt:
"Literatur,
das vorweg, will »Generation 1000 Euro« nicht sein,
Incorvaia und Rimassa erzählen von den neuen Leiden des
jungen C. im immer etwas aufgekratzten, immer etwas
larmoyanten Ton der »Chick Lit«. Vom Aufstand der »multitude«
der Praktikanten träumen sie dabei eher zaghaft, lieber
streicheln sie zärtlich ihr - auf gut soziologisch - »Exklusionsempfinden«.
Die Katastrophen scheinen überschaubar (...).
Nichtsdestoweniger:
der Schmerz ist echt. Claudio leidet ja an seiner vom Markt
verordneten Infantilität, dem bis in die Dreißiger
verlängertem studentischen WG-Leben, der Unfähigkeit, eine
Familie zu gründen, dem eigenen Sozialneid, der der guten
alten Solidarität der heimlich bewunderten 68er den Garaus
macht.
(...).
Doch wohlgemerkt: Das ist Fiktion, statistisch ist die
Existenz der Generation Praktikum nach wie vor unbewiesen,
auch die in der vergangenen Woche veröffentlichte Studie von
DGB-Jugend und gewerkschaftsnaher Hans-Böckler-Stiftung ist
nicht repräsentativ.
(...).
Propheten des Freien Markts sprechen vom »Einzelschicksal
bestimmter Ausbildungsrichtungen«, von
»Sucharbeitslosigkeit« oder zitieren jenen Politikstudenten
der Fernuniversität Hagen, der über die Generation Praktikum
schreiben wollte, sie nicht fand und nun die Rolle der
Medien in der Debatte untersucht. Könnte es am Ende sein,
dass die »precari« der Journalisten überproportional oft
über ihresgleichen schreiben? Andererseits gibt es den »brain
drain« - »la fuga dei cervelli« - ja wirklich (...).
Am
Ende ist an der Generation 1000 Euro wohl mehr dran als an
den Generationen P, X,
Z, Golf, Gonzo oder Silver Sex, die ebenso durch die
Buchhandlungen geistern. (...).
Von
Claudio, dem Mailänder Junior Accountant mit dem befristeten
Projektvertrag, ist es nur ein kleiner Schritt zur selbst
ernannten
digitalen Bohème - Trotz und Trauer liegen nah
beieinander",
meint Wieland
FREUND der nicht einmal
Alexander von SCHÖNBURG auslässt.
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