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Antonio Incorvaia & Alessandro Rimassa: Generation 1000 Euro

 
       
     
       
     
       
   

Generation 1000 Euro (2007)
München: Goldmann
www.generazione1000.com

 
   
 
 

Klappentext

"Dies ist die Geschichte von Claudio, der in Mailand als Marketing-Assistent in einer großen Telekommunikationsfirma arbeitet. Sein Job macht ihm Spaß, aber mit den 1.028 Euro, die er im Monat verdient, kann er sich gerade mal ein WG-Zimmer in der Vorstadt leisten. Er muss jeden Cent dreimal umdrehen. Dennoch: Er lässt sich die Laune nicht verderben, und er ist nicht bereit, auf alles Schöne im Leben zu verzichten. Und dabei ist er sehr erfindungsreich …

Dies ist aber auch die Geschichte einer ganzen Generation hoch qualifizierter und schlecht bezahlter junger Leute, die angesichts eines immer schwieriger werdenden Arbeitsmarkts nach Möglichkeiten suchen, ihrem Leben dennoch einen Sinn zu geben – und die die Hoffnung auf einen richtigen Platz in der Welt noch lange nicht aufgegeben haben."

"»1.000 EUROs GENERATION« is the story about Claudio, a 27 y.o. graduated guy who works in Milan as a junior account for a multinational and shares a rented apartment with some friends - Rossella, Alessio e Matteo - in the suburbs of the city. He's satisfied by his job, but his contract (a so-called »co.co.pro.« with an income of 1.028 euros per month) doesn't give him any benefit or warranty. Nevertheless, Claudio doesn't give up his hopes and dreams and looks at his precariety not as a limit but as an opportunity to react and find new perspectives every day.
But »1.000 EUROs GENERATION« is also the story about all those people like Claudio, who nowadays are building up an entire generation named »Milleuristi« (o »G1000«). Young employers between 25 and 35 years who, despite their poor earnings, keep on thinking of their future in a positive way and without self-commiserations.
Inspired to an enquiry published on »El Pais« and dedicated to »La Generación de los Mil Euros« (»Those who live with 1.000 euros per month«, a generation that exists also in Italy but that too often has been forgotten, banalized or undervalued), »1.000 EUROs GENERATION« was the 1st 'reality book' free to download from the web. From december 13th 2005 to march 13th 2006, in just 3 months, it has been downloaded by 23.397 people, catching the interest non only of all the 'Milleuristi' who identify themselves with the protagonists of the story, but also - in a total unexpected way - of the most important italian and international media.
So that, in may, "1.000 EUROs GENERATION" is coming to all the bookshops in a brand new edition, to reach also those ones who still don't know it or who are not so keen on the web.
But the adventures of Claudio, Rossella, Alessio and Matteo are going on inside their Blog, the interactive and Open Source sequel of »1.000 EUROs GENERATION«... And if you want to read the 1st chapter of the original version of »1.000 EUROs GENERATION« (in italian - english version coming soon)"

 
 
 
       
   
  • Der Roman in der Debatte

    • McMAHON, Barbara (2006): Young Italians find a hero.
      Thousands download an internet novel highlighting the plight of the €1,000-a-month workers,
      in: Oberserver v. 29.01.
    • AUCKENTHALER, Sabina (2006): Die fetten Jahre sind vorbei.
      In Deutschland und Italien geben neue Bücher Einblicke in die prekären Lebenswelten der "Generation Praktikum" und ihren Kampf ums Überleben. Der "Falter" sprach mit zwei der Autoren über ihre (ehemaligen) Arbeitsverhältnisse,
      in: Falter Nr.11 v. 15.03.
    • SCHÜMER, Dirk (2006): Generation Promille.
      Jung aus Not: Ein Roman klärt über Italiens Jugend auf,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 25.04.
      • Inhalt:
        Dirk SCHÜMER berichtet über den Roman "Generazione 1000 Euro", den die Italiener Antonio INCORVAIA (Jahrgang 1975) und Alessandro RIMASSA (Jahrgang 1974) im Internet veröffentlicht haben. Er behandelt die  italienische Variante der deutschen "Generation Praktikum".

                  
         Die Wiener Stadtzeitschrift Falter hat deshalb die Romane von INCORVAIA & RIMASSA und von Nikola RICHTER ("Die Lebenspraktikanten") bereits im März zusammen besprochen und die Autoren interviewt.
                  
         SCHÜMER meint zur italienischen Situation:
                  
         "Wieso Italiens Geburtenrate zu den niedrigsten der Welt gehört, wieso die Raten für Scheidung und Abtreibung konstant hoch liegen und im Süden die organisierte Kriminalität nicht zurückzudrängen ist, kann bei den prekären Lebensumständen der heute Dreißigjährigen niemanden verwundern. Wo nur zehn Prozent der Studienabgänger im ersten Jahr eine Festanstellung bekommen, wo weitere zehn Prozent sich mit einem Kurzzeitvertrag begnügen müssen und der Rest zur bloßen Verfügungsmasse wird, richten Normen und Traditionen nicht mehr viel aus."
    • Neu:
      FREUND, Wieland (2007): Generation 1000 Euro: Verzweifelt um Aufstieg bemüht.
      Die jungen Akademiker, die sich nach ihrem Studium von Praktikum zu Praktikum hangeln, werden in Italien auch nach ihrem gefühlten Durchschnittsverdienst bezeichnet. Die Diskussion um diese Lebensform schlägt sich in Internetforen - und nun auch in einem "reality book" nieder,
      in: Welt v. 05.02.
      • Inhalt:
        "
        Literatur, das vorweg, will »Generation 1000 Euro« nicht sein, Incorvaia und Rimassa erzählen von den neuen Leiden des jungen C. im immer etwas aufgekratzten, immer etwas larmoyanten Ton der »Chick Lit«. Vom Aufstand der »multitude« der Praktikanten träumen sie dabei eher zaghaft, lieber streicheln sie zärtlich ihr - auf gut soziologisch - »Exklusionsempfinden«. Die Katastrophen scheinen überschaubar (...).
                  
         Nichtsdestoweniger: der Schmerz ist echt. Claudio leidet ja an seiner vom Markt verordneten Infantilität, dem bis in die Dreißiger verlängertem studentischen WG-Leben, der Unfähigkeit, eine Familie zu gründen, dem eigenen Sozialneid, der der guten alten Solidarität der heimlich bewunderten 68er den Garaus macht.
                  
         (...).
        Doch wohlgemerkt: Das ist Fiktion, statistisch ist die Existenz der Generation Praktikum nach wie vor unbewiesen, auch die in der vergangenen Woche veröffentlichte Studie von DGB-Jugend und gewerkschaftsnaher Hans-Böckler-Stiftung ist nicht repräsentativ.

                  
         (...). Propheten des Freien Markts sprechen vom »Einzelschicksal bestimmter Ausbildungsrichtungen«, von »Sucharbeitslosigkeit« oder zitieren jenen Politikstudenten der Fernuniversität Hagen, der über die Generation Praktikum schreiben wollte, sie nicht fand und nun die Rolle der Medien in der Debatte untersucht. Könnte es am Ende sein, dass die »precari« der Journalisten überproportional oft über ihresgleichen schreiben? Andererseits gibt es den »brain drain« - »la fuga dei cervelli« - ja wirklich (...).
                  
         Am Ende ist an der Generation 1000 Euro wohl mehr dran als an den Generationen P, X, Z, Golf, Gonzo oder Silver Sex, die ebenso durch die Buchhandlungen geistern. (...).
                  
         Von Claudio, dem Mailänder Junior Accountant mit dem befristeten Projektvertrag, ist es nur ein kleiner Schritt zur selbst ernannten digitalen Bohème - Trotz und Trauer liegen nah beieinander", meint Wieland FREUND der nicht einmal Alexander von SCHÖNBURG auslässt.
 
   

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Bernd Kittlaus
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Stand: 05. Februar 2007
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