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Singles in Italien:

Literatur und gesellschaftlicher Wandel

 
       
   

Verzeichnis der Schriftsteller

 
     
       
   

Italienische Singles und gesellschaftlicher Wandel in den Medien

 
   
  • HELBERT, Frank (2001): Versichert und vorbei.
    "Hausfrau" ist in Italien mittlerweile ein anerkannter Beruf - ab März sogar mit eigener Versicherung. Doch auch im traditionellen Mamaland ist die casalinga ein aussterbendes Lebensmodell,
    in: TAZ v. 24.02.
  • HELBERT, Frank (2001): Hausfrau adé.
    in:
    TAZ v. 24.02.
  • TAZ-Thema: "Kein Nachwuchs für Europa":
    BRAUN, Michael (2001): "Die Frau arbeitet viel mehr als ein Mann" (Rom),
    in:
    TAZ v. 22.03.
  • BRAUN, Michael (2001): Die Familie als Ersatz für den Sozialstaat (Rom),
    in:
    TAZ v. 06.04.
  • GÖTZ, Thomas (2001): Belebungsversuche für die Ermatteten,
    in: Berliner Zeitung v. 14.04.
  • MINARDI, Sabina (2001): Single tutto si fa per te Minisurgelati.
    Monofamiglie. La nuova frontiera della aziende,
    in: L'Espresso v. 03.05.
  • FISCHER, Heinz-Joachim (2001): Bei Mamma ist's am schönsten.
    Immer mehr junge Italiener wohnen noch bei ihren Eltern,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.09.
  • KLÜVER, Henning (2002): Pronto? Mamma? Setz die Pasta auf!
    Die Italiener sind ein Volk von Muttersöhnchen – und doch hat sich „la famiglia“ in den letzten Jahren radikal gewandelt,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 09.02.
  • MIGGE, Thomas (2002): "Frauen sind einfach besser drauf".
    Scheidung in Italien: Männer verkraften Trennung schlecht,
    in: Saarbrücker Zeitung v. 11.05.
  • CAPUA, Carlotta Mismetti (2004): Mamme no grazie.
    L'Italia sta diventando un Paese senza figli. Le donne aspettano, per tanti motivi. La carriera, l'attesa del momento giusto, la ricerca della stabilità. E tante rinunciano,
    in: Espresso v. 14.10.
  • SCHÜMER, Dirk (2004): Arme reiche Männer,
    Sorgenraum Europa: Italien,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.12.
    • Inhalt:
      SCHÜMER berichtet über das vergreisende Ein-Kind-Familien-Italien:

            
        "Die ländliche Küche, die heimeligen Altstädte, die Geborgenheit der Großfamilie - das alles gibt es im Alltag der Vorstadtitaliener, die hektisch aus der Kühltruhe leben, längst nicht mehr. Während viele halb aufgegebene Dörfer und Städtchen in der Toskana und Umbrien höchstens am Wochenende von nordeuropäischen oder Mailänder Zweitwohnungsbesitzern belebt werden, wächst in den Städten die Mehrheit der Sprößlinge als gestresste Einzelkinder heran - mit starker Bindung an die Großeltern, die das alte, das solidarische, das rückständige Italien noch aus eigener Erfahrung kennen."
  • SCHÜMER, Dirk (2005): Familienland Italien.
    Zu heilig für Geburten,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.04.
  • GERHARTZ, Katja (2005): Italien, das Land der Kinder, vergreist.
    Die Großfamilie bleibt dennoch das Ideal,
    in: Welt v. 10.05.
  • SCHÜMER, Dirk (2006): Generation Promille.
    Jung aus Not: Ein Roman klärt über Italiens Jugend auf,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 25.04.
    • Inhalt:
      Dirk SCHÜMER berichtet über den Roman "Generazione 1000 Euro", den die Italiener Antonio INCORVAIA (Jahrgang 1975) und Alessandro RIMASSA (Jahrgang 1974) im Internet veröffentlicht haben. Er behandelt die  italienische Variante der deutschen "Generation Praktikum".

                
       Die Wiener Stadtzeitschrift Falter hat deshalb die Romane von INCORVAIA & RIMASSA und von Nikola RICHTER ("Die Lebenspraktikanten") bereits im März zusammen besprochen und die Autoren interviewt.
                
       SCHÜMER meint zur italienischen Situation:
                
       "Wieso Italiens Geburtenrate zu den niedrigsten der Welt gehört, wieso die Raten für Scheidung und Abtreibung konstant hoch liegen und im Süden die organisierte Kriminalität nicht zurückzudrängen ist, kann bei den prekären Lebensumständen der heute Dreißigjährigen niemanden verwundern. Wo nur zehn Prozent der Studienabgänger im ersten Jahr eine Festanstellung bekommen, wo weitere zehn Prozent sich mit einem Kurzzeitvertrag begnügen müssen und der Rest zur bloßen Verfügungsmasse wird, richten Normen und Traditionen nicht mehr viel aus."
 
   
 
   

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