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Haruki
Murakami: einsame Großstadtwölfe
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Haruki
Murakami in seiner eigenen Schreibe
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- MURAKAMI,
Haruki (2002): Herr Asahara wollte unbedingt mit
mir schlafen.
Nachrichten vom Leben im
Untergrund: Über Harumi Iwakura, geboren 1965,
Mitglied der Aum-Sekte von 1990 bis 1995,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 12.01.
- Kommentar:
Der japanische
Schriftsteller Haruki MURAKAMI hat ein
Buch über die AUM-Sekte veröffentlicht
und dazu mehrere Interviews verfasst,
u.a. mit der Singlefrau Harumi IWAKURA,
die man zur
"Kristall-Generation" zählen
kann. Diese Generation hat Yasuo TANAKA in seinem Roman
"Kristall Kids"
beschrieben.
-
MURAKAMI, Haruki (2003): The Folklore of our Times,
in: The New Yorker v. 09.06.
- Inhalt:
Der japanische Schriftsteller Haruki
MURAKAMI erzählt in der Kurzgeschichte über das Aufwachsen in den
60er Jahren - eine Erzählung über die Erfahrung einer ganzen
Generation:
"I
was born in 1949. I started high school in 1963 and went to
college in 1967. And so it was amid the crazy, confused uproar of
1968 that I saw in my otherwise auspicious twentieth year. Which,
I guess, makes me a typical child of the sixties. It was the most
vulnerable, most formative, and therefore most important period in
my life, and there I was, breathing in deep lungfuls of abandon
and quite naturally getting high on it all. I kicked in a few
deserving doors—and what a thrill it was whenever a door that
deserved kicking in presented itself before me, as Jim Morrison,
the Beatles, and Bob Dylan played in the background. The whole
shebang"...
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Haruki
Murakami: Porträts und Interviews
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- McINERNEY,
Jay (1992): Roll over Basho: Who Japan Is
Reading, and Why.
in:
New York Times
v. 27.09.1992
- BERG,
Sibylle (1999): Der japanische Freund.
Haruki Murakami wohnt in
Tokio und ist ein erfolgreicher Schriftsteller.
Seine Bücher handeln von einsamen Menschen, die
Bier trinken, schlechten Rock hören und die man
gerne als Freunde hätte,
in: Tages-Anzeiger
v. 20.03.
- MÜNDER,
Peter (2000): Suche nach dem hundertprozentigen
Mädchen.
In den USA wird der Autor
Haruki Murakami als Held gefeiert, in seiner
Heimat Japan nennen ihn manche einen "nach
Butter stinkenden Wessi",
in: Süddeutsche
Zeitung v. 04.03.
- JUNGHÄNEL,
Frank (2001): Der Dichter des Anstoßes,
in:
Berliner Zeitung
v. 02.03.
- HAAK, Ulrike
(2001): Du willst in die Hölle? Also bitte, geh
doch!
ZEIT-Gespräch mit Haruki
Murakami,
in:
Die ZEIT
Nr.13 v. 22.03.
- STEINFELD,
Thomas (2001): Die Schere ist das Prinzip der
Verwirrung.
Warum Haruki Murakami seine
Deutschlandreise abgesagt hat: Ein Brief und ein
Buch über die Welt im Untergrund,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 17.10.
- BRAND,
Jost-Ulrich (2002): "Ich mag keine
Fröhlichkeit".
Mit Geschichten über
glücklose Singles feiert der Japaner Haruki
Murakami weltweit Erfolge,
in: Focus
Nr.12 v. 18.03.
- DOTZAUER, Gregor (2002): Rücken an
Rücken mit dem Tod.
Haruki Murakami über den Terror der Aum-Sekte, parallele Welten
und das Japanische in seinen Romanen,
in: Tagesspiegel v. 05.10.
-
BRÜGGEMANN, Axel (2002): Tanzen, solange die Musik spielt.
Wenn der Traum zur Realität wird: Haruki Murakami gräbt in seinen
Büchern nach einer Welt unter der Oberfläche von Pepsi-Cola und
"Tagesschau",
in: Welt am Sonntag v. 13.10.
- MÜLLER, Lothar (2002): Wenn das
Grundgefühl zerbricht.
Ein Mann mit zwei Schreibhänden, die voneinander nichts wissen:
Der japanische Autor Haruki Murakami im Gespräch,
in: Süddeutsche Zeitung v. 06.11.
- Inhalt:
Haruki MURAKAMI erläutert u.a. sein Lebensgefühl:
"Ich habe mich immer wie jemand
gefühlt, der das Unsicherwerden des Bodens, der Katastrophen
vielleicht nicht prophezeit, aber doch vorausahnt. Dass unter der
Oberfläche ein Chaos verborgen sein könnte, war mein Lebensgefühl
von Beginn an, schon im fortschrittsgewissen Japan der
Nachkriegszeit. Ich war in den späten sechziger Jahren, in der
Zeit der Rebellion, Student. Ich gehöre dieser Zeit, dieser
Generation an. Aber spätestens in den frühen siebziger Jahren
hatte ich alle Illusionen und Utopien verloren. Ich habe dann sehr
hart in meinem Jazzclub gearbeitet und hatte erst in den späten
Siebzigern den starken Wunsch, etwas zu schreiben. Da war ich
schon fast dreißig, das Jahrzehnt zuvor habe ich in einer Art
Vereisung und Erstarrung verlebt."
- AMANSHAUSER, Martin (2003): "Jeder hat
seinen persönlichen Darkroom".
Der japanische Bestsellerautor Haruki Murakami über seine Romane,
die Aum-Sekte, Marcel Reich-Ranicki und den Schönbrunner Zoo,
in: Profil Nr.23 v. 02.06.
-
NEIDHART, Christoph (2003): "Wir stecken in einem Chaos".
Haruki Murakami, der populärste japanische Schriftsteller,
schreibt Romane für die Erneuerung seines Volkes, betrachtet die
Neue Rechte als persönlichen Feind und würde gerne mit einer Katze
sprechen können,
in: Weltwoche Nr.31 v. 31.07.
-
AMANSHAUSER, Martin (2003): Mein Dunkel ist dein Dunkel.
Der österreichische Schriftsteller Martin Amanshauser hat seinen
Kollegen Haruki Murakami in Tokio besucht,
in: Welt v. 16.08.
- Kommentar:
Martin AMANSHAUSER Interview mit Haruki MURAKAMI
ist in leicht veränderter Form bereits im Juni beim
Nachrichtenmagazin PROFIL erschienen.
- SIEGER, Nadine (2006): "Die Beach Boys
wissen alles über mich".
Der Soundtrack meines Lebens: In den Romanen des Bestsellerautors
Haruki Murakami ("Kafka am Strand", "Naokos Lächeln") geht es
ständig um Musik. Hier erzählt er, warum der Ton die Literatur
macht,
in: Neon, Januar
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Rezensionen
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Neu:
FEDERMAIR,
Leopold (2005): Spiel und Engagement.
Wie Haruki Murakami seine literarischen Cocktails mixt,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 19.01.
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Klappentext
"Dieses Buch ist der
ungewöhnlichste Entwicklungs- und Liebesroman, den
wir bisher von Japans Kultautor gelesen haben:
zeitlos und ortlos, voller Märchen und Mythen,
zwischen Traum und Wirklichkeit und dabei voller
Weisheit."
Pressestimmen
"Haruki Murakamis (...) Bücher sind Musik. Sie sind
die Variationen des immergleichen Themas, und eine
Geschichte, eine Handlung, ein Plot, sind völlig
nebensächlich. (...). Murakamis Thema in Variationen
ist die Gefahr, das falsche Leben zu führen, die
falschen Entscheidungen zu treffen, sich falsch zu
verhalten, die Liebe nicht zu erkennen, wenn sie
neben einem steht, und aufzuwachen zu einem
Zeitpunkt, da es fast zu spät ist. Fast, denn
Murakami ist zwar ein Moralist, doch er ist kein
Pessimist. Ein wenig glaubt er, so scheint es, noch
an die Möglichkeit, dass alles gut wird, wenn man
nur aufpasst."
(Sibylle Berg in der Welt vom
20.03.2004)
"Seinem Wesen nach ist »Kafka am Strand« wieder ein
himmelsstürmerisch romantischer Liebesroman. Seiner
Machart nach ist er aber mehr als je zuvor ein
fantastisches Jugendbuch mit allen sexuellen Nöten
eines Pubertierenden – nicht nur, weil Murakamis
ewig dreißigjähriger Held sein Alter halbiert hat."
(Gregor Dotzauer im Tagesspiegel
vom 24.03.2004)
"Murakami verschmilzt Moderne und Märchen, Mythos
und Fantasy. Er schafft es, westlichen
Individualisierungswunsch und fernöstliche
Ganzheitlichkeit miteinander zu versöhnen, Freiheit
und Notwendigkeit zugleich zu propagieren. Seine
Figuren haben sich als einzelgängerische Sinnsucher
von der Masse ab und sind doch jederzeit eingebunden
in ein unbegreifliches Schicksal. (...). »Diese
Weltsicht liegt den griechischen Tragödien
zugrunde«, heißt es in »Kafka am Strand«. So gesehen
haben wir es (...) mit einer griechischen Tragödie
in japanischem Lokalkolorit zu tun. Ödipus ißt Sushi".
(Jörg Magenau in der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung vom 24.03.2004)
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Rezensionen
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ZIEGLER, Helmut (2004): Das reine Konzentrat.
Japans Kultautor hat einen neuen Roman geschrieben: ein
Wegweiser durch Murakamis Universum,
in: SonntagsZeitung v. 29.02.
-
BERG, Sibylle (2004): So leben wir also weiter.
Haruki Murakamis neuer Roman,
in: Welt v. 20.03.
- DOTZAUER, Gregor
(2004): Das Pendel, das die Welt bewegt.
In "Kafka am Strand" wagt Haruki Murakami einen
Parforceritt durch die westliche Mythologie,
in: Tagesspiegel v. 24.03.
- MAGENAU, Jörg (2004): Mit Kafkas
Krähe zu den Schatten der Unterwelt.
Haruki Murakami bittet Ödipus zum Sushi,
in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung v. 24.03.
-
BÖTTIGER, Helmut (2004): Zirkeltraining mit Johnny Walker.
Haruki Murakami sucht "Kafka am Strand" und findet noch
ganz andere Sachen,
in: Die ZEIT Nr.14 v. 25.03.
-
MESSMER, Susanne (2004): Bewegt geborgen.
Der Bruch des Bedeutsamen im Banalen oder Dostojewskis
Idiot in Johnnie Walker: Haruki Murakamis wunderbarer neuer
Roman "Kafka am Strand",
in: TAZ v. 25.03.
- SEILER, Christian (2004): Kafka
zum Anfassen.
Mit seinem neuesten Roman gelingt Haruki Murakami ein
weiterer Bestseller. Weshalb sind seine absurden Geschichten
so erfolgreich?
in: Weltwoche Nr.17 v. 22.04.
-
SCHOLL, Joachim (2004): Tokio für immer.
Haruki Murakami über Kafka am Strand,
in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v.
26.04.
-
SÖHLER, Maik (2004): Hegel macht geil.
Haruki Murakami setzt Kafka in den Sand,
in: Jungle World Nr.20 v. 05.05.
-
UPDIKE, John (2005): Subconscious Tunnels.
Haruki Murakami's dreamlike new novel,
in: The New Yorker v. 24.01.
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Klappentext
"Nach dem Beben, sechs Erzählungen, die
Haruki Murakami schrieb, als die japanische Insel
bebte und ein Giftgasanschlag die Gesellschaft
erschütterte. Beide Ereignisse - das Erdbeben von
Kobe mit Tausenden von Toten und die Terrorakte in
der U-Bahn von Tokyo - bewogen ihn 1995 aus dem
'Exil' zurückzukehren, um, wie er sagte, seinem Land
beizustehen. Nach dem Beben: Fünf Tage und Nächte
verbringt die Frau eines Verkäufers für Hifi-Geräte
vor dem Fernsehen mit den Katastrophenbildern vom
Erdbeben - dann verlässt sie ihren Mann, der sich
mit einem mysteriösen Päckchen auf eine Reise
begibt. Eine Wahrsagerin sieht tief in die
hasserfüllte Seele einer Ärztin, die einem Mann aus
Kobe, der ihre Hoffnungen zerstört hat, den Tod
wünscht. Die vierzehnjährige Sara begegnet in ihren
Alpträumen dem Erdbebenmann, der sie in eine Kiste
sperren will. Und der Bankangestellte Katagiri hat
in seiner Wohnung Besuch von einem Riesenfrosch, der
Tokyo vor der Zerstörung durch einen Wurm retten
will. Aber der zwingendste Charakter von allen ist
das Erdbeben selbst: Der sichtbare Schaden ist
weniger schmerzlich als der untröstliche in der
Seele der Menschen."
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Rezensionen
- KÖRTE, Peter (2003): Der
Schrecken ist ein leiser Schatten.
Kontinentalverschiebungen der Seele: Neue Erzählungen von
Haruki Murakami,
in: Literaturbeilage der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung v. 07.10.
- KUNISCH, Hans-Peter (2003):
Und still lebt das Bügeleisen.
Sehr beiläufig, sehr melancholisch, sehr eindringlich:
Haruki Murakami erzählt vom Leben nach dem Beben,
in: Süddeutsche Zeitung v. 10.10.
- KUHLBRODT,
Detlef (2003): Das Existenzdurcheinander.
Verzicht auf das Erhabene: In Haruki Murakamis neuem
Erzählband "Nach dem Beben" bildet das Erdbeben in Kobe 1995
den Hintergrund für viele individuelle Erschütterungen,
in: TAZ v. 08.11.
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Interview mit der
Übersetzerin
- MESSMER,
Susanne (2002): "Keine Übersetzung
ohne Verluste".
Erklärt
man zu wenig, wird das Fremde exotisch,
erklärt man zu viel, hat der Text keine
Atmosphäre mehr: Ein Gespräch mit
Ursula Gräfe, die den japanischen Autor
Haruki Murakami ins Deutsche übersetzt
und dabei ihren eigenen Mustern
misstraut,
in: TAZ
v. 09.03.
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Das Buch in der Debatte
- TRAUB,
Rainer (2001): Die Mörder trugen
Regenschirme,
in:
KulturSpiegel
Nr.12
- BARON,
Ulrich (2002): Mit Shirm, ohne Charme.
Tod
in der U-Bahn: Der Schriftsteller Haruki
Murakami über den Giftgasanschlag von
Tokyo,
in: Welt
v. 23.02.
- MESSMER,
Susanne (2002): Der blasse Held und sein
grauer Alltag,
"Tanz
mit dem Schafsmann" und
"Untergrundkrieg" von Haruki
Murakami,
in: TAZ
v. 09.03.
- Inhalt:
"Murakamis
Interesse gilt besonders den
Tätern, die einer
gesellschaftlichen Elite
angehörten. Seine These ist,
dass bei Menschen, die immer
stärker gesellschaftlich
funktionalisiert werden, auch das
Bedürfnis wächst, dieser
Funktionalisierung zu
entsagen."
- SCHÜTZ,
Erhard (2002): Mit außergewöhnlicher
Erfahrung.
Symptome der
Selbstdisziplinierung. Haruki Murakamis
Interview mit Opfern und Tätern des
Tokioer Giftgas-Anschlags von 1995 zeigen
die Arbeitsbesessenheit der
fernöstlichen Gesellschaft,
in: Freitag
Nr.13 v. 22.03.
- HARMS, Ingeborg
(2002): Niemand sagte etwas an diesem
höllischen Morgen.
Interviews mit
Vergifteten: Haruki Murakami dokumentiert
den Gas-Anschlag der Aum-Sekte,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 12.04.
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Klappentext
"Der
Beatles-Ohrwurm »Norwegian Wood« ist für
den siebenunddreißigjährigen Toru Watanabe
ein melancholischer Song der Erinnerung: an
den Aufruhr der Gefühle in einer
schmerzvollen und schicksalhaften Jugend, die
er zu bewahren und zu verstehen versucht.
»Naokos Lächeln« erzählt von einer Liebe
mit Komplikationen in den unruhigen sechziger
Jahren: Toru, der einsame, ernste Student der
Theaterwissenschaft, begeistert von
Literatur, Musik und wortlosen
Sonntagsspaziergängen auf Tokios Straßen,
erfährt früh, dass der Verlust von Menschen
zum Leben und zum Drama des Erwachsenwerdens
dazugehört. Der Jugendfreund Kizuki begeht
Selbstmord, die geheimnisvoll anziehende
Naoko verirrt sich in ihrer eigenen
unerreichbaren Welt, und Toru Watanabe muss
sich zwischen ihr und der vor Lebenslust
vibrierenden Midori entscheiden."
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Pressestimmen zu
"Naokes Lächeln"
"»Naokes
Lächeln« fängt (...) ein damals weltweit
durch die Beatles ausgedrücktes
Lebensempfinden ein."
(Harald Loch in der
Saarbrücker Zeitung v. 28.02.2001)
"Wer die Melodie
seines Lebens entdeckt hat, ist nicht
unbedingt ein glücklicher Mensch.
(...)
Toru Watanebe (...) besucht am Ende der
Sechzigerjahre eine Universität (...) und
lebt als Achtzehn- und Neunzehnjähriger
bereits wie ein vom Leben enttäuschter
»nowhere man« mit ein paar Schallplatten
und einigen Büchern in einem kargen Zimmer
in einem Studentenwohnheim."
(Kolja Mensing in der TAZ v.
28.02.2001)
"Wie eine
minimalistische Skulptur ist es, die jedem
Leser genug Raum lässt, um sich darin zu
sehen. Am besten geht das an einem
verregneten Frühlingsabend, am besten mit
einer Platte von Nik Drake im Hintergrund und
einem Lindenblüten-Tee dazu, der schmeckt
wie für immer verlorener Frühling."
(Sybille Berg in der
Financial Times Deutschland v. 02.03.2001)
"Die Helden Murakamis (...)
sind selbstbestimmt bis hin zur Egozentrik. Ippiki
okami nennt man solche wie sie in Japan,
einsame Wölfe, die Individualität als ihr
höchstes Gut feiern."
(Wieland Freund in der Welt
v. 03.03.2001)
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Rezensionen
- MENSING,
Kolja (2001): Tausend Schallplatten.
Über
Sex kann man (nicht) nur auf Japanisch
wirklich schreiben: Über Haruki
Murakamis Roman "Gefährliche
Geliebte" und seine Übersetzung
zerbrach letztes Jahr das Literarische
Quartett. Jetzt erscheint sein Bestseller
"Naokos Lächeln" auf Deutsch,
in: TAZ
v. 01.03.
- LOCH, Harald
(2001): Sprengstoff inbegriffen.
Haruki Murakamis
Roman "Naokos Lächeln" - Am
Freitag im Literarischen Quartett
in: Saarbrücker
Zeitung v. 28.02.
- BERG, Sibylle
(2001): Nur eine Liebesgeschichte.
Haruki Murakami
schreibt als einer der Besten über
verlorene Träume und unerfüllte
Sehnsüchte. Er ist Japaner, aber seine
Geschichten berühren die globale Seele,
in: Financial
Times Deutschland
v. 02.03.
- FREUND,
Wieland (2001): Nördlich des Glücks.
Kurz
ist die Jugend, lang die Einsamkeit:
"Naokos Lächeln" von Japans
Kult-Romancier Haruki Murakami,
in: Welt
v. 03.03.
- KLEIN,
Erdmute (2001): Im Vakuum der Werte.
In
"Naokos Lächeln" beschreibt
Haruki Murakami Japans 68er,
in:
Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage
der Berliner Morgenpost
v. 11.03.
- PEPPEL, Elisa
(2001): Exotik für die Jugend.
Nicht nur eine
Liebesgeschichte: Haruki Murakamis neuer
Roman "Naokos Lächeln",
in: Frankfurter
Rundschau v. 17.03.
- GROPP,
Rose-Maria (2001): Keine Scherze auf den
Bergen des Herzens.
Haruki Murakami
langt nach den Frauen und greift daneben,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 20.03.
- JÄHNER,
Harald (2001): Gudrun, jetzt muss die
Knarre sprechen.
Manfred, was denkst
du - ist ein linker Held eine gute
Romanfigur? Drei Romane über 1968,
in: Berliner
Zeitung v. 20.03.
- GREINER,
Ulrich (2001): Lieblinge der Götter.
Weshalb der
japanische Schriftsteller Haruki Murakami
erfolgreich ist und sein Roman
"Naokos Lächeln" schön wie
ein Lied,
in: Die
ZEIT Nr.13 v.
22.03.
- SIBLEWSKI,
Klaus (2001): Wie ein Beatles-Song.
Murakamis Roman vom
Verlust und Gewinn in der Liebe,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 31.03.
- STEINERT,
Hajo (2001): Kein Kniefall vor Naokos
Lächeln.
Haruki
Murakamis Liebesroman "Naokos
Lächeln" entzückt derzeit die
deutschsprachige Kritik. Könnte es sein,
dass hier ein Japan-Bonus im Spiel ist?
in: Tages-Anzeiger
v. 08.05.
- LOCH, Harald
(2001): Zerbrechlich und besitzergreifend
ist die Liebe,
in: Frankfurter Neue
Presse v. 10.05.
- KÖHLER,
Andrea (2001): Pralinen-Sex.
Haruki Murakami
macht's noch einmal,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
14.07.
- SIMON, Marcus
(2001): Vom Lieben, Staunen, Sterben.
Haruki Murakamis
Entwicklungsroman "Naokos
Lächeln",
in: Saarbrücker
Zeitung v. 03.12.
- BARON, Ulrich
(2002): Wenn Japans Jugend rebelliert.
Unglück, schön wie
ein Beatles-Lied,
in: Rheinischer
Merkur Nr.8 v.
22.02.
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Das Buch in der Debatte
- PATZER, Georg
(2001): Land des Lächelns.
Übersetzen für
Dumont,
in: Stuttgarter
Zeitung v. 07.03.
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Rezensionen
- RÜHLE,
Alex (2000): Leere Vitrinen.
Der Romancier
Murakami gibt sich geheimnisvoll,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 10.03.
- WELLERSHOFF,
Marianne (2000): Pirat im Meer der
Harmlosigkeit.
Haruki Murakami ist
einer der erfolgreichsten Schriftsteller
Japans und ein Held der jüngeren
Generation. Sein neuer Roman
"Gefährliche Geliebte"
verherrlicht, gegen die Tradition des
Landes, das Glück des Individuums,
in: Der
Spiegel Nr.13 v.
27.03.
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Mister
Aufziehvogel (1998)
Köln:
DuMont
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Rezensionen
- FREUND,
Wieland (1999): Erst der Kater, dann
Kuniko.
Haruki Murakami hat
einen verzweifelten Roman geschrieben,
in: Welt
v. 27.02.
- DOTZAUER,
Gregor (2000): Zwischen Pop, Postmoderne
und Poesie der Stadt.
Haruki Murakami
schreibt so amerikanisch wie kein anderer
japanischer Schriftsteller,
in: Tagesspiegel
v. 22.03.
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Der
Elefant verschwindet (1998)
Reinbek:
Rowohlt
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Porträt
- MÜNDER,
Peter (2000): Suche nach dem
hundertprozentigen Mädchen.
In den USA wird der
Autor Haruki Murakami als Held gefeiert,
in seiner Heimat Japan nennen ihn manche
einen "nach Butter stinkenden
Wessi",
in: Süddeutsche
Zeitung v. 04.03.
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Porträt
- MÜNDER,
Peter (2000): Suche nach dem
hundertprozentigen Mädchen.
In den USA wird der
Autor Haruki Murakami als Held gefeiert,
in seiner Heimat Japan nennen ihn manche
einen "nach Butter stinkenden
Wessi",
in: Süddeutsche
Zeitung v. 04.03.
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