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Haruki Murakami: Afterdark

 
       
     
       
     
       
   

Afterdark (2005)
Köln: DuMont

 
   
 
 

Klappentext

"Geschichten zwischen Mitternacht und Morgengrauen, die sich in unseren Fantasien weiterspinnen.

Afterdark - nach einer Jazznummer - heißt der neueste Roman von Haruki Murakami. Und: Afterdark ist das spannungsvolle Buch einer Nacht, erzählt wie durch das Auge einer Kamera. Diese streift über das Panorama der nächtlichen Großstadt: Leuchtreklame und digitale Riesenbildschirme, Hip-Hop aus Lautsprechern, Ströme erlebnishungriger Angestellter und weißblonder Teenager in Miniröcken. Wie mit einem Zoom beobachten wir die Orte nächtlicher Handlungen, die sich dramatisch verbinden und entfalten. Wir begegnen dem jungen Mädchen Mari mit einem Musiker in der Filiale einer Restaurant-Kette sowie der Geschäftsführerin eines Love-Hotels, in dem gerade eine chinesische Prostituierte von einem Freier misshandelt wurde. Wir sehen im 24-Stunden-Supermarkt einen Büroangestellten, wie er das Handy der Chinesin aus dem Love-Hotel in ein Kühlregal legt. Und wir haben die Videoüberwachung bemerkt und dass ihm bereits der Zuhälter auf der Spur ist. Außerdem betritt der junge Musiker diesen Supermarkt und hört das fremde Handy läuten, während das wunderschöne Mädchen Eri, die Schwester von Mari, seit Monaten ununterbrochen schläft.
Afterdark bleibt voller Geheimnisse. Am Ende der sich überstürzenden und mysteriösen Ereignisse schickt uns Haruki Murakamis beunruhigende Prosa in den Tag zurück.
"

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

    • ENKE, Julia (2005): In der Stille der Nacht.
      Haruki Murakami schreibt sich und seine Leser in seinem Roman "Afterdark" in Trance",
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 30.10.
    • Neu:
      BERG, Sibylle (2005): Die ewig schöne Murakami-Melodie.
      in: Die ZEIT Nr.48 v. 24.11.
    • LUGERT, Verena (2006): Sinnsucher im Surrealen.
      Wer Haruki Murakami liebt, darf sich freuen: Es gibt eine Menge japanischer Autoren, die sich ähnlichen Themen verschrieben haben,
      in: Neon, Januar
    • KRUMBHOLZ, Martin (2006): Rätsel ohne Magie.
      Haruki Murakamis etwas überanstrengter Roman "Afterdark",
      in: Frankfurter Rundschau v. 11.01.
    • LENKE, Kai (2006): Liebe in Alphaville.
      Gemeinsam einsam:  Haruki Murakamis Roman „Afterdark“ erzählt von schlaflosen Träumern,
      in: Tagesspiegel v. 11.01.
      • Inhalt:
        "Murakamis Figuren sind allesamt Flüchtlinge vor der eigenen Biografie, die sich im Exil der Nacht begegnen. Und aus den versprengten Individualisten wird plötzlich ein Wir – zumindest bis der Tag anbricht", schreibt LENKE zum neuen Roman "Afterdark" von Haruki Murakami.
    • MESSMER, Susanne (2006): Zauberhafte Dialoge.
      Haruki Murakamis neuer Roman "Afterdark",
      in: TAZ v. 14.01.
    • PLATH, Jörg (2006): Missratene Fingerübung.
      Haruki Murakamis Roman "Afterdark",
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 19.01.
 
   

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Update: 21. Januar 2006
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