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Haruki
Murakami: Afterdark
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Haruki Murakami bei
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Klappentext
"Geschichten
zwischen Mitternacht und Morgengrauen, die sich in
unseren Fantasien weiterspinnen.
Afterdark - nach einer Jazznummer - heißt der
neueste Roman von Haruki Murakami. Und: Afterdark
ist das spannungsvolle Buch einer Nacht, erzählt wie
durch das Auge einer Kamera. Diese streift über das
Panorama der nächtlichen Großstadt: Leuchtreklame
und digitale Riesenbildschirme, Hip-Hop aus
Lautsprechern, Ströme erlebnishungriger Angestellter
und weißblonder Teenager in Miniröcken. Wie mit
einem Zoom beobachten wir die Orte nächtlicher
Handlungen, die sich dramatisch verbinden und
entfalten. Wir begegnen dem jungen Mädchen Mari mit
einem Musiker in der Filiale einer Restaurant-Kette
sowie der Geschäftsführerin eines Love-Hotels, in
dem gerade eine chinesische Prostituierte von einem
Freier misshandelt wurde. Wir sehen im
24-Stunden-Supermarkt einen Büroangestellten, wie er
das Handy der Chinesin aus dem Love-Hotel in ein
Kühlregal legt. Und wir haben die Videoüberwachung
bemerkt und dass ihm bereits der Zuhälter auf der
Spur ist. Außerdem betritt der junge Musiker diesen
Supermarkt und hört das fremde Handy läuten, während
das wunderschöne Mädchen Eri, die Schwester von Mari,
seit Monaten ununterbrochen schläft.
Afterdark bleibt voller Geheimnisse. Am Ende der
sich überstürzenden und mysteriösen Ereignisse
schickt uns Haruki Murakamis beunruhigende Prosa in
den Tag zurück."
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Rezensionen
- ENKE, Julia (2005): In der Stille der
Nacht.
Haruki Murakami schreibt sich und seine Leser in seinem Roman "Afterdark"
in Trance",
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 30.10.
- Neu:
BERG, Sibylle (2005): Die ewig schöne Murakami-Melodie.
in: Die ZEIT Nr.48 v. 24.11.
- LUGERT, Verena (2006): Sinnsucher im
Surrealen.
Wer Haruki Murakami liebt, darf sich freuen: Es gibt eine Menge
japanischer Autoren, die sich ähnlichen Themen verschrieben haben,
in: Neon, Januar
- KRUMBHOLZ, Martin (2006): Rätsel ohne
Magie.
Haruki Murakamis etwas überanstrengter Roman "Afterdark",
in: Frankfurter Rundschau v. 11.01.
- LENKE, Kai (2006): Liebe in Alphaville.
Gemeinsam einsam: Haruki Murakamis Roman „Afterdark“ erzählt von
schlaflosen Träumern,
in: Tagesspiegel v. 11.01.
- Inhalt:
"Murakamis Figuren sind allesamt Flüchtlinge vor
der eigenen Biografie, die sich im Exil der Nacht begegnen. Und
aus den versprengten Individualisten wird plötzlich ein Wir –
zumindest bis der Tag anbricht", schreibt LENKE zum neuen Roman "Afterdark"
von Haruki Murakami.
-
MESSMER, Susanne (2006): Zauberhafte Dialoge.
Haruki Murakamis neuer Roman "Afterdark",
in: TAZ v. 14.01.
- PLATH, Jörg (2006): Missratene
Fingerübung.
Haruki Murakamis Roman "Afterdark",
in: Neue Zürcher Zeitung v. 19.01.
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