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Japan

 
       
   

Die Alterssicherung und der demografische Wandel

 
       
   
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2001

PEN (2001): Mehr Rentner als Kinder in Japan
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 02.11.

2002

US (2002): Wachsende demographische Probleme.
Beschleunigter Geburtenrückgang in Japan,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 07.02.

FINSTERBUSCH, Stephan (2002): Ende der Wohlfahrt.
Japan vergreist: Die Alten haben die Mehrheit, die Durchschnittsfamilie hat nur noch ein Kind. Die Altersarmut wächst. Das Leben in den Großstädten wird für viele unbezahlbar. Eine Reportage aus einem verunsicherten Land,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 20.10.

Die asiatischen Deutschen werden gerne als Vorbild und Drohbild benutzt. Entweder sind die Deutschen zu arbeitsfaul und sollen sich am Arbeitseifer der ameisenartigen Asiaten orientieren, oder die Deutschen sind zu gebärfaul, dann sollen sie Japan als abschreckendes Beispiel vor Augen geführt bekommen. Japan ist uns immer eine Nasenlänge voraus, so will es das Japanbild der Wirtschaftsliberalen. Haruki MURAKAMI, der globalisierte Japaner, erzählt dagegen vom "Neue-Mitte"-Japan jenseits dieser Klischeebilder der Flakhelfer-Generation.

2003

YAMAMOTO, Chikako (2003): Ewig bei Kräften.
ZEIT-Serie "Land ohne Leute" (3): Japan - Nation mit dem höchsten Durchschnittsalter: Selbstdisziplin und High-Tech bestimmen den Alltag,
in: Die ZEIT Nr.4 v. 16.01.

MOFFETT, Sebastian (2003): Aufstand der Renten-Rebellen.
Japans Bevölkerung altert schneller als in anderen Industrieländern - die Jungen wollen die Lasten nicht mehr tragen,
in: Tagesspiegel v. 17.02.

Sebastian MOFFETT macht einen Umweg über Japan, um den deutschen Lesern die Notwendigkeit der Heraufsetzung des Rentenalters einsichtig zu machen.

SCHOETTLI, Urs (2003): Sparen, sparen, sparen.
Eine Geburtenrate von 1,34 Kindern und bald eine Lebenserwartung von 90 Jahren: Was die demographische Entwicklung betrifft, ist Japan Europa einiges voraus. Entsprechend düster sind dort die Aussichten für künftige Rentner - viele sorgen mit einer vierten Säule vor,
in: NZZ Folio, Beilage der Neuen Zürcher Zeitung, Nr.5 , Mai

WEILER, Bernd (2003): Japans Altersbeschwerden.
Die zunehmende Vergreisung der japanischen Gesellschaft gefährdet die wirtschaftliche Leistungskraft der zweitgrößten Industrienation der Welt. Ökonomen befürchten bereits einen Kollaps der Sozialsysteme. Die Regierung will nun Lust auf Nachwuchs machen und auch mehr Gastarbeiter ins Land lassen,
in: Welt v. 16.09.

"17 402 Japanerinnen sind hundert Jahre oder älter, in diese Altersgruppe vorzustoßen gelang dagegen nur 3159 Männern",

berichtet Bernd WEILER über die Gesellschaft der Langlebigen in Japan. Das hohe Alter ist - genauso wie in Deutschland - weiblich.

COULMAS, Florian (2003): Im Preis inbegriffen.
Made in Japan: Erfahrungen einer "alten" Gesellschaft,
in: Süddeutsche Zeitung v. 26.10.

2005

COULMAS, Florian (2005): Nasses Herbstlaub.
Die Langeweile der japanischen Männer,
in: Neue Zürcher Zeitung  v. 23.02.

MRE (2005): Für immer dich.
Keine Angst mehr vor Alterseinsamkeit: In Japan gibt es jetzt sprechende Plastik-Enkel. Sie kosten nur 61 Euro,
in: TAZ v. 10.03.

HANSEN, Sven (2005): Operation Supersenior.
Japan sieht alt aus. Immer mehr Alte, kaum Kinder und keine Zuwanderer - so sieht Japans demografisches Problem aus. Die Gesellschaft dort orientiert sich um: auf gesunde, konsumfreudige Pensionäre. Auch Herrn Yamasakis Zielgruppe sind die Senioren. Nur darf der PR-Fachmann sie nicht so nennen,
in: TAZ v. 21.07.

COULMAS, Florian (2005): Wenn Frau Nakai vergeblich klingelt.
Japan schrumpft - und macht eine letzte Volkszählung von Haus zu Haus,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 27.10.

HANSEN, Sven (2005): Die neue Großfamilie.
Gegen die Einsamkeit im Alter: Japan hat die zweitniedrigste Geburtenrate der Welt. Gleichzeitig steigt die Zahl alter Menschen. Der traditionelle Drei-Generationen-Haushalt geht so allmählich verloren. Nun sollen künstliche Familien Abhilfe schaffen. Ein Besuch in Japans erstem Altersheim mit integriertem Kindergarten,
in: TAZ v. 10.12.

2006

BORK, Henrik (2006): Japan.
SZ-Thema: Der Greisenstaat,
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.05.

PFERSDORF, Silke (2006): Das Prinzip Verantwortung.
Japan fragt sich: Wo soll das Geld für die Renten herkommen? Bisher kümmerten sich die Jungen um die Alten,
in: Tagesspiegel v. 07.06.

COULMAS, Florian (2006): Keine Angst!
Die Japaner blicken nach vorn und sehen nichts Gutes,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 06.07.

FINSTERBUSCH, Stephan (2006): Japan ist am Wendepunkt.
Der Gipfel ist überschritten, die Einwohnerzahl Japans sinkt. Während das Land gerade Italien als „weltälteste Nation“ mit 21 Prozent der Bevölkerung im Rentenalter abgelöst hat, ging nun auch die Zahl der Einwohner auf 127,65 Millionen zurück,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.08.

FINSTERBUSCH, Stephan (2006): Japans Einwohnerzahl sinkt.
Mehr Rentner als Kinder. Eine Herausforderung für die Sozialkassen
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.11.

MÜNCHHAUSEN, Anna von (2006): Hier werden Senioren wie Sperrmüll behandelt.
In Japan gehen 2007 Millionen Männer in den Ruhestand. Die wenigsten von ihnen sind zu Hause willkommen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 31.12.

2007

FINSTERBUSCH, Stephan (2007): Unsicher, hilflos, verdrängt und vergessen.
In der japanischen Provinz Toyama tickt die demographische Zeitbombe am lautesten,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13.01.

KÖHLER, Angela (2007): Großer Schatz.
Teil 2: Japans Antwort auf die Volksvergreisung: Jeder soll künftig so lange arbeiten, wie er mag,
in: Wirtschaftswoche Nr.26 v. 25.06.

Die hysterische Demografie-Debatte bringt solch unfreiwillig komische Sätze hervor wie jenen von KÖHLER:

"Japan löste bereits vor einem Jahr Italien als älteste Nation der Welt ab".

Gemeint ist damit, dass der Anteil der 65 Jährigen und älteren an der gesamten Bevölkerung in Japan inzwischen höher ist als in Italien. Verantwortlich gemacht wird dafür zum einen die steigende Lebenserwartung (Japanerinnen halten den Weltrekord). Hier kann sinnvollerweise also nur von einer Gesellschaft der Langlebigen geredet werden. Zum anderen der Geburtenrückgang, den Nationalkonservative mit der Wortschöpfung "Unterjüngung" versehen haben. Der Soziologe Karl Otto HONDRICH hat sich in seinem Buch Weniger sind mehr mit den scheinbaren Gewissheiten der Demografiedebatte befasst, u. a. auch mit der allseits beklagten "Vergreisung":

"Über die durchschnittliche Lebensdauer von Individuen wissen wir inzwischen genau Bescheid; über die Lebensdauer von Gesellschaften wissen wir nichts. Ein Mensch in Deutschland wir heute normalerweise fast 80 Jahre alt; wie alt aber wird, »normalerweise«, die deutsche Gesellschaft? Dass sie eine Gesellschaft mit immer mehr Alten sein wird, heißt nicht, dass sie eine alte Gesellschaft wird. Die Individuen, die sie hervorbringt, sind ein relativ neuer Typus Mensch, den es in früheren Gesellschaften kaum gab.
             Erst in einer Gesellschaft mit langer Lebensdauer für den Einzelnen kann sich das Individuum als moderner Typus Mensch entfalten. Aber auch als gesellschaftlicher Typus ist die Gesellschaft der Alten jung und neu. Das Alter ihrer Individuen übersetzt sie gleichsam in kollektive Jugendlichkeit. Denn moderne Gesellschaften sind insofern jugendlicher und innovativer als alte, als sich ihre innere Gliederung und äußere Ausdehnung stärker verändern. Im Innern bilden sich für jede Aufgabe oder jedes Problem soziale Subsysteme mit gesteigerter Problemlösungsfähigkeit heraus. Nach außen verschieben sie ihre Grenzen über nationale Rahmen hinaus und vergrößern so ebenfalls ihre Fähigkeit, Auswege für Probleme zu finden." (2007, S.14f.)

ECONOMIST-Titelgeschichte: How to deal with a shrinking population

ECONOMIST (2007): Cloud, or silver lingings?
Japan's population is ageing fast and shrinking. That has implications for every institution, and may even decide the fate of governments,
in: Economist v. 28.07.

NEIDHART, Christoph (2007): Vorbild Japan.
Was im Fernen Osten besser ist,
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.09.

Japan gehört wie die USA zu jenen Ländern, die aufgrund ihrer hohen Geburtenraten in den 1940er und 1950er Jahren vom "Altersbeben" besonders stark betroffen sind. NEIDHART zufolge haben die Japaner jedoch genau jene Mentalität, die den Deutschen heutzutage abverlangt werden soll:

"Wichtiger als organisatorische Unterschiede zu Europa dürfte die Einstellung der Japaner zum Alter sein. Obwohl vom Konfuzianismus nicht viel geblieben ist, begegnet man in Ostasien Eltern, überhaupt alten Leuten mit mehr Respekt als im Westen. Und zugleich mit mehr Milde und Nachsicht: fast wie Kindern gegenüber. Die Alten andererseits suchen, so lange wie möglich, Aufgaben in der Gesellschaft zu übernehmen".

Dieses verklärte Japanbild, das uns Deutschen hier präsentiert wird, hat viel mit deutschem Wunschdenken zu tun. Der Historiker Arthur IMHOF hat bereits 1986 in seinem Aufsatz Individualismus und Lebenserwartung in Japan die Probleme der japanischen Übergangsgesellschaft der 1970er Jahre geschildert. Junge berufstätige Frauen werden noch heute als "parasitäre Singles" beschimpft, weil sie den traditionellen Vorstellungen nicht mehr entsprechen.

SCHOETTLI, Urs (2007): Ein rascher demografischer Wandel prägt Japan.
Ordnungspolitische Herausforderungen einer alternden Gesellschaft,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 10.11.

2008

JOFFE, Josef (2008): Im Rentnerparadies.
Japans Zukunft sieht "alt" aus. Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung ist älter als 65 Jahre. Architekten und Tüftler bereiten sich auf die neuen Kunden vor. Doch kann die Wirtschaft den Arbeitskräftemangel bewältigen? Und wie soll das Land mit Chinas Aufstieg umgehen?
in: Die ZEIT Nr.19 v. 30.04.

"Jenseits seiner brillanten Gadget-Kultur, die der europäischen um Jahre voraus ist, sieht Japans Zukunft »alt« aus. »Im Jahre 1998«, referiert der Demograf Matsutani Akihiko, »wurde Japan zur ältesten Gesellschaft der Welt.« Wann ist eine Gesellschaft »alt«? Wenn die über 65-Jährigen 14 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Japan liegt heute bei über 20; Deutschland braucht dazu noch ein Jahrzehnt. Die Lebenserwartung steigt: 85 bei Frauen, 78 bei Männern (aha, Opa fehlt im »Haus der Zukunft«, weil er schon bei den Vorfahren weilt). Die Geburtenrate ist so niedrig wie die deutsche.
In Japan aber schrumpft die Bevölkerung seit drei Jahren – und deren arbeitender Teil seit sieben. 2050 werden dem Arbeitsmarkt 20 Millionen fehlen, derweil der Altenanteil bei 40 Prozent liegen wird. Der Forscher rechnet vor, was das bedeutet: »Negatives Wachstum wird in ein paar Jahren die Norm sein in einer Nation, die bis vor Kurzem der Schrittmacher der westlichen Welt war.« Denn ohne Arbeitskräfte kein Wachstum",

zitiert Josef JOFFE einen japanischen Bevölkerungsforscher. Dazu wird ein Schaubild mit der Überschrift Die Pyramide steht kopf. Schon 2050 werden etwa 40 Prozent der Japaner Senioren sein präsentiert. Die japanische Pyramidenform des Jahres 1950 entspricht ungefähr derjenigen des Jahres 1910 in Deutschland. Dies zeigt deutlich die Rasanz, mit der Japan - im Vergleich zu Deutschland - die Bevölkerungsentwicklung durchläuft. 

COULMAS, Florian (2008): Zwischen Japan und Amerika.
Okinawa – die bittere Idylle einer Insel im Ostchinesischen Meer,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 06.11.

"Okinawa ist die ärmste Präfektur Japans, aber auch die, wo die Menschen am längsten leben und die meisten Kinder bekommen", berichtet Florian COULMAS.

SCHOETTLI, Urs (2008): Die Treue der Senioren.
Schauplatz Japan: Ältere Leute wollen seriös informiert sein – die Presse profitiert vom demografischen Wandel,
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 13.12.

2009

SCHOETTLI, Urs (2009): Wer soll denn noch Möbel kaufen?
Die Wirtschaftskrise, die Japan heimsucht, ist auch die Krise einer Gesellschaft in der Altersfalle,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 05.05.

Demografischer Notstand und parasitäre Singles sind die beiden Eckpunkte der Japan-Berichterstattung von SCHOETTLI.

KOLONKO, Petra (2009): Japan.
Mehr als 40.000 sind über 100 Jahre alt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.09.

2010

NEUBAUER, Michael (2010): Japan und die Senioren: Alt, älter, einfallsreich,
in: Badische Zeitung v. 30.01.

Nicholas EBERSTADT & Hans GROTH (2010): Demografischer Stress in der entwickelten Welt.
Die Folgen der Alterung von Gesellschaften für die Staatsfinanzen werden oftmals unterschätzt,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 06.09.

WAGNER, Wieland (2010): "Dann geht Nippon unter".
Das Wunderland der siebziger und achtziger Jahre verzweifelt an seiner Dauerkrise. Jobs werden abgebaut, Renten gekürzt, Firmen wandern ab. Auch der Zusammenhalt der Generationen löst sich auf,
in: Spiegel Nr.46 v. 15.11.

Beim SPIEGEL gibt es eine wundersame Vermehrung der über Hundertjährigen in Japan. WAGNER schreibt:

"Nach einer eiligen Überprüfung fand die Regierung heraus, dass im ganzen Inselreich mehr als 234 000 über Hundertjährige verschollen und vermutlich längst verstorben sind."

Noch im August meldete Spiegel Online und auch andere Zeitungen dagegen:

"Japan ist bekannt für seine extrem hohe Lebenserwartung. Im vergangenen September gab es im ganzen Land rund 40.000 Menschen, die mehr als hundert Jahre alt waren."

Davon wurden gerade einmal rund 200 Menschen vermisst. Wie bitte können eigentlich 234.000 über Hundertjährige verschollen sein, wenn es im ganzen Land gerade einmal 40.000 über Hundertjährige gibt? Die hohe Zahl wurde offenbar von der Agentur APA verbreitet. So liest man bereits im September von über 230.000 vermissten Menschen.
            Der Spiegel berichtete 1986, dass in Japan 1963 erst 153 über Hundertjährige lebten und sich diese Zahl bis 1986 auf 1851 erhöhte. In der FAZ kann man bei Petra KOLONKO nachlesen wie rasant die Anzahl in den letzten Jahren gestiegen ist:

"Die Zahl der Über-Hundertjährigen ist in den vergangenen Jahren schnell gewachsen. Im Jahr 2003 waren es nur 20.000, 2007 waren es 30.000, und 2009 wurden schon 40.399 Hochbetagte gezählt. Die staatliche Rentenkasse scheint diesen Zahlen nun nicht mehr zu trauen – und hat eine Untersuchung in Auftrag geben."

Die 234.000 über Hundertjährigen, die jetzt in den Melderegistern gefunden sein sollen, würden eigentlich diese jemals in Japan gelebten über Hundertjährigen übersteigen. Der Zahl von 234.000 kommt man näher, wenn man bei Petra KOLONKO weiter liest:

"Vielleicht ist aber auch die Klage über den Verfall der sozialer Bande zu übertrieben, wenn sich als Trend bestätigt, was jetzt an behördlicher Schlamperei aus Osaka bekannt wurde. Dort musste die Stadtverwaltung zugeben, dass 5125 Personen, die jetzt über 125 Jahre alt wären, noch in den Melderegistern geführt werden. Unter ihnen sei ein Mann, der im Jahr 1857 geboren wurde."

Rechnet man diese Zahl für die Stadt Osaka auf Japan hoch, dann kommt man auf solche Zahlen. Aber offenbar stammen doch die Daten über die lebenden über Hundertjährigen aus ganz anderen Quellen als die 234.000 Vermissten aus den Melderegistern. Wir hätten es dann mit zwei verschiedenen Sachverhalten zu tun, die in den Artikeln vermengt werden.
            Was soll also mit der hohen Zahl suggeriert werden? Zumal die Datenlage auch noch mit kriminellen Fallbeispielen vermischt wird. Existieren in Japan so viele über Hundertjährige, weil ihre Angehörigen weiter Rente kassieren möchten und deshalb den Tod verschweigen? Haben sich die Alten nach Unbekannt zurückgezogen? Oder ist die Anzahl der 40.000 aufgrund fehlerhafter statistischer Dokumentation überhöht? Die Berichte über die Hochbetagten in Japan bringen letztendlich wenig Licht in dieses Dunkel.

2011

KEUCHEL, Jan (2011): Fit und fleißig.
In Japan startet die Rente mit 69 Jahren,
in: Tagesspiegel v. 06.03.

Rente mit 69 in Japan? Dies ist natürlich eine gezielte Falschmeldung, die eher mit der Wunschvorstellung der Bundesbank für das Rentenalter in Deutschland zusammenhängt. Ob die Japaner tatsächlich so viel gesünder sind als die Deutschen, das ist angesichts statistischer Mängel fraglich.

MURAMATSU, Naoko & Hiroko AKIYAMA Urs (2011): Japan: Super-Aging Society Preparing for the Future,
in: The Gerontologist Nr.4

GERMIS, Carsten (2011): Das älteste Land der Welt.
Bald schon wird jeder vierte Japaner älter als 65 Jahre sein. Das verändert auch die Wirtschaft. Die Gefahr ist groß, dass sich die Menschen in Stagnation und Deflation einrichten, weil es für wohlhabende Senioren bequem ist,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.10.

2012

RÖTZER, Florian (2012): Japans Bevölkerung schrumpft.
In Japan haben sinkende Geburten- und Bevölkerungszahlen Rekordniveau erreicht,
in: Telepolis v. 08.08.

2014

GERMIS, Carsten (2014): Pensionsfonds im Dienst der Abenomics.
Private, kapitalgedeckte Altersvorsorge spielt in Japan lange schon eine wichtige Rolle. Jetzt entdeckt die Politik sie als Wachstumsmotor. Öffentliche Vorsorgeeinrichtungen sollen riskanter anlegen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.01.

TAN, Daniela (2014): Land ohne Kinder.
Japan will die Frauen fördern, doch das soziokulturelle Umfeld steht ihrer Emanzipation entgegen,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 26.06.

"Im Jahr 2050 werden nach derzeitigen Prognosen 70 Prozent der japanischen Bevölkerung über dem Pensionsalter stehen. In ländlichen Gegenden Japans ist der demografische Niedergang bereits deutlich spürbar. Die Jungen ziehen weg, die Infrastruktur verfällt und damit die Anziehungskraft für Neuzuzüger. Im April wurde im Parlament deshalb laut über Möglichkeiten nachgedacht, wie Frauen zur Geburt verpflichtet werden könnten. Angesichts der Tatsache, dass solch eine Gesetzgebung in massivem Widerspruch zur persönlichen Freiheit stünde, sind solche Vorstösse chancenlos. Doch dass solch ein Szenario überhaupt in Betracht gezogen wurde, ist erschreckend. Es muss über andere Anreize für junge Leute nachgedacht werden, die eine Familie gründen wollen",

meint Daniela TAN. 70 Prozent Rentneranteil 2050 in Japan? Das gehört ins Reich der Märchen.

Die Demographisierung gesellschaftlicher Probleme trübt unsere Wahrnehmung, weil sie dazu führt, dass jede Horrorzahl eher geglaubt wird als realistische Darstellungen. Nach UN Prognosen aus dem Jahr 2002 wird für die Bevölkerungsgruppe 60 + ein Anteil von 42 % angegeben. Das ist weit weg von den 70 Prozent für 65-Jährige und Ältere, die TAN angibt.

POSSEMEYER, Ines (2014): Die Rettung Japans ist weiblich.
Falls es nicht schon zu spät ist. Die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Erde kämpft gegen den Bevölkerungsschwund. Mit teils merkwürdigen Methoden,
in:
Geo Nr.12, Dezember

DORBRITZ, Jürgen (2014): Deutschland und Japan: Ein demografischer Vergleich,
in: Bevölkerungsforschung Aktuell, Nr.6 v. 10.12.

Gerne werden die Unterschiede zwischen Japan und Deutschland verschwiegen. Typisch sind Bücher wie das Pamphlet Das Methusalem-Komplott von Frank SCHIRRMACHER, in denen das "Altersbeben" undifferenziert dargestellt wird. Dagegen macht Jürgen DORBRITZ auf die Unterschiede aufmerksam, die regelmäßigen Lesern von single-dasein.de und single-generation.de bereits seit Jahren bekannt sind:

"Der Alterungsprozess in Japan ist aber weiter vorangeschritten, da die Lebenserwartung höher ist und der Babyboom in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg früher begonnen hatte und eine höhere Dimension erreichte. Daher werden die Babyboomer früher und zahlreicher in das Rentenalter eintreten. Hinzu kommt, dass Japan kaum Zuwanderung zulässt und damit zunächst die Alterung abfedernden Effekte entfallen."

Missverständlich erscheinen jedoch die Passagen zu Heirat und Kinderlosigkeit:

"Darüber hinaus bestehen weitere Unterschiede insbesondere beim generativen Verhalten. Der auffälligste von ihnen ist die starke Verknüpfung von Ehe und Geburt der Kinder. Während sich in Deutschland dieser Zusammenhang lockert, sind in Japan nur ca. 2 % der Frauen bei der Geburt ihrer Kinder nicht verheiratet. Die Erstheiratshäufigkeit ist in Japan höher als in Deutschland. Wer aber nicht heiratet, bleibt auch kinderlos. Ehe- und Kinderlosigkeit ist in Japan negativ besetzt, während dies in Deutschland eine breite soziale Akzeptanz findet."

Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen Ehe- und Kinderlosigkeit. Die niedrige Geburtenrate in Deutschland ist in erster Linie durch den starken Rückgang der kinderreichen Familien verursacht - und dieser fand bereits in den 1960er Jahren statt. In Japan lag die Geburtenrate im Jahr 2012 bei 1,41 Kindern pro gebärfähiger Frau, also auf dem gleichen Niveau wie in Deutschland. Dies zeigt, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Heiratshäufigkeiten einen Rückschluss auf die Geburtenrate zulassen.

2015

DORBRITZ, Jürgen & Gabriele VOGT (2015): Rasanter demografischer Wandel – Deutschland und Japan im Vergleich,
in: Bevölkerungsforschung Aktuell Nr. 4 v. 28.07.

SHIMADA, Shingo (2015): Das vierte Lebensalter in Japan.
Kulturelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 38-39 v. 14.09.

Mittlerweile ist "allgemein bekannt, dass die japanische Gesellschaft mit demselben Problem konfrontiert ist, ja, dass ihr Problem angesichts der rasanten Entwicklung sogar wesentlich verschärft ist. Japan wird als »Testfeld für eine neue, bislang völlig unbekannte Gesellschaft« bezeichnet. Und es stellt sich die pragmatische Frage, was man von den Versuchen auf diesem experimentellen Feld lernen kann. Die Autoren Rainer Klingholz und Gabriele Vogt beantworten sie negativ, was mir etwas leichtfertig und einfach erscheint. Zwar mag diese Einschätzung auf den ersten Blick nachvollziehbar sein, weil die japanische Gesellschaft, wie später gezeigt wird, auf der sozialpolitisch-institutionellen Ebene auf diese tief greifende Veränderung nicht gut vorbereitet ist. Doch wenn man den Blick auf die grundsätzlichen theoretischen Probleme der gesellschaftlichen Fürsorge allgemein richtet, gibt es eine Fülle von Anregungen, die man den japanischen Erfahrungen entnehmen kann. Zumal Deutschland und Japan mit derselben Herausforderung konfrontiert sind: Wie kann man die steigende Zahl pflegebedürftiger alter Menschen so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben lassen, und wie kann man ein menschenwürdiges Sterben ermöglichen?", meint Shingo SHIMADA.

"Der Anstieg der Alterslasten ist in Deutschland - was so manchen überraschen dürfte - weitaus geringer als in Industrieländern, die noch in den 1940er und 1950er Jahren hohe Geburtenraten aufwiesen und deren Baby-Boom nun gewaltige Probleme aufwirft. Ausgerechnet die USA, bekanntlich mit einer bestandserhaltenden Geburtenrate gesegnet, und - weniger überraschend - Japan, werden bereits weitaus früher und wesentlich heftiger vom Altersbeben betroffen sein. Wie diese beiden Länder den demografischen Wandel bewältigen werden, das wird auch die deutsche Debatte in den nächsten Jahren stark beeinflussen",

hieß es dazu bereits vor 8 Jahren auf der Website single-generation.de.

2016

KÖLLING, Martin (2016): Pioniere wider Willen.
Japans Lebensversicherer gehen endgültig die Anlagealternativen aus,
in:
Handelsblatt v. 30.06.

Werden Japans Lebensversicherer und Pensionskassen die ersten Opfer der Nullzinspolitik werden und was heißt das für Deutschland, wo Lebensversicherer ihr Neukundengeschäft mehr und mehr abwickeln, mit möglicherweise fatalen Folgen für die Kunden?

LILL, Felix (2016): Das Elend der Abenomics.
Ansage: "Die Inflation vermeintlicher Experten hat das Vertrauen in die echten ruiniert. Man fragt: Was wisst ihr von unseren Nöten",
in: Die ZEIT Nr.30 v. 14.07.

"Das Rentenalter wird nach viel Zerren seit 2013 schrittweise von 60 auf 65 Jahre angehoben",

berichtet Felix LILL über die Alterssicherung in Japan.

WELTER, Patrick (2016): Japans Pensionsfonds meldet großen Verlust,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.07.

Versicherer wollen hierzulande risikoreicher anlegen. Japans Pensionsfonds zeigt, wohin das führen kann, wenn mehr auf Aktien statt auf Anleihen gesetzt werden darf:

"Der größte Pensionsfonds der Welt, der 134,7 Billionen Yen (1,2 Billionen Euro) verwaltet, meldete für das im März beendete Geschäftsjahr einen Verlust von umgerechnet 47 Milliarden Euro. Als Grund nannte der Fonds die schlechte Entwicklung am Aktienmarkt."

Im Juli - September 2015 lag der Pensionsfonds gemäß FAZ sogar noch mit 61 Milliarden Euro im Minus. Bereits in den Jahren 2007, 2008 und 2010 machte der Pensionsfonds Verluste.

NEIDHART, Christoph (2016): Pflege ist Privatsache.
SZ-Serie Unsere Zukunft, unsere Rente (11): Japan,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 11.08.

Über das japanische Rentensystem erfahren wir so gut wie nichts, sondern es wird uns das Ideal der Altersversorgung in der Familie erklärt. Die so genannten "Yomes", also Frauen an denen die Altenpflege hängen bleibt, wird uns als unersetzlich erklärt.

WELTER, Patrick (2016): Japans Pensionsfonds macht Verlust,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.

Patrick WELTER meldet weitere Verluste des japanischen Pensionsfonds. Während uns Deutschen z.B. von Jens SPAHN mehr Aktien verordnet werden, blickt WELTER angesichts der Verlust mit Skepsis auf eine solche Strategie:

"Ziel war es aus dem Kapitalvermögen mehr Rendite herauszuholen, um das Sozialsystem besser auf die alternde Bevölkerung vorzubereiten. Kritiker betonten damals freilich auch, dass Abe mit der neuen Anlagenpolitik allein dem Aktienmarkt aufhelfen wollte."

Befürworter erklären uns dagegen, dass solche Schwankungen auf dem Aktienmarkt keine Bedeutung hätten, weil im langfristigen Zeithorizont diese sich ausgleichen würden. Oder anders formuliert: sollte ein Rentner dadurch Verluste machen, dann hatte er eben nur persönliches Pech!

NEIDHART, Christoph (2016): Altersvorsorge verzockt.
Japans staatlicher Pensionsfonds macht mit Aktien hohe Verluste,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.08.

Nach der FAZ berichtet nun auch Christoph NEIDHART über die Verluste des staatlichen japanischen Pensionsfonds (GPIF). Ihn stört vor allem, dass dieser eine enorme Macht über private japanische Großkonzerne habe.

"Der GPIF wurde 2010 geschaffen, um die Vorgänger-Kasse zu ersetzen, die »Sozialversicherung«, die die Daten von 50 Millionen Versicherten verloren hatte. Und die es zugelassen hatte, dass viele Firmen und auch Einzelpersonen, unter ihnen auch Minister, sich um ihre Beitragszahlungen drückten. Die Japaner hatten das Vertrauen in ihre »Sozialversicherung« verloren. Jetzt verspielt der GPIF, der alles besser machen sollte, ihre Ersparnisse",

meint NEIDHART.

WAGNER, Wieland (2016): Ein Land geht in Rente.
Demografie: Deutschland diskutiert seit Jahren über drohende Überalterung. In Japan ist bereits heute zu besichtigen, was aus Wohlstandsgesellschaften wird, wenn sie vergreisen: nichts gutes
in:
Spiegel Nr.43 v. 22.10.

Wieland WAGNER erklärt uns Japan als das Deutschland von morgen:

"Altersarmut ist in Japan keine Horrorvision am Horizont. Sie ist Realität. Das ganze Land wird mehr und mehr zum Modellfall für die Zukunft westlicher Gesellschaften. Was geschieht, wenn Wohlstandsnationen vergreisen, wenn ein Land in Rente geht, kann man hier beobachten."

Man muss das auch als Kommentar zur gegenwärtigen Debatte um die Einbeziehung von Selbständigen in die gesetzliche Rentenversicherung lesen:

"Der Schrecken, keine Zukunft mehr zu haben, kommt für viele (...) überraschend. (...).
Auch für Hamai. Das mag daran liegen, dass er vielleicht naiv war und - wie erstaunlich viele Japaner - kaum für sein Alter vorgesorgt hat. Schätzungen zufolge zahlen nur 40 Prozent der Beitragspflichtigen in die staatliche Rentenversicherung ein.
Doch Hamai hatte als selbständiger Klempner einfach zu viel zu tun."

Während Deutschland jedoch wächst, schrumpft in Japan die Bevölkerung bereits drastisch:

"Mehr als ein Viertel der Japaner sind bereits heute 65 Jahre alt oder älter. Zieht man die Todesfälle von den Geburten ab, verlor Japan allein im vergangen Jahr 284.772 Einwohner, eine Rekordzahl."

Auch hinsichtlich des Weiterarbeitens im Rentenalter ähnelt Japan dem, was uns die obere Mittelschicht in Deutschland als Ideal vorschreiben möchte:

"Selbst von den über 75-Jährigen arbeiten noch 16 Prozent, berichtet die Stiftung Shigoto Zaidan in Tokio. Die Einrichtung schult Senioren für eine zweite oder dritte Karriere."

Karriere ist wohl eher schönfärberisch, wenn hier z.B. Paketzusteller gemeint sind. Und auch die überforderte junge Generation darf nicht fehlen, drohen doch in Deutschland Wahlgeschenke an Rentner, wie uns der Spiegel weismachen möchte. Und - man wundert sich kaum noch: auch unsere entvölkerten Dörfer blicken uns aus Japan entgegen:

"Im ländlichen Japan ist die Vergreisung schon weit vorangeschritten, etwa in der Präfektur Akita im Nordwesten. Ein Drittel der Einwohner ist hier 65 und älter. (...).
Die Folgen dieser Entvölkerung: Randgebiete müssen aufgegeben werden; zentrale Einrichtungen wie Behörden, Krankenhäuser, Pflegeheime werden auf die Städte konzentriert."

Was nur ist aus jenem Japan geworden, das uns noch vor wenigen Jahrzehnten als Bedrohung unserer einheimischen Wirtschaft dargestellt wurde? Offenbar hat sich diese Bedrohung in Wohlgefallen aufgelöst. Stattdessen haben wir eine neue Bedrohungslage, die passgenau die damalige ersetzt. Was wäre unser Neoliberalismus ohne ständige Angst? Unsere Angst ist der Treibstoff dieses irren Systems namens Neoliberalismus.

Ach ja: der Pflegenotstand ist ja auch noch da:

"Bis 2025, wenn Japans greise Babyboomer 75 Jahre alt werden, dürften rund 380.000 Pflegekräfte fehlen. Japans Pflegeversicherung, vor 16 Jahren nach deutschem Vorbild eingeführt, stößt an ihre Grenzen. Die Zahl der Pflegefälle hat sich verdreifacht, auf über sechs Millionen. Um die Kosten von derzeit zehn Billionen Yen pro Jahr zu finanzieren, wurden die Monatsbeiträge mittlerweile mehr als verdoppelt.
Viele Pflegeleistungen werden bereits eingeschränkt: Statt in Heimen sollen Alte verstärkt zu Hause gepflegt werden, von Angehörigen."

Wo WAGNER auch hinblickt: überall nur Apokalypse, wo uns in den 1970er Jahren noch die Konkurrenz einer Wirtschaftsmacht drohte, die Deutschland zu vernichten drohte!

Das einsame Sterben ist auch in Deutschland ein beliebtes Sujet von Mainstreamzeitungen:

"Erst wird verarmten Alten der Strom abgedreht, dann werden wie tot in ihren Wohnungen aufgefunden, nachdem sie mit ihren Mietzahlungen in Verzug gerieten. »Koduskushi« (»Tod in Einsamkeit«)"

Und die Roboter? Selbst hier nur Apokalypse, denn es herrscht Fachkräftemangel. Und was ist die Lehre aus dieser Geschichte? WAGNER fällt da nur eine neue Bescheidenheit ein!

Man fragt sich aber nur eines: Wenn sich die Bedrohung durch die japanische Wirtschaft in Nichts auflösen kann, passiert das dann auch mit dieser demografischen Bedrohungslage? Wer in den 1960er Jahren mit den Horrorvisionen eines überbevölkerten Deutschland aufgewachsen ist und sich menschlichen Springfluten und gelben Gefahren gegenüber wähnte. Kann den noch so eine Apokalypse schocken? Wohl kaum. Ständige hysterische Berichterstattung stumpft lediglich ab. Wenn jeden Tag in irgendeiner Zeitung der Super-Gau herbeigeschrieben wird, dann geht es um die Glaubwürdigkeit der Medien.

Warum Japan nicht Deutschland ist, das gibt es hier zu lesen. Schickt WAGNER in Rente!

 
       
   

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Das Single-Dasein in Japan

 
       
   
 
   

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Update: 19. Mai 2017