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Karen A. Shire: Japan

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 2003 Buch "Japan"
    • Professorin für Soziologie an der Universität Duisburg
 
       
   

Japan (2003).
Wirtschaft - Gesellschaft - Politik
(zusammen mit Paul Kevenhörster & Werner Pascha)

Opladen:
Leske + Budrich

 
   
     
 

Klappentext

"Das Buch bestimmt im Rahmen eines internationalen Vergleichs Standort und Perspektiven der Weltwirtschaftsmacht Japan neu mit dem Instrumentarium der Wirtschaftswissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft.
Der rasche Wandel in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik stellt unser traditionelles Japanbild immer wieder in Frage. Das Ende der »Seifenblasenwirtschaft« lässt die Frage nach der Leistungsfähigkeit der japanischen Wirtschaft in einem zweifelhaften Licht erscheinen. Wirtschaft, Gesellschaft und Politik stehen drängenden Problemen gegenüber: dem schwindenden Vertrauen in die Managementfähigkeit des Staates, einem reformbedürftigen Erziehungssystem und der Wandlungsfähigkeit einer vergreisenden Gesellschaft. Der damit verbundenen Herausforderung, von einem exotischen Japanbild Abstand zu nehmen und Standort und Perspektiven der fernöstlichen Weltwirtschaftsmacht neu zu bestimmen, stellen sich im Buch eine Soziologin, ein Wirtschaftswissenschaftler und ein Politikwissenschaftler. So ergibt sich ein neues, differenziertes Japanbild auf einer interdisziplinären Grundlage und im Rahmen eines internationalen Vergleichs mit anderen Industriestaaten."

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Teil 1: Wirtschaft (Werner Pascha)

Teil 2: Gesellschaft (Karen A. Shire)

2.1 Der Wandel Japans zu einer industriellen Gesellschaft

2.1.1 Der soziale Zustand im Verlauf der Industrialisierung
2.1.2 Das ie als sozialoranisatorischer Rahmen

2.2 Die Prinzipien einer modernen sozialen Organisation in Japan

2.2.1 Tateshakai (Vertikale Gesellschaft)
2.2.2 Uchi/soto

2.3 Soziale Schichtung

2.3.1 Soziale Schichtung nach dem Zweiten Weltkrieg
2.3.2 Die gegenwärtige japanische Sozialstruktur: Berufe und Klassen
2.3.3 Soziale Mobilität und Offenheit der japanischen Gesellschaft
2.3.4 Statusinkonsistenz

2.4 Neue soziale Ungleichheiten

2.4.1 Einkommensungleichheit
2.4.2 Bildungsungleichheiten und der Begriff der gakurekishakai
2.4.3 Geschlechterspezifische Ungleichheiten

2.5 Arbeit und Gesellschaft

2.5.1 Institutionalisierung des Wohlwollens
2.5.2 Gewerkschaften und Interessenvertretung in Unternehmen und Politik
2.5.3 Abeitnehmerbeteiligung am Arbeitsplatz
2.5.4 Soziale Aspekte der beruflichen Entwicklung der Beschäftigten
2.5.5 Innerbetriebliche Sozialisation, und die Förderung der Motivation und Einbindung der Arbeitnehmer
2.5.6 Geschlechterbeziehungen am Arbeitsplatz

2.6 Herausforderungen an die japanische Gesellschaft

2.6.1 Demographische Veränderungen und der Begriff der Nihon-gata fukushi shakai
2.6.2 Wertewandel

Teil 3: Politik (Paul Kevenhörster)

Zitate:

Der Geburtenrückgang in Japan

"Japan hat nicht einmal die niedrigste Geburtenrate von allen fortgeschrittenen Industrienationen (1996 hatte Italien die niedrigste Geburtenrate). Doch fiel die Geburtenrate in Japan stetig in den späten 1990er Jahren von 1,425 Kindern im Jahr1996 auf den bis dahin niedrigsten Stand von 1,38 Kindern im Jahr 1998." (S.253)

Merkmale des Sozialstaats

"Die Vorsorge für Kinder und ältere Menschen (sowie für andere Nichterwerbstätige) wird weitgehend von den Familien, d.h. durch die unbezahlte Pflegearbeit der Frauen, geleistet. Der japanische Begriff der nihon-gata-fukushi-shakai ("japanischer Sozialstaat"/"japanes-style Welfare State") bedeutet niedrige öffentliche Beiträge sowie die primäre private Verantwortung für Wohlfahrt und Fürsorge. Dennoch war schon sehr früh die Erwerbstätigkeit von Frauen (in Niedriglohnbereichen und seit den 70er Jahren auch als Teilzeitkräfte) für die ökonomische Entwicklung wichtig. Dies wurde vom japanischen Staat durch den Ausbau eines im internationalen Vergleich durchaus beachtlichen Systems öffentlicher Kinderbetreuung unterstützt." (S.255) 

 
     
 
       
   
  • Japanische Singles in der Forschung

IMHOF, Arthur E. (1986): Individualismus und Lebenserwartung in Japan. Japans Interesse an uns,
in: Leviathan. Zeitschrift für Sozialwissenschaft, 14, S.361-391

NENNSTIEL, Ulrike (2001): Singles in Japan.
Motor gesellschaftlicher Veränderungen, Protagonisten neuer Lebensformen?
In: Japanstudien 13, S.253-284

 
   
  • Karen A. Shire im WWW

http://soziologie.uni-duisburg.de/PERSONEN/shire.html
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 14. März 2004
Update: 20. Januar 2011