[ Autoren der 68er-Generation ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
   

Bernward Vesper: Die Reise

 
 
     
 
     
 
   

Bernward Vesper: Porträts

 
   

KOENEN, Gerd (2003): Die Leiden des jungen B.
Bernward Vesper war der Lebensgefährte von Gudrun Enssling und der Sohn eines Nazidichters: Eine Jugend in Deutschland,
in: Süddeutsche Zeitung v. 06.09.

Infos zu: Gerd Koenen - Autor der 68er-Generation

 
 
 

Die Reise (2005)
(Neuveröffentlichung des 1977 erschienenen Buches)
Erftstadt: Area Verlag

 
     
 

Pressestimmen

"»Die Reise« verkaufte sich nicht besonders gut, dann kam aber der deutsche Herbst (...). Vespers Buch, das empfahl damals jeder Rezensent, war als Dokument zu lesen, als Protokoll des Scheiterns und Porträt einer verlorenen Generation.
(...).
Aber »Die Reise« ist ein Roman und keine Beichte, und daß Schröder der das Buch im Untertitel »Romanessay« nannte, ist nur dem Umstand geschuldet, daß der Versuch, einen Roman zu schreiben, nicht ganz vollendet wurde".
(Claudius Seidl in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 13.03.2005)

"Das hybride opus magnum stellt den literarischen Nachlass der Achtundsechziger dar und übertrifft in seiner inhaltlichen Vielschichtigkeit (zwischen NS-Vergangenheit und Zukunftsvisionen) wie formalen Heterogenität (zwischen fragmentarischem Tagebuch und erzählerischem Essay) all jene Werke, die unter dem Eindruck der Studentenbewegung ihr Geschichtsbild neu konzipierten"
(Roman Luckscheiter in der Neuen Zürcher Zeitung vom 16.08.2003)

 
     
 
 

Das Buch in der Debatte

SCHÄFER, Frank (2005): Der ideologische Bruch.
Der erhellende Roman-Essay "Die Reise" des APO-Vordenkers und Ensslin-Gatten Bernward Vesper wird wieder aufgelegt,
in: Rolling Stone, Februar

SCHÄFER, Frank (2005): Verseuchtes Leben.
Ein linker Klassiker wird wiederentdeckt: Die Neuauflage von Bernward Vespers Romanfragment "Die Reise" sowie Henner Voss' Erinnerungen an seinen ehemaligen Freund und Mitstreiter Vesper,
in: TAZ v. 10.03.

  • Frank SCHÄFER referiert u. a. die Sicht des Verlegers Jörg SCHRÖDER:

    "Es war der Verleger Jörg Schröder, der 1990 in der zweiten Folge seiner Reihe »Schröder erzählt« (»Eine Million und fuffzig«), die Debatte um Bernward Vesper auf den Punkt brachte: »Als der deutsche Herbst abgefeiert wurde von den deutschen Intellektuellen …, da kam diese ,Reise' dem Feuilleton und den Betroffenheitsanalytikern wie gerufen. Jetzt konnte man am Phänotyp Bernward Vesper alles festmachen, was im politisch-gesellschaftlichen Bereich nicht mehr diskutiert werden durfte, konnte sich an diesem Mann - der zusätzlich die Höflichkeit besessen hatte, sich umzubringen, und sich deshalb selbst nicht äußern konnte - ,Hitlers Kinder' erklären und abarbeiten. Natürlich nicht abarbeiten, sondern abseiern.«"

Neu:
SEIDL, Claudius (2005): Hitlers Hippies.
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung  v. 13.03.

Infos zu: Claudius Seidl - Autor der Single-Generation
 
   

Die Reise (1983)
Reinbek: Rowohlt Verlag
(Original 1977 bei Zweitausendeins erschienen)

 
   
     
 

Pressestimmen

"»Die Reise« war Vespers Beitrag zur Revolution - zu einer echten, erarbeiteten, lustvolleren. Als Mittel der Veränderung der Welt propagierte er das Tanzen, den Rausch und vor allem das Schreiben. Ziemlich Seventies, möchte man einwenden."
(Martin Zeyn in der TAZ vom 15.05.2001)

"Das hybride opus magnum stellt den literarischen Nachlass der Achtundsechziger dar und übertrifft in seiner inhaltlichen Vielschichtigkeit (zwischen NS-Vergangenheit und Zukunftsvisionen) wie formalen Heterogenität (zwischen fragmentarischem Tagebuch und erzählerischem Essay) all jene Werke, die unter dem Eindruck der Studentenbewegung ihr Geschichtsbild neu konzipierten"
(Roman Luckscheiter in der Neuen Zürcher Zeitung vom 16.08.2003)

 
     
 
 
   

Das Buch in der Debatte

BÖTTIGER, Helmut (2001): Der tödliche Pop-Rausch.
Heute vor 30 Jahren starb Bernward Vesper: der wohl letzte Moment, an dem ein bürgerliches Ich tragisch an der Gesellschaft zugrunde ging. Bei Vesper, Autor des Kultbuchs "Die Reise" und Ehemann von Gudrun Ensslin, richtete sich die Aggressivität der RAF nach innen,
in: Tagesspiegel v. 15.05.

MÄRZ, Ursula (2001): Das Rühren des Blutes vor der Gerinnung.
Der Suizid und der vermiedene Vatermord. Vor 30 Jahren nahm sich Bernward Vesper das Leben. Sein Roman "Die Reise" wurde zum Kultbuch seiner Generation. Eine wiederholte Lektüre,
in: Frankfurter Rundschau v. 15.05.

ZEYN, Martin (2001): Die Spaltung der Söhne.
Eine Vivisektion: Mit dem Roman "Die Reise" schrieb Bernward Vesper das Porträt seiner Generation. Vor 30 Jahren nahm er sich das Leben. Sechs Jahre später, im Deutschen Herbst, erschien sein Buch,
in: TAZ v. 15.05.

LUCKSCHEITER, Roman (2003): Wegbereiter der Postmoderne.
Über die literarische Hinterlassenschaft der Achtundsechziger. Nicht nur in der Politisierung der Literatur suchten die Achtundsechziger ihr Heil. Es gab auch eine starke Tendenz zur Poetisierung. Indem man sich aber ästhetisch retten wollte, rettete man zugleich die Autonomie der Ästhetik. Zwischen Achtundsechzig und Postmoderne bestehen daher mehr Kontinuitäten, als angenommen,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 16.08.

 
   

weiterführende Links

 
     
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
 
     
 
   
© 2002-2011
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 10. September 2003
Update: 18. Februar 2011