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- HEFTY, Georg Paul (2002): Ehrlich währt
am längsten,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13.11.
- Inhalt:
HEFTY kritisiert , dass als Ziel der Rentenreform die
Sicherheit der Renten kommuniziert wird, obwohl es in
Wirklichkeit um niedrigere Lohnnebenkosten und
Generationengerechtigkeit gehen soll.
HEFTY meint, dass "jene
Rentner, die zur Rentensicherheit mehr beigetragen haben als andere,
indem sie selbst Kinder aufgezogen haben, wahrscheinlich mehr
Verständnis für die Rentenbegrenzung zugunsten ihrer
beitragspflichtigen Nachkommen aufbringen als die, die keine
Nachkommen haben."
Der Anhebung des
Rentenalters auf 67 Jahre steht HEFTY kritisch gegenüber, solange es
keinen Arbeitskräftemangel gibt, denn sonst wird zwar die Rentenkasse
entlastet, aber dafür die Arbeitslosenkasse belastet.
- HEFTY, Georg Paul (2003):
Mentalitätswandel,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.06.
- Inhalt:
HEFTY fordert anlässlich der
glaubwürdigen
10. Bevölkerungsvorausberechnung eine
konzise Bevölkerungspolitik:
"Notwendig wäre ein
Mentalitätswandel, der Nachwuchs als gesellschaftlichen Wert
betrachtet und das Kinderkriegen aufwertet."
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HEFTY, Georg Paul (2006): Emanzipation mit Kind.
Weil die Deutschen sich unvollkommen verwirklichen, schrumpft das
deutsche Volk,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.03.
- Kommentar:
Der Nationalkonservatismus hat es auf die
Titelseite der FAZ gebracht.
Das deutsche Volk
schrumpft schneller als die Bevölkerung in Deutschland, lautet der
Befund. Die Politik habe versagt, die Wirtschaft habe versagt, jetzt
müsse das deutsche Volk selber ran!
Kinderkriegen als
patriotischer Akt hat im Zeitalter der Selbstverwirklichung aber
einen schlechten Ruf, also wird Kinderkriegen von HEFTY zum Akt der
Selbstverwirklichung stilisiert.
Bereits vor 20 Jahren war dies die Parole des grünen Aufbruchs,
der den 70er-Jahre-Feminismus in den Postfeminismus überführte. Kann
man mit diesen Appellen aus der Mottenkiste der 68er-Generation noch
die
Generation Ally erreichen?
- HEFTY, Georg Paul (2006):
Familiensplitting-Modelle A und B.
Kommt es zu einer "Erweiterung" des Ehegattensplittings oder zu
einer Absage?
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.06.
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HEFTY, Georg Paul (2006): Eilbedürftig, aber wohl wirkungslos,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.06.
- HEFTY, Georg Paul (2007): Wahlfreiheit,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.02.
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HEFTY, Georg Paul (2007): Vollende Tatsachen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.02.
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HEFTY, Georg Paul (2007): Lebensbasis für ein Kind,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.03.
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HEFTY, Georg Paul (2007): Nicht nur eine Finanzierungsfrage,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.03.
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HEFTY, Georg Paul (2007): Ausblick auf die Altersvollbeschäftigung,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.03.
- Inhalt:
HEFTY bezeichnet auf Seite 1 die Rente mit 67
als Rentenkürzungsgesetz, das insbesondere Frauen und
Geringverdiener treffen wird. Nichtsdestotrotz ist für ihn die
Zielsetzung der Reform richtig:
"Eine
Generation, die nicht genügend Kinder in die Welt setzt und
nicht für deren hohe Erwerbs- und Einkommensquote vorsorgt, um ihr
eigenes Rentenwunschniveau zu sichern, muss die Folgen in Kauf
nehmen."
Am Schluss
outet er sich zudem als Lobbyist der Versicherungsbranche:
"Eine
umlagefinanzierte Alterssicherung erfordert viel mehr kollektive
Weitsicht als die Kapitaldeckung, die in der Hand von
Versicherungsgesellschaften immer rechnerisch aufgeht".
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Klappentext
"Die CSU steht an der
Wegscheide. Seit Edmund Stoibers Rücktrittsentschluss gibt
es kein Weiterso, kein »Wir wissen alle, wohin es geht«
mehr. Erstmals seit fast zwanzig Jahren steht ein
gleichzeitiger Wechsel im Amt des bayerischen
Ministerpräsidenten und im Parteivorsitz bevor. Das bietet
die Chance, sich ganz neu aufzustellen.
Wollen gut 160 000 Parteimitglieder das abnicken, was zwei
Männer nächtens abgesprochen haben? Oder sind sie so frei,
alle Parteifreunde in den Blick zu nehmen, die bereit
und fähig sind, Bayern und die CSU in die Zukunft zu
führen — und durch ihre Delegierten erst auf dem Parteitag
die Wahl zu treffen?
An Wegscheiden gibt es eine probate Entscheidungshilfe:
man nimmt den Weg, der länger einsehbar ist. Den nur kurz
einsehbaren bevorzugt, wer nach der nahen Biegung ganz
neue Aussichten erhofft. Doch in der Natur ist es wie in
den Parteien: danach kann nur kommen, was jetzt schon da
ist."
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