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Gerd Langguth: Vom Mythos '68 bis zu Angela Merkel

 
 
   
  • Kurzbiographie

    • 1946 geboren
    • 1970 - 1974 Bundesvorsitzender des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)
    • 1976 - 1980 Bundestagsabgeordneter der CDU
    • 1981 - 1985 Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn
    • 2001 Buch "Mythos '68"
    • 2003 Mitbegründer des BügerKonvent
    • 2005 Biografie "Angela Merkel"
    • Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bonn
 
 
     
 
   

Gerd Langguth in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • fehlt noch
 
 
 

Gerd Langguth im Gespräch

 
  • FISCHER, Karin (2003): Was will der neue BürgerKonvent?
    Eine Initiative gegen Wahrheits- und Reformstau in Deutschland,
    in: DeutschlandRadio v. 14.05.
 
   

Angela Merkel (2005)
Deutscher Taschenbuchverlag

 
   
 
 

Klappentext

"Pfarrerstochter, Physikerin, früher als »Kohls Mädchen« und jetzt als »mächtiger Politboss« bezeichnet: Wer ist diese Frau, die Chancen hat, erste Kanzlerin der Bundesrepublik zu werden? In diesem Porträt wird eine in vielen Zügen unbekannte Persönlichkeit in den verschiedensten Facetten ausgeleuchtet.

Wie lebte sie als Bürgerin der DDR? Wie sehr wurde sie durch das Klima eines Pfarrhauses geprägt? War sie eine Angepasste des Systems oder hatte sie innerlich eine große Distanz zum realen Sozialismus der DDR? Warum konnte sie nach der Wende so schnell Karriere machen? Welche Niederlagen im Kampf um die Macht musste sie einstecken - und welche Siege hat sie gewonnen? Und schließlich: Welche Rolle spielt sie als Frau in einer von Männern dominierten Politik? Welchen geistig-politischen Standort hat sie, wer sind ihre Unterstützer, wer ihre Gegner?

Das Buch zeigt Hintergründe auf. In diesem Porträt einer ungewöhnlichen Frau wird eine in vielen Zügen unbekannte Persönlichkeit in den verschiedensten Facetten ausgeleuchtet. Der Verfasser ist ein Insider der CDU, der Angela Merkel seit ihrer Tätigkeit als Stellvertretende Regierungssprecherin der DDR-Regierung unter Lothar de Maizière kennt."

 
 
 
 
   
  • Rezensionen

  • REUTH, Ralf Georg (2005): Angela Merkels zweierlei Welten.
    Gerd Langguth liefert mit seiner bemerkenswerten Biographie eine erste schlüssige Deutung der Politikerin Angela Merkel. Für den Politologen ist dabei ihre DDR-Sozialisierung entscheidend,
    in: Welt am Sonntag v. 19.06.
  • BIRNBAUM, Robert (2005): Kohls Mädchen.
    Die bekannte Unbekannte: Gerd Langguths Biografie über Angela Merkel,
    in: Tagesspiegel v. 20.06.
  • MISHRA, Robin (2005): "Macht um der Macht willen".
    Gerd Langguths Fleißarbeit,
    in: Rheinischer Merkur Nr.25 v. 23.06.

  • Neu:
    JEPSEN-FÖGE, Dieter (2005): Gerd Langguth: Angela Merkel,
    in: DeutschlandRadio v. 24.06.
 
 
 

Mythos '68 (2001).
Die Gewaltphilosophie von Rudi Dutschke - Ursachen und Folgen der Studentenbewegung
München: Olzog Verlag

 
 
 

Klappentext

"Als im Januar 2001 über die Vergangenheit des heutigen Vizekanzlers und Außenministers der Bundesrepublik Deutschland, Joseph (»Joschka«) Fischer, so heftig diskutiert wurde, fand zum ersten Mal in Deutschland überhaupt eine Geschichtsdebatte statt, die nicht nur auf esoterische Zirkel und auf Feuilletons der Tageszeitungen oder Wochenmagazine beschränkt war. Eigentlich war eine solche Debatte schon längst überfällig. Da die deutsche Geschichte arm an demokratischen Revolutionen ist, deuteten manche die 68er Revolte immer noch als eine Art »historische Neugründung« der damaligen Bundesrepublik. In seinem durch zahlreiche Dokumente untermauerten Buch geht Langguth nicht nur auf die Ursachen jener Revolte – insbesondere der Jahre 1968 und 1969 – ein, sondern beschäftigt sich zentral mit der Frage der Gewaltphilosophie des SDS-Führers Rudi Dutschke, der, wie die heute zugänglichen Dokumente zeigen, durch seine theoretischen Forderungen nach einem europäischen »Cong« und durch sein praktisches Tun einen deutlichen Beitrag zur Enttabuisierung der Gewalt geleistet hat. Aus einer außerparlamentarischen Opposition entwickelte sich so eine anti-parlamentarische Opposition."

 
 
 
 
  • Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Der SDS als Zentrum der Protestbewegung
  • Dutschkes Gewaltphilosophie
  • Die Ursachen der Revolte und ihre Bedeutung, eine Zwischenbilanz
  • Was wurde aus "68"? - Die unmittelbaren Erben
  • Die Gründe des Scheiterns
  • Die Auflösung des SDS als Zäsur
  • Die acht Tendenzen
  • 1. Die "Systemimmanenten"
  • 2. Undogmatische Linke/unabhängige Linkssozialisten
  • Sozialistisches Büro in Offenbach
  • 3. SED-orientierte Organisationen
  • 4. Dogmatische "K"-Gruppen
  • 5. Trotzkismus
  • 6. Aussteigertum in einer Subkultur/Alternativkultur
  • Kommune I
  • Alternativkultur
  • 7. Anarchisten inklusive Spontis und Basisgruppen, Autonome
  • 8. Terroristen
  • "Spontis" und "Autonome" als Erben der Studentenbewegung
  • Die Autonomen
  • Der Sponti Joseph ("Joschka") Fischer
  • Was bleibt vom "Mythos 1968"? Zehn Thesen
  • 1. Krise des Bürgertums
  • 2. Politisierung und Polarisierung der westdeutschen Gesellschaft
  • 3. Der vordemokratische Antiliberalismus der Studentenrevolte
  • 4. Proklamation eines allgemeinen "Widerstandsrechts" durch den SDS
  • 5. Enttabuisierung der Gewalt
  • 6. "Antifaschismus" als Ablenkung vom SED-Totalitarismus
  • 7. Deutungsmacht ehemaliger APO-Aktivisten und die Medien
  • 8. Stasi-Einfluß auf die Studentenbewegung
  • 9. Einmarsch in Prag: ein doppelt codiertes Jahr 1968
  • 10. Vom Mythos eines politischen Neuanfangs
 
   

Weiterführende Links

 
     
 
     
 
   
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Update: 27. Juni 2005
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