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Reimut Reiche: Die Geschlechterspannung

 
 
   
  • Kurzbiographie

    • 1941 in Esslingen geboren
    • Studium der Soziologie in Frankfurt und Berlin
    • 1968 Buch "Sexualität und Klassenkampf"
    • 1990 Buch "Geschlechterspannung"
    • Dozent am Institut für Psychoanalyse der Universität Frankfurt
 
 
     
 
   

Reimut Reiche in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • REICHE, Reimut (1988): Sexuelle Revolution - Erinnerung an einen Mythos. In: Lothar Baier u.a. (1988) Die Früchte der Revolte. Über die Veränderung der politischen Kultur durch die Studentenbewegung, Berlin: Wagenbach, S.45-71
  • Neu:
    REICHE, Reimut (2003): Die Homosexualisierung der Gesellschaft.
    Nach der Trennung der Lust- von der Zeugungsfunktion hat sich das Geschlechtsleben gravierend verändert,
    in: Frankfurter Rundschau v. 09.09.
 
 
   

Geschlechterspannung (2000).
Eine psychoanalytische Untersuchung
Gießen: Psychosozial Verlag
(Original 1990 im Fischer Verlag)

 
   
 
 

Klappentext

"Der von Reimut Reiche entwickelte Begriff der Geschlechterspannung steht im Kontrast zu Rollenkonzepten, die alles an Frau und Mann in »soziosexuellen Rollen« aufgehen lassen. Reiche zufolge erscheint das Geschlecht vielmehr in zwei Gestalten, deren soziale Erscheinungsform die Geschlechterspannung ist. Diese hebt gleichermaßen ab auf eine Spannung zwischen den Geschlechtern und auf eine Spannung im einzelnen Individuum. Beide Formen werden unter psychoanalytischen Gesichtspunkten dargestellt und an Beispielen erläutert.
Das Geschlecht erscheint Reimut Reiche zufolge in zwei Gestalten. Die gesellschaftliche Erscheinungsform der biologischen Zweigeschlechtlichkeit ist die Geschlechterspannung. Dieser Begriff hebt gleichermaßen ab auf eine Spannung zwischen den Geschlechtern und auf eine Spannung im einzelnen Individuum.
Dieses Programm wird in vier Kapiteln verfolgt. Im ersten wird das Machtverhältnis von Mann und Frau von seiner biologischen bis zu seiner psychischen Dimensiontheoretisch umrissen. Im zweiten Kapitel werden die Methoden und Grundannahmen der Psychoanalyse in bezug auf das Geschlechterverhältnis dargestellt. Diese Darstellung bildet zugleich die notwendige Einleitung zu den fünf psychoanalytischen Fallgeschichten des dritten Kapitels. Hier wird die Geschlechterspannung im Individuum jeweils an einem besonderen Thema herausgearbeitet: Penisneid bei der Frau, Vaginalneid beim Mann, latente Perversion bei der Frau, Perversion und Übertragungsperversion beim Mann und der Schrecken der Kastration. Das abschließende vierte Kapitel gilt der Auseinandersetzung mit herrschenden Theorien des Geschlechterverhältnisses."

 
 
 
 
     
   

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Update: 22. September 2003
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