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Silvia
Bovenschen: Älter werden
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Silvia Bovenschen in ihrer
eigenen Schreibe
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BOVENSCHEN, Silvia (2001):
Reparaturbetrieb.
Rache am Demütiger oder Der Held der
frühen Jahre,
in: Frankfurter
Rundschau v. 01.12.
Vorabdruck eines Essays aus
dem neuen Kursbuch Nr.146 Vorbilder. Einstmals
Avantgarde, läuft das Kursbuch heutzutage den Trends
hinterher. Silvia BOVENSCHEN
liefert Florian ILLIES-Banalitäten für die alternde
68er-Generation
nach:
"Ein strahlender Ritter zu
werden, ist nicht unwahrscheinlicher, als einmal 20 Jahre
alt zu werden. Alles steht noch in der Möglichkeitsform.
Mit der Einsicht in die abnehmenden Möglichkeiten aber
beschleicht die meisten von uns eine lächerliche Angst, vor
sich selbst lächerlich zu werden."
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BOVENSCHEN,
Silvia (2002): Wir hybriden Mischwesen.
Bei der Manipulation der
Schöpfung geht es jetzt um die Frauen,
in: Frankfurter Allgemeine
Zeitung vom 28.03.
LOVENBERG, Felicitas von
(2008): Wie geht es unserer Literatur, Frau Bovenschen?
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 12.04.
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Silvia Bovenschen: Gespräche
und Porträts
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BRÄUNLEIN, Jürgen (2007): Denkerin des Alltags.
Termin mit Silvia Bovenschen,
in: Rheinischer Merkur Nr.4 v. 25.01.
BRÄUNLEIN porträtiert Silvia BOVENSCHEN:
"Aufgewachsen
ist Silvia Bovenschen in der bürgerlichen Mitte der Nachkriegszeit
in Frankfurt am Main. Der Vater war Direktor einer
Aktiengesellschaft, man hatte eine Putzfrau, eine liberale Haltung
und ein reiches Kulturleben (...).
Schauspielerin wollte
Silvia Bovenschen werden, stattdessen blieb sie in Frankfurt
hängen und studierte Germanistik, vor allem aber Philosophie und
Soziologie. Denn damals, 1966, waren
Adorno
und Horkheimer die Stars der Uni. (...).
Schon damals wählte
Silvia Bovenschen die Rolle einer Beobachterin – vielleicht
entspräche das am ehesten ihrem Standort im Leben, überlegt sie:
»Dazuzugehören und doch nicht ganz.« Die Studentin gehörte
jedenfalls weder zum inneren Kreis um Adorno noch zu jenen, die
den Übervater posthum vom Sockel stoßen wollten. (...).
Mit der Dissertation »Die
imaginierte Weiblichkeit« gelang ihr mit 32 ein großer Wurf. Die
darin entwickelte Forderung nach Emanzipation bei gleichzeitigem
Beharren auf der Differenz zwischen den Geschlechtern war damals
unerreicht, denn die feministische Literaturtheorie steckte
hierzulande noch in den Kinderschuhen. (...).
Dem
Betroffenheitskult der Siebzigerjahre wich sie aus, er war ihr
»peinlich«, ebenso die vorgezeigte Symbolik eines frauenbewegten
Lebens, »die Farbe Lila, das Gehäkelte und manches mehr«. Lieber
orientierte sie sich an der intellektuellen Variante des
Feminismus, an
Elfriede Jelinek, Ginka Steinwachs oder der Künstlerin Meret
Oppenheim – sie alle schrieben damals, wie auch Bovenschen, in der
radikalen Frauenzeitschrift »Die schwarze Botin«. (...).
Ihr Buch »Älter werden« ist anders als die
vorherigen. Sie hat die ihr gewohnte Essayform aufgegeben, wählt
die Ich-Perspektive und wird ungeschützt subjektiv. Auch schreibt
sie zum ersten Mal über ihre schwere Krankheit."
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OESTREICH, Heide (2007): "Sexuell befreite Spießer".
Die Autorin Silvia Bovenschen wollte 1968 die
sozialistischen Eminenzen von ihren bürgerlichen Schwänzen befreien,
in: TAZ v. 29.12.
SCHÄFER, Frank (2008): "Das Buch war ein Panikraum für mich".
Mit "Älter werden" landete Silvia Bovenschen
vor zwei Jahren einen Bestseller, nun schrieb die
Literaturwissenschaftlerin Erzählungen. Ein Gespräch über das Leben,
den Tod und die Angst vor Peinlichkeit,
in: TAZ v. 28.06.
Neu:
RAPP, Tobias & Claudia VOIGT (2011): Kinder sind die Falle.
Die Schriftstellerin Silvia Bovenschen über das unendliche
Projekt Emanzipation, den Undank junger Frauen und den fehlenden
Feminismus der Familienministerin,
in: Spiegel Nr.2 v. 10.01.
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Klappentext
"Georg Laub war
erfolgreich, ein Schriftsteller, den man lesen, den man
kennen wollte. Dann sank sein Stern. Jetzt wohnt er in einem
heruntergekommenen Haus, in dem die Zeit still zu stehen
scheint. Aber ein unerwünschter Besuch wirft ihn aus der
Bahn. Er wird von einem seltsamen Schwindel ergriffen.
Rätselhafte Ereignisse und Begegnungen häufen sich. Taumelnd
zwischen Angst und Hoffnung trifft er eine Entscheidung und
bald schon stellen sich viele die bange Frage: Wie geht es
Georg Laub?"
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Rezensionen
fehlen noch
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Klappentext
"»Was tue ich
hier? Geht es um die Rettung meines alt gewordenen Ichs ?
Was habe ich mit diesem Lügengespinst meiner erinnerten
Ich-Legende zu tun? Bin ich das und nur das? Aus irgendeinem
Grund benötigt mein Geist diese Kontinuitätsveranstaltung.
Ich bin eine fragwürdige Erinnerungsgeschichte. Ich bin ein
bündelndes rückkoppelndes Als-ob, das sich eine fragwürdige
Erinnerungsgeschichte schafft, um dann aus ihr zu
bestehen...«
»Älter werden« gibt persönlich erzählend, räsonierend und
kommentierend einen Rückblick auf das gelebte Leben und
einen Ausblick auf möglicherweise Kommendes. Diese erzählten
Erinnerungen und gedanklichen Spiele fügen sich zu einem
poetischen Bericht über eines der zentralen Themen unserer Zeit."
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Rezensionen
WIDMANN, Arno (2006): Ein Aufputschmittel.
Silvia Bovenschen nimmt uns in "Älter werden" die Angst - und
macht uns Lust aufs Denken,
in: Berliner Zeitung v. 28.08.
Infos zu:
Arno Widmann - Autor der
68er-Generation
Infos zu:
Ursula März - Autorin der
Single-Generation
MAYER,
Susanne (2006): Zurück geht nicht.
Silvia Bovenschen erteilt uns eine elegante Lektion, wie wir dem
Alter begegnen könnten,
in: Literaturbeilage der Zeit Nr.40 v. 28.09.
Infos zu:
Susanne Mayer -
Autorin der Single-Generation
STEPHAN, Cora (2006): Gedanken über das Altern.
Silvia Bovenschen hat ein melancholisch-gutgelauntes Vademekum
für die älteren Jahrgänge verfasst. Sie schreibt, warum alte
Menschen Mut brauchen. Und warum Träume verschwinden,
in: Welt v. 30.09.
Infos zu:
Cora Stephan - Autorin
der Single-Generation
WIGGERSHAUS, Renate (2006): Vier zarte Mokkatassen.
Silvia Bovenschens schwerelose Notizen über das "Älter werden',
in: Literaturbeilage der Frankfurter Rundschau v. 04.10.
KÖHLER, Andrea (2006): Das Gedächtnis
der Gefühle.
Jenseits des Methusalem-Komplotts - Silvia Bovenschen über das
Älterwerden,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 24.10.
Infos zu:
Andrea Köhler - Autorin
der Single-Generation
ZUCKER, Renée (2006): Nachdenken über böse Zahlen.
Silvia Bovenschen schreibt unterhaltsam und klug über ein Thema,
das offenbar immer wichtiger wird: "Älter werden",
in: TAZ v. 02.12.
Infos zu:
Renée Zucker - Autorin
der Single-Generation
KECK, Annette (2007): Siliva
Bovenschen - Älter werden,
in: Literaturen Nr.1/2 , Januar/Februar
BAUREITHEL, Ulrike (2008): Erbschaft ihrer Zeit.
Kraftökonomie: In "Älter werden" übt
Silvia Bovenschen vornehme Selbstdistanz,
in: Freitag Nr.33 v. 15.08.
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Rezensionen
ROEDIG,
Andrea (2000): Silvia Bovenschen.
Über-Empfindlichkeit,
in:
WochenZeitung
v. 05.10.
SEZGIN,
Hilal (2000): Rache an Heidi.
Silvia
Bovenschens subtiles Lob der
Idiosynkrasie,
in:
Frankfurter
Rundschau
v. 18.10.
SCHURY,
Gudrun (2000): Eine Hausgrille,
die im Kopf tschirpt.
Ganz schön
empfindlich... Silvia Bovenschen
präsentiert die
"Spielformen" der
menschlichen Idiosynkrasie,
in:
Süddeutsche
Zeitung v.
18.10.
THADDEN,
Elisabeth von (2000): Lob des
Unvollkommenen.
Die
Biomedizin verspricht eine Welt
ohne Krankheit. Und wenn dabei
die Individualität unter die
Räder käme? Ein Essay
anlässlich der neuen Bücher von
Silvia Bovenschen und David B.
Morris,
in:
Die
ZEIT Nr.43
v. 19.10.
KONERSMANN,
Ralf (2000): Nein, du wirst nicht
singen!
Das Ohr
denkt mit: Sinn und Sinnlichkeit,
in:
Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 14.11.
FEßMANN,
Meike (2001): Gänsehaut bei
Butterschlieren im
Marmeladenglas.
Von kleinen
Macken, Spleens und Animositäten
- ein leicht zugängliches Buch
über Idiosynkrasien,
in:
Financial
Times Deutschland
v. 05.01.
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