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Stefan Dietrich: In Verteidigung der traditionellen Familie

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1946 geboren
 
       
     
       
   

Stefan Dietrich in seiner eigenen Schreibe

 
       
   

DIETRICH, Stefan (2002): Krippen-Katastrophe,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.04.

"Der Wunsch, die Kinder beim Staat abgeben zu können, wäre weit weniger ausgeprägt, wenn die Gesellschaft der Familienarbeit die Achtung und Anerkennung entgegenbrächte, die ihr gebührt",

wettert Stefan DIETRICH und sieht Deutschland angesichts der Krippenoffensive bereits auf dem Weg zur Atomisierung. Die Unterschiede zu Christa MEVES im Rheinischen Merkur bestehen nur im fehlenden Verweis auf das christliche Menschenbild.

DIETRICH, Stefan (2002): Das Familiengrab,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.10.

Noch ein Leitartikel zum Thema Ehegattensplitting. Stefan DIETRICH verteidigt die Hausfrauenehe. Ihm geht es jedoch weniger um die Ehe im Allgemeinen, sondern um die Ehen der Manager und sonstigen Bestverdienern.

Ginge es um die Ehe, dann müsste sich DIETRICH fragen lassen, warum zwar ein Sturmlauf gegen die Änderung des Ehegattensplittings, nicht aber gegen die Beschränkung der Eigenheimzulage stattgefunden hat. In beiden Fällen geht es um die Verteidigung der Ehe, aber nur bei ersterer haben die Bestverdiener materielle Einbussen in größerem Umfang hinzunehmen, während die Eigenheimzulage eher Otto Normalbürger trifft.

Während es beim Ehegattensplitting um eine Verhandlungsmasse von nur 1,5 Mrd Euro ging, geht es bei der Eigenheimzulage um ca. 6,5 Mrd Euro. Der Sturm der Entrüstung steht also in keinem Verhältnis zu dem Geldwert. Allein die Tatsache, dass es um ganz unterschiedliche Interessengruppen geht, macht die Empörung verständlich.

Karin NUNGEßER (Freitag vom 11.10.2002) spitzt es dagegen anders zu, wenn sie zur Debatte schreibt:

"Womöglich sagt die ventilierte Aufregung mehr über Lebensmodelle und die Gehälter von RedakteurInnen bei großen Zeitungen aus als über den tatsächlichen Sachverhalt".

DIETRICH, Stefan (2004): Das Beste daraus machen.
Auch die Demographiedebatte hat das Zeug zu einem Glaubenskrieg,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.05.

"Die Einigkeit endet regelmäßig, wenn es um die Interpretation der Zahlen geht, also um die Ursachen der Kinderlosigkeit",

behauptet Stefan DIETRICH, der über eine bevölkerungspolitische Tagung berichtet. Geladen waren die Hardliner der Bevölkerungsdebatte (Herwig BIRG, Meinhard MIEGEL usw.). Tatsächlich sind jedoch nicht einmal die statistischen Daten unumstritten, zumindest wenn man den Blick weitet und die internationale Debatte betrachtet.

David A COLEMAN hat im Mai-Heft des pro familia magazins ganz andere Daten der Geburtenentwicklung in Deutschland präsentiert. Einzig die deutsche Medienlandschaft nimmt das nicht zur Kenntnis...

DIETRICH, Stefan (2004): Hadern mit der neuen Mitte.
Franz Walters Abgesang auf die sozialdemokratische Emanzipationsbewegung,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 25.10.

Franz Walter - Abschied von der Toskana

DIETRICH, Stefan (2006): Unter falscher Flagge,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 31.01.

Im Leitartikel auf Seite 1 verteidigt Stefan DIETRICH die Hausfrauenfamilie mit Argumenten, die man von Christa MEVES kennt.

DIETRICH, Stefan (2006): Vergiftetes Geschenk,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.05.

DIETRICH, Jahrgang 1946, kritisiert auf Seite 1 - als Anwalt der Nurhausfrau - die Ökonomisierung des Sozialen durch das Elterngeld:

"Daphne de Marneff und Eva Herman kommen zu spät, denn inzwischen sind auch die konservativen Parteien dem Leitbild einer pervertierten Emanzipation verfallen, das sich allein and er beruflichen Stellung orientiert. Sie haben den Köder geschluckt, der ihnen Mehrheiten verheißt, aber nicht mehr Kinder."

DIETRICH, Stefan (2006): Gefangen im Sozialstaat,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.10.

Stefan DIETRICH meint, dass Deutschland dem Ideal einer sozial durchlässigen Leistungsgesellschaft nie so nah war wie im Elend der Nachkriegszeit:

"Im ersten Nachkriegsjahrzehnt, als Millionen von Entwurzelten, Ausgebombten und Vertriebenen gezwungen waren, sich neue Existenzen aufzubauen, fand sozialer Aufstieg in Deutschland auf breiter Front statt. Kinder »einfacher« Arbeiter wurden Facharbeiter oder Bankangestellte, Kinder von Angestellten Lehrer oder Ärzte. In diesen Jahren wurde der Boden für ungezählte Karrieren der heutigen Oberschicht bereitet".

DIETRICH, Stefan (2007): Familienfeindliches Familienrecht,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.02.

Auf Seite 1 bringt Stefan DIETRICH das Familienrecht, und das heißt für ihn die Schwächung des biologischen Vaters (=Familienfeindlichkeit), mit dem Geburtenrückgang in Zusammenhang.

DIETRICH, Stefan (2007): Auf dem Vormarsch,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.02.

DIETRICH, Stefan (2007): Was schmerzt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.02.

Stefan DIETRICH verteidigt Bischof Walter MIXA: "hätte sich der Bischof nicht weniger drastisch ausdrücken können? So fragen jetzt vor allem jene, die nie etwas dabei fanden, dass erziehende Mütter als »Muttertiere« und »Heimchen am Herd« verunglimpft wurden und werden."

DIETRICH, Stefan (2007): Im falschen Zug,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.02.

DIETRICH, Stefan (2007): Sofortismus und Geduldsfässer,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.04.

Kommentar zum Kinderkrippen-Gipfel in Berlin

DIETRICH, Stefan (2007): Männer in Not,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 31.05.

Reiner Klingholz & Steffen Kröhnert - Studie "Not am Mann"

Neu:
DIETRICH, Stefan (2010): Der Neunundachtziger,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.06.

 
       
   

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Update: 16. April 2017