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Albert Koch: Der Tod des Indie-Rock

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1962 geboren
    • 2007 Buch "Fuck forever"
    • Redakteur der Zeitschrift Musikexpress
 
       
   
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    Albert Koch in seiner eigenen Schreibe

     
       
    • Neu:
      KOCH, Albert (2007): Break on through to the other side,
      in: Musikexpress, Mai
      • Anmerkungen:
        Im Jahr 2004 erschien das Buch "The Rebell Sell" (deutsche Übersetzung "Konsumrebellen") von Joseph HEATH & Andrew POTTER, die behaupteten, dass die Gegenkultur der neue Mainstream ist. Albert KOCH wendet die These nun auf die Independent-Scene der Musikbranche an.

                     "Wie independent ist eine Indie-Kultur, deren Exponenten dieselben Bedürfnisse haben wie die der Mainstream-Kultur? (...). Wie independent sind die Anhänger der Indie-Kultur, wenn sie einem Mode- und Geschmacks-Diktat folgen, um sich einer Gruppe zugehörig zu fühlen, die sich selbst zum Mainstream entwickelt hat? Wie independent sind die Indie-Kids, wenn der Sänger wichtiger wird als der Song? (...). Indie ist keine Geisteshaltung mehr, die von der künstlerischen und kreativen Unabhängigkeit ausgeht, sondern ein Marketingkonzept, das sehr gerne von den großen Plattenfirmen aufgegriffen wird", klagt KOCH.
                     Dass diese Klagen durchaus eine gewisse Berechtigung haben, zeigt z.B. die derzeitige Berichterstattung um die Band Tocotronic und ihr neues Album "Kapitulation".
                     Auf der anderen Seite haben sich neue Abgrenzungsfronten herausgebildet, in deren Zusammenhang  die Behauptung, dass die Gegenkultur zum neuen Mainstream geworden sei, durchaus fragwürdig ist.
                     Nur eines ist sicher: die alten Abgrenzungsrituale sind obsolet geworden (wie auch ein Interview mit Dirk von LOWTZOW von der Band Tocotronic zeigt) und Bücher wie jenes von Albert KOCH oder Simon REYNOLDS sind bereits Teil neuer popkultureller Abgrenzungsrituale.  
     
           
       

    Fuck forever (2007).
    Der Tod des Indie-Rock
    Hannibal

     
       
     
     

    Klappentext

    "Im Jahr 2005 schaffte die so genannte »New Wave of British New Wave« den Durchmarsch an die Spitze der internationalen Hitparaden; Gruppen wie Franz Ferdinand oder Kaiser Chiefs erreichten ein breites Publikum. Doch zu welchem Preis und mit welchen Folgen? In seinem Buch geht Albert Koch den Folgen dieser Entwicklung nach. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass die großen Plattenfirmen die »neue Welle« womöglich schon ein Jahr danach wieder tot reiten. Und er fragt nach den Auswirkungen des Indie-Booms auf die grundsätzliche Funktionalität von Popmusik und Techno: Was ist dann noch Indie, wenn Indie zum Mainstream wird? Was passiert in diesem Zusammenhang mit der elektronischen Musik?"

     
     
     
           
       
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