[ Autoren der Single-Generation ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Anna von Münchhausen: Eine Stunde für mich allein

 
       
     
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Anna von Münchhausen in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    MÜNCHHAUSEN, Anna von (2003): War A sagt, muß nicht B sagen.
    Immer mehr jungen Menschen fehlt der Mut zum zweiten Kind. Das belegt eine neue Studie. Der Grund: Die Mütter fühlen sich nicht genug unterstützt,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.01.

    Anna von MÜNCHHAUSEN berichtet über die LBS-Studie Paare werden Eltern von Wassilios FTHENAKIS.

    MÜNCHHAUSEN, Anna von (2003): Bravo, Girl!
    Schlau zielstrebig und ziemlich selbstbewußt: Eine neue Generation von Mädchen ist den gleichaltrigen Jungen so weit davongeeilt, daß Pädagogen sich schon Sorgen machen,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 07.09.

    MÜNCHHAUSEN, Anna von (2003): Zurück zum Rudel.
    Gescheitert? Bankrott? Pflegebedürftig? Macht nichts. Da gibt es ja noch die Familie. Das Prinzip der Agenda 2010 lautet: Im Notfall sollen die Angehörigen einspringen, 
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 14.12.

    Mit der Agenda 2010 wird die Familie wieder zur Zwangsgemeinschaft. Nicht Singles, sondern Familienlose werden dies zuerst spüren, denn ihnen fehlt jenes Netz, das sie auffangen soll. Begründet wird dies mit dem demografischen Wandel. Tatsächlich sind die jetzigen Einschnitte nicht aus demografischen, sondern aufgrund der Arbeitsmarktlage notwendig. Darauf verweist der Münchner Soziologe Walter BIEN:

    "Marcus Ostermann, Geschäftsführer des Deutschen Familienverbands, stellt fest: »Familie hört nicht an der Tür der Kleinfamilie auf. Was die Generation belastet, schlägt auf alle anderen durch.« Was durchschlage, seien eben vor allem gestiegene Ausgaben (...). Walter Bien vom Deutschen Jugendinstitut in München hält solche Äußerungen allerdings für das Ergebnis einer Lobbypolitik der Verbände: »Wir haben keine Krise der sozialen Sicherungssysteme, sondern eine Krise der Erwerbstätigkeit.« Seiner Meinung nach werden die negativen Folgen der demographischen Entwicklung erst um das Jahr 2010 wirklich erkennbar. Es sei auch sinnlos, zwischen Kinderlosen und Kinderhabenden zu unterscheiden und das Klagelied der armen Familie anzustimmen. Schlecht dran seien in erster Linie junge Familien mit nur einem Ernährer; Familien, deren Kinder die Ausbildung beendet haben und selbst berufstätig sind, gehe es meist blendend. Es sei denn, die Jungen stehen plötzlich wieder vor der Tür."

    MÜNCHHAUSEN, Anna von (2004): Der Kinderschreck.
    Das Land vergreist, aber wer ist schuld daran? Frauen, die nur an Karriere denken? Von zögerlichen Männern ist in der Debatte um Kinder-Mangel selten die Rede,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 30.05.

    "Seit einigen Tagen wird, angestoßen durch eine in den Medien frei ausgelegte Bemerkung des SPD-Europa-Kandidaten Vural Öger, die Kinderlosen-Debatte wieder vorangetrieben und beschleunigt durch das Wort von den »gebärfaulen Frauen«. Es gibt keinen idealen Zeitpunkt Längst ist die Reproduktionsrate in Deutschland eine Zahl, die in Diskussionen mit allen Anzeichen des Entsetzens angeführt wird: Sie liegt bei 1,3. Das bedeutet, daß 100 deutsche Frauen »im gebärfähigen Alter« 130 Kinder bekommen. Weniger als in Dänemark (1,7), weniger als in Frankreich (1,9). Besonders beunruhigt die Demographen, daß 42 Prozent der Akademikerinnen zwischen 35 und 40 keine Kinder haben. In nur sechs Jahren wird diese Zahl bei 50Prozent liegen. Völlig untypisch, wie eine Studie der OECD belegt: In anderen europäischen Ländern entscheiden sich gerade gut ausgebildete Frauen für ein drittes Kind. In Frankreich, einem Land, in dem Kinderlose die Ausnahme darstellen, wird ein Trend zur Großfamilie beobachtet",

    berichtet Anna MÜNCHHAUSEN über die aktuelle Debatte über die Kinderlosigkeit. Drei Wege in die Kinderlosigkeit werden mit Verweis auf Viola ROGGENKAMPs Buch Frau ohne Kind beschrieben:

    "Die einen wollen unbedingt, finden aber für das Projekt nicht den geeigneten Vater. Die anderen haben ihn nach aufwendiger Suche gefunden, beide wünschen sich ein Baby - aber es klappt nicht. Und dann gibt es eine dritte Gruppe von Frauen, die mit 39, halb schuldbewußt, halb fassungslos feststellen: »Für mich hat es sich nicht ergeben.«"

    MÜNCHHAUSEN, Anna von (2005): Die Tabuverletzerin.
    Sophie Dannenberg hat unter Pseudonym einen Roman über '68 verfaßt. Dafür hat sie Prügel bezogen. Eingeschüchtert wirkt sie nicht,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 13.02.

    MÜNCHHAUSEN, Anna von (2005): Die zwölf größten Irrtümer über Mütter.
    Alle Jahre wieder: Muttertag! Was soll man ihr schenken, was könnte sie freuen - vielleicht die Abschaffung dieser Klischees?
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 08.05.

    MÜNCHHAUSEN, Anna von (2005): Die Chancen der jungen Generation.
    Auf die Perspektive kommt es an,
    in: DeutschlandRadio v. 28.08.

    Die stellvertrende FAS-Redakteurin widerspricht Peter RICHTER und lobt im DeutschlandRadio die Generation Zuversicht, wobei sie bei ihrer Beschreibung der Jugend von heute nur die globalisierte Klasse der Neuen Mitte im Auge hat. Verlierertypen bleiben dagegen außen vor...

    MÜNCHHAUSEN, Anna von (2006): Genug gejammert, Mama!
    Alle Mütter haben es schwer. Ganz besonders schwer haben es aber deutsche Mütter, glaubt man ihren Klagen. Ist das unabänderlich?
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 14.05.

    Anna MÜNCHHAUSEN meint, dass Deutschland bei den familienpolitischen Leistungen mittlerweile recht passabel dastehe, aber obwohl sich die staatliche Familienfürsorge auf 150 Mrd. Euro belaufe, werden weniger Kinder geboren als in anderen vergleichbaren Staaten. Am Geld allein kann es also nach Meinung von MÜNCHHAUSEN nicht liegen.

    MÜNCHHAUSEN, Anna von (2006): Hier werden Senioren wie Sperrmüll behandelt.
    In Japan gehen 2007 Millionen Männer in den Ruhestand. Die wenigsten von ihnen sind zu Hause willkommen,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 31.12.

    "Wenn man so will, exerziert Japan anderen Industrienationen vor, was die demographische Krise alles mit sich bringt. Japan wird älter, Kinder sind echte Mangelware, und immer mehr Frauen erobern gut bezahlte Jobs und denken nicht daran, sich dem konventionellen Rollenbild zu unterwerfen", meint Anna von MÜNCHHAUSEN.

    Neu:
    MÜNCHHAUSEN, Anna von (2008): Adlig, ledig, peinlich.
    "Bauer sucht Frau" für Blaublütige,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 15.06.

     
           
       

    Eine Stunde für mich allein (2001).
    Das Verwöhnprogramm für gestreßte Mütter
    Rowohlt Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "»Eine Stunde für mich allein« will Müttern zurückgeben, was in ihrem Alltag oft auf der Strecke bleibt: Lebenslust!

    Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs: Kinder haben und einen Beruf dazu, das ist der programmierte Dauerstress. Dieses Buch will Müttern Mut machen, ab und zu für sich selbst zu sorgen. Anna von Münchhausen, »Zeit«-Redakteurin und Mutter von zwei Kindern, hat dafür ihr eigenes Überlebensprogramm entwickelt: Sich in der Hektik des Alltags Inseln schaffen, auf denen man sich erholen und neue Kraft schöpfen kann, sich vom Perfektionismus verabschieden und den Traum von der kleinen Verschnaufpause in die Tat umsetzen. Egoistisch? Kaum. Denn nichts tut Kindern so gut wie eine gut gelaunte Mama, die toben und lachen kann. Das beweisen nicht zuletzt die Interviews mit prominenten Frauen, die hier erstmals Auskunft über ihre ganz persönliche Bewältigung von Job und Familie geben: die Autorin Hera Lind, die Kanzlerberaterin Brigitte Sauzay und die Unternehmerin Gabriele Strehle."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    fehlen noch

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 26. November 2012
    Update: 17. Juli 2015