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Klappentext
"Es
scheint, als passiere es den Männern einfach, daß
sie Vater werden. Es fällt ihnen schwer, an diesem
Prozeß aktiv und bewußt teilzunehmen, der mit der
Geburt weder beginnt noch abgeschlossen ist.
Die Vorgeschichte des Vater-Werdens, Wünsche und
Ängste der Männer, ihr Verhältnis zum eigenen Körper
und zu dem der Frauen, zu deren Fähigkeit, Kinder zu
empfangen und auszutragen, zu der Macht, die Frauen
damit erwächst - das sind blinde Flecken, sogar in
der ziemlich breit geführten Diskussion über
»neue Väter«.
Bärbel Döhring und Brigitta Kreß haben eine
notwendiges Gespräch begonnen. Einige Männer haben
ihr Schweigen über »männliche Fruchtbarkeit«
gebrochen. In eindrucksvollen Erzählungen geben sie
Auskunft über »Zeugungsangst und Zeugungslust«, aber
auch, von den Autorinnen behutsam kommentiert, über
die Gründe dafür, warum dieses Thema bislang keines
war."
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Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Gespräche mit Männern über Fruchtbarkeit und
Kinderwunsch
Die Last der Erwartungen
Heinz, 42, Redakteur
Der schmerzhafte Umweg
Rolf, 29, Familienberater
Der Kompromiss
Matthias, 38, Schauspieler
Väter sind unwichtig
Karl, 40, Lehrer
Das Kind: Eine gemeinsame Erfahrung
Gert, 32, Pädagoge
Kommentare
Das Tabu männlicher Fruchtbarkeit
Mütter und Söhne
Kindheit und Wiederholung
Sexualität und Fruchtbarkeit
Schlussfolgerungen
Zitat:
Entstehungskontext des Buches
"Nicht unwesentlich für unseren Erfahrungs- und
Arbeitsprozeß war das gesellschaftliche Klima, das
Frauen wieder alleine die Verantwortung für die
Fruchtbarkeit beider Geschlechter aufbürden möchte.
Damit sind Bestrebungen gemeint, Frauen wieder auf
Familie festzulegen und darüber ihre Förderung im
Beruf zu vernachlässigen und die Diskussion um eine
Verschärfung des Paragraphen 218, also die
beabsichtigte Änderung der Finanzierung von
Schwangerschaftsabbrüchen durch die Krankenkassen."
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