[ Autoren der Single-Generation ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Christian Schmidt: Wie die Spontis die Grünen eroberten

 
       
     
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Christian Schmidt in seiner eigenen Schreibe

     
       
    • fehlt noch
     
           
       

    Christian Schmidt im Gespräch

     
       

    DIETL, Andreas & Heike RUNGE (1998): Christian Schmidt.
    "Fischer hat die Grünen gekapert",
    in: Jungle World Nr.32 v. 05.08.

     
           
       

    "Wir sind die Wahnsinnigen..." (1998).
    Joschka Fischer und seine Frankfurter Gang
    München/Düsseldorf: Econ (vergriffen)

     
       
         
     

    Klappentext

    "Wie wurde der autonome Straßenkämpfer Joschka Fischer zu einem staatstragenden Politiker? Wie der Star des Pariser Mai 1968, Daniel Cohn-Bendit, zum Europa-Abgeordneten der Grünen? Mit »Wir sind die Wahnsinnigen...« (O-Ton Joschka Fischer 1976) legt Christian Schmidt eine längst fällige Abrechnung mit Fischers Frankfurter Gang vor. Er wirft einen unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen der Sponti-Szene und beschreibt mit reichlich Ironie Joschkas Weg vom »jungen Wilden« zum deutschen Außenminister."

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort

    Unter Wurstfabrikanten

    Frühe Sünden (1968 - 1976)

    Auf der Suche nach der Arbeiterklasse
    Nichts ist unmöglich - mit Dany
    Im Jammertal
    Der Revolutionäre Kampf haut auf den Putz
    Bomben oder Steine schmeißen?
    Comandante Joschka Fischer
    Drei Strophen: Rot
    »Verteidigungsminister« Fischer dreht durch
    »Wir sind die Wahnsinnigen...«

    Spätere Sühne (1977 - 1981)

    »Stalin war so ein Typ wie wir...«
    Der Kongreß der Irren
    Im Kloster ist 'ne Zelle frei
    Der rote Dany verfärbt sich
    Jetzt oder nie - Amnesie!
    Macht kaputt, was bei der Macht nicht mitmacht!

    Letzte Chance (1982 - 1985)

    Alle für Joschka
    Joschka für alle
    Die Eroberung der Grünen
    Familienkrach
    Habemus Joschkam

    Neues Glück (1985 - 1988)

    Der grüne Minister des Planeten
    Voll auf Regieren
    Die Beamtenseele

    Alles ist gut (1989 - 1993)

    Im Großstadtrausch
    Der neue Mensch
    Auf zum letzten Gefecht

    Zurück in die Vergangenheit (1993 - ?)

    Die Sparstrumpfjahre
    Hessen vorn
    Die grüne Nation
    Die große Illusion

    Alle Macht den Drögen!

    Epilog

    Fortsetzung folgt?

     
         
     
           
       

    Das Buchpersonal

     
       

    Mitglieder der Gruppe Revolutionärer Kampf

    BELTZ, Matthias

    COHN-BENDIT, Daniel

    FISCHER, Joschka

    KLINKE, Johnny

    KOENIGS, Tom

    KOPANIA, Raoul

    NIMSCH, Margarethe

    REICHE, Reimut

    RIECHMANN, Udo

    SCHEFFLER, Ralf

    SCHMID, Thomas

    TREBES, Klaus

    WOLFF, Frank
     
       

    Redakteure der Frankfurter Stadtzeitung PflasterStrand (1976 - 1990)

    BENDIT-COHN, Daniel (Herausgeber)

    DICK, Georg (alias Trino Gordo)

    HORX, Matthias (alias Paul Planet)

    MOHR, Reinhard

    SELLNER, Albert (alias Emil Nichtsnutz)

    STEPHAN, Cora (alias Vita Quell)

    WALTER, Klaus

    WÜLFFING, Gisela

     
       

    Das Buch in der Debatte

    DITFURTH, Jutta (1998): Der Schrei nach Führung.
    Der Hase ist immer schon da. Joseph Fischer auf dem Weg ins Außenministerium,
    in: Jungle World Nr.39 v. 23.09.

    ELSÄSSER, Jürgen (1999): Lumpen-Intelligenzija.
    Die Grünen als Vollstrecker der negativen Aufhebung der bürgerlichen Gesellschaft,
    in: konkret, Juni

     
       

    STEIN, Gerd (1982)(Hrsg.): Bohemien - Tramp - Sponti. Boheme und Alternativkultur. Kulturfiguren und Sozialcharaktere des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt a/M: Fischer Verlag

    BUSELMEIER, Michael (2001): Wer wir wirklich waren: Spontis und K-Grüppler in den siebziger Jahren.
    Meine Antwort auf Joscha Schmierer,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.01.

  • Infos zu: Michael Buselmeier - Autor der 68er-Generation
  • KOHL, Christiane (2001): Der Sponti.
    Zeitgemäße Physiologien,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 24.01.

    ESCH, Christian (2004): Wir wollen alles.
    Aber die Rüsselsheimer Opelproleten wollten nicht - ein Stück bundesdeutsche Kulturgeschichte,
    in: Berliner Zeitung v. 21.10.

    ESCH rollt nochmals die Geschichte der Rüsselsheimer Betriebsprojektgruppe auf, aus der Joschka FISCHERs "Revolutionärer Kampf" entstanden ist und die im Rüsselsheimer Opel-Werk vergeblich agitierte:

    "Der Erfolg der Agitation war kümmerlich. Im Herbst 1971 stürmten italienische und spanische Arbeiter das Podium einer Betriebsversammlung unter der RK-Parole »Eine Mark für alle«, immerhin. Im Frühjahr 1973, endlich, kam der langersehnte Streik - aber nicht in Rüsselsheim, sondern im Opelwerk Bochum, ausgerechnet, wo doch dort die rivalisierenden K-Gruppen agitierten! Nach diesem Misserfolg war der Weg des »Revolutionären Kampfes« vorgezeichnet: weg vom Opel und vom Proletariat, hin zum Häuserkampf in eigener Sache - den Fischers »Putzgruppe« mit buchstäblich gewaltigem Erfolg führte.
             2004 wird beim Opel wieder gestreikt, wieder in Bochum statt Rüsselsheim".

    Neu:
    BERMAN, Paul (2006): Woher kam Joschka Fischer?
    Das politische Milieu, das den Ex-Außenminister prägte,
    in: Welt v. 18.02.

    Die Welt veröffentlicht einen Auszug aus dem Buch Idealisten der Macht von Paul BERMAN. Der US-Amerikaner beschreibt darin die deutsche Sponti-Szene:

    "Es gab keinen weltweit akzeptierten Ausdruck für die freigeistigen Strömungen der Neuen Linken. Ein von Fischer in Westdeutschland gern benutzter Ausdruck (...) war das humoristisch-klobige »Anarcho-Mao-Spontex« - eine aussagekräftige Formulierung, die alles abdeckte. (...). Die Kurzform der Bezeichnung mit den zwei Bindestrichen lautete Sponti, und das entsprach im Großen und Ganzen dem, was die Amerikaner mit dem Ausdruck Freak bezeichneten.
              
    Die »Sponti-Szene« in Frankfurt, das waren die Hausbesetzer, mit denen Fischer durch die Straßen zog, und die »alternativen« Zeitschriften wie Cohn-Bendits »Pflasterstrand« (der Name war eine Anspielung auf die 68er-Parole: »Unter dem Pflaster liegt der Strand«). Die Sponti-Szene - dieser Begriff stand auch für die Lehrer an den »antiautoritären« Schulen, für einen Flügel der eben erst auf den Plan getretenen Frauenbewegung, für die Nichtstuer an den Straßenecken wie auch für die politisierten Joint-Raucher und die künstlerische Avantgarde, mit Ausnahme der Leute, die eher und zutreffender als konventionelle Marxisten bezeichnet werden konnten. Es war eine große Szene, die in den Sponti-Hauptstädten Frankfurt und Berlin ganze Stadtviertel umfaßte."

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 16. September 2004
    Update: 22. April 2015