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Eberhard
Rathgeb: Inventur &
Schwieriges Glück
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Aktuellster
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Eberhard Rathgeb in seiner
eigenen Schreibe
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- RATHGEB, Eberhard (1997):
Schlitzrock ohne Schatten,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung
v. 12.09.
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Eberhard Rathgeb: Porträts
und Gespräche |
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DOBRATZ, Renate (2006): Quer durch die Republik.
Leben in der Fernbeziehung,
in: Eckpunkt. Sendung des SWR 2 v. 31.01.
- Inhalt:
Bericht über die Fernbeziehung von
Iris
RADISCH und Eberhard RATHGEB:
"In der
Soziologie nennt man das
Spagatfamilie.
Der Soziologe Ulrich Beck hat diesen Begriff in den 80er
Jahren geprägt. In diesem Spagat, ein Leben auf zwei Städte
aufzuteilen, sieht er die Gefahr, dass die Ehe in die Brüche
geht. Er hält die
Fernbeziehung
für den ersten Schritt zur Scheidung. Doch heute wird das
meistens unfreiwillige Lebensmodell fast zur Normalität. Es
ist immer unwahrscheinlicher, den passenden Arbeitsplatz in
der Nähe zu finden."
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Vorabdruck
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Neu:
RATHGEB, Eberhard (2007): Über
Väter.
Annäherung an eine Wesen, das in den gegenwärtigen
Debatten um Kind und Karriere im Schatten steht,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v.
05.08.
- Inhalt:
Eberhard RATHGEB erzählt vom Schicksal
der Väter in Patchworkfamilien:
"Am
Rande der schmalen Wiese liegt ein bescheidenes altes Haus.
Das Haus hat blaue Fensterläden. In dem Haus wohnt ein
fünfzigjähriger Mann alleine. Der Mann hat vier Kinder von
zwei Frauen. Ich kenne hier auch Männer, die fünf Kinder von
einer Frau haben oder sechs Kinder von zwei Frauen.
Ich habe ein Kind von einer Frau
und stehe deswegen mit solchen kinderreichen,
kinderstreunenden Männern nicht auf der gleichen Höhe. Die
Kinder wohnen aber nicht bei ihm, dem Mann in dem Haus am
Rand der schmalen Wiese. Er holt sie nur an festgelegten
Tagen der Woche zu sich und unternimmt dann etwas mit ihnen.
Die Kinder leben im Grunde alle bei ihren Müttern und deren
neuen Männern, den Liebhabern."
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Klappentext
"Was ist geblieben von fünfzig
Jahren deutschsprachiger Literatur? Norbert Niemann,
Schriftsteller, und Eberhard Rathgeb, Kritiker,
stellen zusammen, was heute noch Sprengkraft
besitzt, und lassen weg, was nur noch museal wirkt.
Mit ihrer Auswahl und ihren Kommentaren, mit
berühmten und vergessenen Namen setzen sie neue
Akzente. Die Kombination aus Originaltexten,
Einführungen zu den Autoren und konzentrierter
Epochendarstellung ergibt ein spannendes Lesebuch."
Pressestimmen
"Interessanterweise sind jene Abschnitte die
anregendsten, in denen die Herausgeber beispielhafte
Auszüge von Soziologen und Philosophen einbezogen
haben. Und die vor allem deshalb, weil deren Texte
auch auf kurzer Strecke prägnanter zur These
zusammenschließen. Da wird jedesmal ein kleines
Fenster aufgetan, durch das man schlagartig einen
Blick auf die Mentalitätsgeschichte der
Bundesrepublik gewinnt".
(Ijoma Mangold in der Süddeutschen Zeitung vom
01.12.2003)
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Rezensionen
- LÜTZELER, Paul Michael
(2003): Wo sind wir jetzt?
"Inventur" - ein deutsches Lesebuch der
Nachkriegsliteratur setzt neue, erhellende Akzente,
in: Die ZEIT Nr.42. Literaturbeilage v. 09.10.
- KRUMBHOLZ, Martin (2003):
Feldherren auf Maulwurfshügeln.
"Inventur": Ein nicht ganz unparteiischer Rückblick auf
beinahe sechzig Jahre Gegenwartsliteratur,
in: Frankfurter Rundschau v. 29.10.
- Inhalt:
"In die »Debütantendisco« wollen die
Herausgeber die Leser künftiger Jahrzehnte nicht entführen;
vielleicht ist deswegen die sogenannte Popliteratur, bis auf
den unvermeidlichen Guru
Diedrich
Diederichsen,
der bei Goetz übrigens Neger Negersen heißt, eher schmal
repräsentiert.
(...). In der Zeitspanne 1971 - 1979, die etwas kryptisch
»Die Stunde des Korrektors« heißt, wurde doch kaum ein Buch
leidenschaftlicher und folgenreicher rezipiert als
Mars von Fritz Zorn
(...). Dass es fehlt, kann wohl nur ein sträfliches Versehen
sein, zumal die Inventur nicht auf Literarizität im engeren
Sinn abhebt, sondern darauf, dass »Wirklichkeit anders und
folgenreich beschrieben« wird", bemängelt KRUMBHOLZ.
-
MANGOLD, Ijoma (2003): Das Meer in handlichen Phiolen.
Norbert Niemanns und Eberhard Rathgebs "Inventur" der
deutschen Literatur nach 1945,
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.12.
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Weiterführende
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