| |
|
[
Autoren der
Single-Generation
] [
News ] [
Suche ] [
Homepage ]
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Frank Schulz:
Kolks blonde Bräute
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Aktuellster
Beitrag
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Frank Schulz in seiner
eigenen Schreibe
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Frank Schulz im
Gespräch
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
Klappentext
"Vier
Freunde - Heiner, Bodo, Satschesatsche und unser Held Kolk -
treffen sich turnusmäßig in der Hamburger "Glucke" zum Skat.
Den Ort des Geschehens verlassen die Helden oft in einem
Zustand, den sie zärtlich "schwerer Lollimann" nennen. Wenn
er nicht gerade in einer Kneipe herumhängt, und er hängt
eigentlich immer in einer Kneipe herum, geht Kolk seinem
bürgerlichen Beruf als Briefträger nach.
Und da widerfährt ihm, wovon alle Postboten träumen, die
gern zweimal klingeln: Eine langbeinige Traumbraut mit
blonden, lang gewellten Haaren, makellosem Gesicht, vollen
Schultern, über deren Kuppen Spaghettiträger rutschen,
runden Brüsten mit schattiger Schlucht, vollblutroten
feuchten Lippen erscheint. Die Aushändigung eines
Einschreibebriefes wird für Kolk zum epiphanischen Erlebnis,
zum Dreh- und Wendepunkt seines Lebens und zum
allerschönsten ewigen Kneipenerlebnisbericht für die Freunde
der Becherrunde. Seitdem ist nicht nur Pils Kolks blonde
Braut ..."
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Das Buch in der Debatte
-
LINDEMANN, Thomas (2004): Freiheit, Gleichheit,
Bierseligkeit.
Die Rückkehr der Kneipenehrlichkeit: "Kolks blonde
Bräute" von Frank Schulz feiert den kleinen Mann am Tresen,
in: Welt am Sonntag v. 18.04.
- Kommentar:
LINDEMANN verkauft Popmythen als
Rockismus:
"Die »Glocke« in
Hamburg-Eppendorf ist eine von tausenden
Eckpinten, einer jener Orte, an denen - so der Mythos -
das Land zusammentrifft: vom Arbeitslosen bis zum
Manager, alle gleichgemacht durch die Kraft des Bieres.
Ein Modell, das gerade seine Renaissance erlebt. Es
scheint, als seien Lounges und Clubs nicht mehr das,
wonach der Zeitgeist am lautesten ruft.
(...) In der Popmusik kam die Neuorientierung zuerst.
(...) Und nun kommen Anzeichen für den neuen Stil der
ehrlichen Gefühle auch aus der Literatur. Doch wer die
beiden Bedienungen der
»Glocke« fragt, ob sie
schon einmal von dem Schriftsteller Frank Schulz gehört
haben, erntet Kopfschütteln. Dabei hatte der Autor eben
dieser Hamburger Kneipe ein literarisches Denkmal gesetzt:
Hauptsächlich in der nur leicht verfremdeten
»Glocke«
spielt sie sich ab, die ungestüme, verschlungene und
ergreifende
Säufernovelle »Kolks blonde
Bräute«, die vor elf Jahren im Schweizer Haffmans-Verlag
erschien, bald vergriffen war und von da an ein Dasein als
Geheimtipp führte. Morgen kommt der Roman wieder auf den
Markt."
- Neu:
HAMMELEHLE, Sebastian (2004): Plebejer mit Magistergrad.
Fast unbemerkt hat
sich Frank Schulz einen Ruf als Schriftsteller der
Generation von 1978 erschrieben. Erst erfolglos, kann er
sich heute auf hohe Auflagen und eine ungemein treue
Fangemeinde stützen,
in: TAZ v. 02.08.
- Kommentar:
Welt am Sonntag und TAZ sind sich
einig: Frank SCHULZ hat mit "Kolks blonde Bräute" einen
Kultroman geschrieben.
Wie bei
"Herr Lehmann"
handelt es sich hier um einen Kneipenroman, der jedoch
nicht in Berlin spielt, sondern in Hamburg
(jedoch abseits der Szenen wie sie bei
Christoph TWICKEL beschrieben werden).
HAMMELEHLE stilisiert SCHULZ
zum wahren 78er, der im Gegensatz zu
Reinhard MOHR und
Matthias POLITYCKI
den Zeitgeist jener Generation trifft.
SCHULZ knüpft unverkennbar
an die Ausgangssituation von
"Von der
Nutzlosigkeit erwachsen zu werden" (HEINZEN/KOCH)
an. Bei HAMMELEHLE liest sich das dann so:
"Grundlage
von Schulz Beobachtungen ist ein Grundkonflikt der eigenen
Altersgruppe: Man ist doch nur die Nachhut von 1968, kann
sich zwischen den beiden Idealfiguren jenes Jahres, dem
Intellektuellen und dem Proletarier, nicht entscheiden,
rutscht schließlich ab ins Dasein als Plebejer mit
Magisterabschluss. Dies alles verkörpert Bodo Morten, der,
wie Schulz sagt, »nicht in die Spitze will, sondern
zurück. Er hatte mal einen sozialen Aufstieg verbunden mit
einem intellektuellen Aufstieg, wurde da aber enttäuscht
und sucht immer mehr nach einer Art Heimat.«"
Die passende Musik liefert
Mario HENÉ mit seinem
"Mitternachtsbild"
|
|
| |
|
Weiterführende
Links
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|