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Gerhard Seyfried: Der schwarze Stern der Tupamaros

 
       
     
       
   
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    Gerhard Seyfried in seiner eigenen Schreibe

     
       
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    Gerhard Seyfried: Porträts und Gespräche

     
       

    KUHLBRODT, Detlef (2003): Der Kartograph aus Kreuzberg.
    Wo geht es noch mal nach Berlin-West? - In den Achtzigerjahren hat Gerhard Seyfried die Karten für den linksalternativen Alltag gezeichnet. Jetzt hat er mit "Herero" einen historischen Roman über die deutsche Kolonialherrschaft geschrieben,
    in: TAZ v. 07.03.

    MARGUIER, Alexander (2004): Auf dem Vergangenheits-Trip.
    Gerhard Seyfried war für seine Kiffer-Comics berühmt - bis er Roman-Autor wurde. Jetzt spürt er der eigenen Biographie nach: im Sympathisanten-Milieu der siebziger Jahre,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.08.

    MOHR, Markus (2004): "Kein politisches Buch".
    Über seinen neuen Roman zum linksradikalen Aktivismus der 70er Jahre in der BRD. Ein Gespräch mit Gerhard Seyfried, Karikaturist und Schriftsteller,
    in: junge Welt v. 06.10.

     
           
       

    Der schwarze Stern der Tupamaros (2004)
    Frankfurt a/M:
    Eichborn

     
       
         
     

    Klappentext

    "Gerhard Seyfrieds großer, weitgehend autobiographischer Roman aus der Zeit der deutschen Terrorismus.
    München, Anfang der Siebziger Jahre. Im Hinterzimmer der Roten Hilfe treffen seltsame Gestalten zusammen: Anhänger der umherschweifenden Haschrebellen und der Spaßguerilla, revolutionsromantische Tupamaros, abenteuerlustige Studenten und Anarchistinnen. Sie alle eint die Wut auf die Arroganz und Brutalität der Behörden. Unter ihnen sind Jenny und Fred, die sich kennen und lieben lernen. In einem kurzen, ausgelassenen Sommer der Anarchie entwickeln sie ihre eigene Form des Widerstands: Spottverse, unverschämte Sprüche, die sie im Rücken der Polizei an Wände sprühen, Glasmurmel-Angriffe auf Bankschaufenster. Doch die Szene verändert sich: die Spaßguerilla wird von militanten RAF-Leuten unterwandert, Lorenz entführt und Schleyer ermordet. Als Jenny verhaftet wird, ausbrechen kann und in den Untergrund abtaucht, weiß Fred, dass es ernst wird. Und er macht sich auf die Suche nach seiner Geliebten...

    Gerhard Seyfried hat den ersten Roman aus dem Umfeld der Bewegung 2. Juni geschrieben. Er erzählt von einer Zeit, in der ausgelassene Lebensfreude und tödlicher Ernst näher beieinanderstanden als je in der deutschen Nachkriegsgeschichte."

    Pressestimmen

    "Gerhard Seyfried war der Zeichner der undogmatischen Linken der Siebziger- und frühen Achtzigerjahre; Hausbesetzer, politisierte Kiffer und andersdenkende Schüler im Westen, aber auch Oppositionelle in Osteuropa zum Beispiel fanden Trost in seinen einfachen Zeichnungen.
    Als das Umfeld, in dem und für das er gezeichnet hatte, spätestens nach 1989 verschwand, funktionierte das alles nicht mehr, auch nicht finanziell. Er verlegte sich auf Zeichnungen für Schweizer Hanfblätter, machte auch mal Wahlplakate für Ströbele und überraschte vor anderthalb Jahren mit einem historischen Roman (...).
    Sein neues Buch »Der schwarze Stern der Tupamaros« dagegen spielt in den Siebzigerjahren im Milieu der undogmatischen Linken in München und Berlin. Seyfried war eben hier zu Hause - anzunehmen, dass der eher schüchtern wirkende Held des Romans autobiografische Züge trägt."
    (Detlef Kuhlbrodt in der TAZ vom 14.08.2004).

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    NIEDER, Susanne (2004): Die Zeit der Comics ist vorbei.
    Gerhard Seyfried zurück in Berlin: Sein neuer Roman taucht in die Terrorszene der 70er Jahre ab,
    in: Tagesspiegel v. 06.08.

    KUHLBRODT, Detlef (2004): Irrsinnsbereinigt.
    "Der schwarze Stern der Tupamaros", Gerhard Seyfrieds Roman über die undogmatische Linke der Siebzigerjahre in München und Berlin,
    in: TAZ v. 14.08.

    DREYER, Klaus (2004): Hey, der Sommer war kurz.
    Gerhard Seyfrieds Roman aus den Tagen des 2. Juni,
    in: Jungle World Nr.41 v. 29.09.

    HALTER, Martin (2004): High sein, frei sein, Terror muß dabei sein.
    Gerhard Seyfried hißt die Fahne der Anarchie,
    in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung v. 06.10.

    KURDI, Hartmut El (2004): Auf der Seufzerstraße.
    Gerhard Seyfried widerlegt in "Der schwarze Stern der Tupamaros" sein Frühwerk,
    in: Literaturbeilage der jungen Welt v. 06.10.

    Neu:
    HENDRIK, Werner (2004): Haschmich & Haschisch.
    Wie Gerhard Seyfried die Spaßguerilla reanimiert,
    in: Welt v. 09.10.

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 22. August 2004
    Update: 04. Juni 2015