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Hans
Pleschinski: Leichtes Licht
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Hans
Pleschinski in seiner eigenen Schreibe
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PLESCHINKSI, Hans
(2001): Glücklich.
Was hat Sie in letzter Zeit
zum besseren Menschen gemacht,
in:
Süddeutsche
Zeitung v. 13.02.
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Hans
Pleschinski im Gespräch
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fehlt noch
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Klappentext
"Auf
die Kanaren! Christine Perlacher, 42,
Sozialarbeiterin in Hamburg, fühlt sich nicht nur
von ihrem Single-Dasein überfordert, wobei in ihrem
Liebesleben eher zuviel als zuwenig passiert. Aber
irgendwo zwischen Zuviel und Zuwenig ist das
richtige Leben verlorengegangen. Christine Perlacher
ist zugleich überreizt und erschöpft und sehnt sich
so unrettbar nach einer ganz bestimmten Bucht auf
Teneriffa, daß sie eine Woche Urlaub auf dieser
schönen Insel gebucht hat. Den Schal zweifach um den
Hals geschlungen, begibt sie sich an einem frühen
Februarmorgen auf den Hamburger Flughafen ...
In seinem neuen Roman
»Leichtes
Licht«,
der Christine Perlachers Abreise aus Hamburg und
ihre Ankunft auf Teneriffa erzählt, begibt sich Hans
Pleschinski auf Augenhöhe mit einer an ihrer
Ratlosigkeit und ihrem Informationsmüll erstickenden
Gegenwart, wie sie sich im Erleben seiner
sympathisch fluchtbedürftigen Heldin darstellt, die
sich nach dem Nichts sehnt und nach der Liebe.
Bissig und amüsant, sehr gegenwärtig und modern, mit
melancholischem Unterton und nicht ohne Bosheit
erkundet Hans Pleschinski unsere Lebenslandschaft,
die mustergültig zerlegt wird. Aber aus dem Paradies
der Jetztzeit, dem Nichts, entspringt neue
Schönheit."
Pressestimmen
"In
»Leichtes
Licht«
steht eine einzige Figur im Mittelpunkt. Und das ist
eine Frau. Christine Perlacher hat es nach Hamburg
verschlagen, und sie lebt dort jenes Leben der
berufstätigen Single-Frau, das für unsere heutigen
Großstadtbewohner so typisch ist: Sie hat sich
eingerichtet in einer gewissen Einsamkeit, die aber
immer wieder von heftigen Affären und von über die
Jahre gleich bleibend intensiven Freundschaften
unterbrochen und gemildert wird. Die
Schnelllebigkeit unserer Zeit, all das Stressige,
missmutig Machende, Überfordernde, das unsere
hässlichen Städte, rabiaten Arbeitsbedingungen,
geschmacklosen Fernsehsendungen für uns
bereithalten, empfindet die 42-Jährige sehr stark.
Sie reflektiert es auch in diesem Buch in
zahlreichen inneren Monologen. Aber sie will sich
auch davon nicht unterkriegen lassen. Sie weiß sich
auch im Alltag in Schönheit zu behaupten, und in
diesem Buch erleben wir sie, wie sie in den Urlaub
aufbricht beziehungsweise denselben eine Woche lang
auf Teneriffa im Februar genießt."
(Tilman Krause im DeutschlandRadio vom 12.03.2005)
"Hans
Pleschinski (...) entwirft (...) einen
emblematischen Charakter. Einen Typus, repräsentativ
für unsere Zeit. Einen Menschen, wir er nur in
deutschen Großstädten von heute vorkommen kann. In
deren Single-Haushalten samt Internet-Anschluß und
Beziehungsproblemen. Ausgesetzt der allgemeinen
Diffusion, unserem Syndrom von Leiden auf hohem
Niveau."
(Tilman Krause in der
Welt vom 12.03.2005)
"Hans
Pleschinski (hat) ein vergnügliches Ferienbuch für
»februargefärbte«
Leidflüchter geschrieben. Dass er dabei der ganzen
Republik Urlaubsreife attestiert, beschwert den
schmalen Roman ein wenig, der ansonsten fast zu
leicht daherkommt."
(Ulrich
Rüdenauer in den Literaturen, Juni 2005)
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Beiträge von
single-generation.de zum Thema
Die
Alleinreisenden - Eine erste Bestandsaufnahme zu einem
vernachlässigten Thema
Eine Reise nach Teneriffa - Was man als Alleinreisende alles
erleben kann
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Rezensionen
KRAUSE, Tilman (2005): Noch fit am Abgrund.
Hans Pleschinskis "Leichtes Licht" ist eine Hymne an das
Leben, wie es nun mal ist,
in: Welt v. 12.03.
RÜDENAUER, Ulrich (2005): Hans
Pleschinski: Leichtes Licht,
in: Literaturen Nr.4, April
MANGOLD, Ijoma (2005): Mein Mitmensch ist kein Trottel.
Eine Einladung zur Aussöhnung mit der BRD: Hans
Pleschinskis "Leichtes Licht",
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.04.
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Ijoma MANGOLD sieht im Massentourismus das
Paradigma moderner Gesellschaften schlechthin. Es gefällt
ihm, dass PLESCHINSKI in dem Roman Leichtes Licht nicht
"im Bild des Pauschalreisenden den hässlichen Deutschen zu
entlarven" versucht. Die Protagonistin, eine allein
lebende Karrierefrau im mittleren Lebensalter, entdeckt
stattdessen die Anmut und Demut. MANGOLD sieht in der
Demut eine hilfreiche Haltung für massentouristische
Normal-Situationen. |
MERKEL, Andreas (2005): Bekannte fürs Leben.
Ein Buch für Menschen, denen Harald
Schmidt zu prollig ist und die lieber bei der Lektüre
der "Buddenbrocks" ablachen: Hans Pleschinski legt mit
"Leichtes Licht" eine Anti-Novelle vor,
in: TAZ v. 09.04.
FUNCK, Gisa (2005): Das kleine Glück am Strand.
Lieber Urlaub als Revolte: Hans Pleschinskis neuer Roman,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.06.
Infos zu:
Gisa Funck - Autorin der
Generation Golf
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Klappentext
"Bisher
unveröffentlicht: Das erste erzählerische Werk von
Hans Pleschinski, entstanden in den siebziger Jahren
und im Jahr 2000 aufgetaucht. «Zerstreuung» ist ein
rasanter, ironischer und anspielungsreicher Text
über die Suche nach dem wahren Ich, dem - wie im
sogenannten richtigen Leben - das Über-Ich und noch
eine Menge mehr im Wege stehen.
Ein Filmer aus Bremen verstrickt sich in seinen
Bekanntschaften und beschließt spontan, als er vom
Tode Francos erfährt, nach Spanien zu reisen, um
alles Ungemach hinter sich zu lassen. In Madrid gibt
es für seinen Geschmack jedoch zu viele Leute mit
ihren Geschichten auf den Straßen, und im
Hotelzimmer ist es ihm zu langweilig, also sollen
Toledo und El Greco ihn zerstreuen. Die spanische
Inquisitionsstadt bietet jedoch nicht das, was er
erwartet hat. Hoffnung auf Ruhe und Ablenkung keimt
in ihm auf, als er sich durchringt, Spanien zu
verlassen und nach Paris zu einem Freundespaar zu
reisen. Aber auch in Paris werden seine Erwartungen
durchkreuzt, alles ist immer anders, als er es sich
ausgemalt hat. Wer Zerstreuung sucht, läuft Gefahr,
sich aufzulösen."
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Rezensionen
SEIDLER,
Ulrich (2000): Der Schnee schmilzt nie,
in:
Welt
v. 30.09.
PAPST,
Manfred (2000): Fluchtpunkt 1978.
Hans Pleschinskis
nachgereichter Erstling,
in:
Neue
Zürcher Zeitung v.
26.10.
PRALLE,
Uwe (2000): Die Lockerungsübungen der
78er,
in:
Frankfurter
Rundschau v. 16.11.
HILLE,
André (2001): Monolog und
Momentaufnahme.
Hans Pleschinskis
nachgereichtes Debüt,
in: Literaturkritik
Nr.2, Februar
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