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Harald Hordych: Gebrauchsanweisung für Düsseldorf

 
       
     
       
   
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    Harald Hordych in seiner eigenen Schreibe

     
       

    HORDYCH, Harald (2003): Das falsche Leben im richtigen Anzug.
    Sibylles Bergs Auftragsstück "Schau, da geht die Sonne unter" am Bochumer Schauspielhaus uraufgeführt,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 24.03.

    HORDYCH, Harald (2007): Häuserkampf.
    Katastrophe mit großen Löchern: Wenn in Deutschland Städte schrumpfen. Eine Reise nach Duisburg und Leipzig,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 13.01.

    "40 Prozent der Wohnungen stehen leer. Bruckhausen, Marxloh, Beeck. Die Industriestadt Duisburg hat viele Viertel, wo man ermessen kann, welche Probleme auf eine schrumpfende Stadt zukommen. Duisburg hatte 1975 mehr als 590000 Einwohner. Im letzten Jahr waren es weniger als 500000. Duisburg schrumpft schneller als der Rest des Ruhrgebiets. In Deutschland wachsen nur die üblichen Verdächtigen: zum Beispiel München, Stuttgart und Düsseldorf.
    Das größte Manko schrumpfender Städte? Es gehen die, die es sich leisten können. Sei es der Wechsel vom Grauen ins Grüne, vom stadtnahen Altbauviertel ins Einfamilienhaus-Dorf zweihundert Meter von der Stadtgrenze entfernt. Die Mittelschicht geht. »Zurück bleiben die A-Gruppen«, sagt Hans-Heinrich Blotevogel, Professor für soziale Geographie von der Universität Essen. Arbeitslose, Alte, Arme, Ausländer. Fortgehen ist ein Privileg, keine Strafe",

    beschreibt HORDYCH die Situation schrumpfender Städte am Beispiel von Duisburg. Welche Folgen der Rückbau in schrumpfenden Städten dagegen haben kann, lässt sich an der Entwicklung von Leipzig ablesen. Die ostdeutsche Stadt wurde zum Symbol einer "perforierten Stadt".

    Deutsche Kommunen im demografischen Wandel. Oder: Wie die Demographisierung gesellschaftlicher Probleme die deutsche Politik bestimmt

    HORDYCH, Harald (2008): Omi et Orbi.
    Deutsche Zukunft: Ein lehrreicher Besuch in Bad Orb, wo die Menschen heute schon älter sind als in anderen Städten,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 28.06.

    HORDYCH, Harald (2009): Nasenhaar schneiden.
    Die zweite Pubertät: Volker Marquardt wird vierzig und schreibt darüber,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 10.03.

    Rezension des Buches Halbzeit von Volker MARQUARDT.

    HORDYCH, Harald (2011): Daheim ist daheim.
    Wer von der Kleinstadt in die Großstadt geht, hat es geschafft. Aber was ist eigentlich mit denen, die wieder zurückkehren? Sind sie Verlierer? Oder heimliche Gewinner?
    in: Süddeutsche Zeitung v. 15.01.

    HORDYCH, Harald (2011): Das junge Glück.
    Frühe Schwangerschaften: Frauen schieben das Kinderkriegen oft hinaus - bis es zu spät ist. In Sachen Lebensplanung können sie viel von Müttern unter 20 lernen. Zwei Geschichten von jungen Frauen, die eine frühe Mutterschaft stark gemacht hat,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 27.08.

    Späte Mutterschaft gilt in Zeiten des Bevölkerungsrückgangs als bevölkerungspolitisches Problem. Tatsächlich ist es jedoch die Konsequenz eines unsicheren Arbeitsmarktes und einer Politik für die Baby-Boomer, die der Jugend eine jahrelange Warteschleifeexistenz im Bildungssystem (euphemistisch als Postadoleszenz bezeichnet) bescherte.

    "Wenn deutsche Frauen heutzutage ihr erstes Kind bekommen, sind sie im Durchschnitt 30 Jahre alt. Fast jede fünfte Frau ist älter als 35. Und selbst diejenigen, die gar zum ersten Mal mit über 40 Mutterfreuden entgegensehen, sind keine Minderheit mehr",

    behauptet HORDYCH. Fakt ist jedoch: Mütter, die ihr erstes Kind mit über 40 bekommen, finden sich hauptsächlich unter Frauen, die im Wissenschaftsbetrieb unterhalb einer sicheren Existenz als Professorin arbeiten. Dies ist - entgegen HORDYCHs Behauptung - eine klitzekleine Minderheit.

    Aufgrund der normativen amtlichen Geburtenstatistik konnte bis zum Mikrozensus 2009 das Alter bei der Erstgeburt lediglich geschätzt werden, weil nur die Geburtenreihenfolge in einer Ehe erfasst wurde. Angesichts einer hohen Zahl lediger und geschiedener Mütter in Deutschland war das ein skandalöser Zustand. Gemäß einer Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes vom 2. Dezember 2010 wurde das inzwischen geändert:

    "Durch eine Anpassung des Bevölkerungsstatistikgesetzes ist für das Jahr 2009 erstmals die Nachweisung der sogenannten biologischen Geburtenfolge unabhängig vom Familienstand der Mutter möglich. Bis zum Jahr 2008 lagen Angaben über das Alter der Frau bei der ersten Geburt nur in der aktuell bestehenden Ehe vor."

     
           
       

    Gebrauchsanweisung für Düsseldorf (2010).
    Kriminalroman
    Piper Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Kö und Couture, Kunstmetropole und Karnevals-Hochburg, Rheinterrassen und längste Theke der Welt: Das augenzwinkernde Porträt einer lebenswerten Stadt, in der sich rheinische Gemütlichkeit und Avantgarde täglich verbrüdern. Wie übersteht man die fünfte Jahreszeit, wo feiert das Volk, wann kütt d r Zoch? Und was wäre Düsseldorf ohne Köln? Liebevoll-ironisch nähert Düsseldorffan Harald Hordych sich der am leidenschaftlichsten gepflegten Städtefeindschaft in Deutschland. Der eigentlichen Heimat der Künstler, Werber und Kreativen. Der Brauhaus-Dreifaltigkeit aus Uerige, Füchsen und Schumacher. Spannender Architektur am Medienhafen; dem Leben am und mit dem Rhein. Tokios kleiner Schwester. Schloss Benrath, Kaiserswerth und Neuss. Der Butzenscheibenromantik und der Wiege des deutschen Punk. Der sprichwörtlichen Frohnatur und dem unausrottbaren Schickimicki-Vorwurf. Und dem Geheimnis, wie Altbier seit jeher alle Schichten und Generationen zusammenbringt."

     
         
     
           
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 04. Januar 2015
    Update: 04. Januar 2015