[ Autoren der Single-Generation ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Harald Martenstein: Heimweg

 
       
   

Harald Martenstein bei single-generation.de

zur Hauptseite von Harald Martenstein: Gespräche, Porträts und weitere Bücher
 
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Harald Martenstein in seiner eigenen Schreibe

     
       

    MARTENSTEIN, Harald (2007): Vom Krieg und von der Liebe.
    Ein Auszug aus dem Debütroman "Heimweg",
    in: Die ZEIT Nr.9 v. 22.02.

     
           
       

    Heimweg (2007)
    München:
    C. Bertelsmann

     
       
         
     

    Klappentext

    "Als Großvater Joseph aus dem Krieg zurückkommt, ist er trotz russischer Kriegsgefangenschaft und Lungendurchschuss topfit verglichen mit dem, was sonst noch aus dem Zug steigt. Dass er von seiner Frau Katherina, der schönen Tänzerin nicht abgeholt wird, überrascht ihn nicht. Er ist Realist. Aber das Eifersuchtsdrama, in das er hineingerät, verblüfft ihn doch ein wenig. Doch nicht nur der Verlust der Liebe seiner Frau beschwert ihn, während er sich in der noch jungen Bundesrepublik zurechtzufinden versucht. Ihn belastet auch, dass seine überragende Lebensleistung, das Nichtsterben unter widrigsten Bedingungen, im Frieden nichts mehr wert ist. Harald Martenstein, selbst Kind der 50er Jahre, zeichnet in seinem Debütroman ein komisch-kauziges Sittengemälde, lässt die Nachkriegszeit wieder lebendig werden und bringt ganz nebenbei einen neuen lakonisch-leichten Ton in die deutsche Literatur."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    FUHR, Eckhard (2007): Joseph und seine toten Brüder.
    Vom Journalisten zum Dichter: Harald Martenstein hat einen fantastischen Familien-Roman geschrieben. "Heimweg" ist eine Annäherung an die alte Bundesrepublik im Geist der Romantik,
    in: Welt v. 17.02.

    KÄMMERLINGS, Richard (2007): Arme Teufel in Topform.
    Vorsicht, Erzählfalle! Der Journalist Harald Martenstein hat einen ebenso komischen wie tückischen Familienroman über die Nachkriegszeit geschrieben, in dem die Grenzen zwischen Lebenden und Toten verwischen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.02.

    ENCKE, Julia (2007): Der perfekte Roman.
    Der Kolumnist Harald Martenstein macht als Schriftsteller alles richtig - und genau das ist sein Problem,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.02.

    MARTIN, Marko (2007): Des Kolumnisten Gespür für präzise Prosa,
    in: DeutschlandRadio v. 12.03.

    "Alles ist da: Diese uns bereits reichlich exotisch anmutende Gestimmtheit der westdeutschen Fünfziger, kollektive Hoffnungen und individuelles Scheitern, Freddy Quinn und Nylonstrümpfe, Rock'n'Roll und Kriegsgefangenengeschichten, dazu das Schweigen zwischen den Generationen - ein Hauch von Böll, Paul Schallück und leise persifliertem Gerd Gaiser (sofern man sich noch an diese Autoren erinnert.) Harald Martenstein, Jahrgang 1953, hat sich also kundig gemacht, doch erzählt er seine Geschichte nicht allein im Rahmen clever angeordneter Folkore-Details, sondern im dezenten Ton des Verstehen-Wollens und Hinhörens, das Kopfschütteln und Unverständnis nicht ausschließt", meint Martin MARKO.

    BARTMANN, Christoph (2007): Das Kind im Manne ist ein guter Erzähler,
    in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 20.03.

    MAGENAU, Jörg (2007): "Zufällig ist der andere tot".
    In seinem ersten Roman nimmt sich der Kolumnist Harald Martenstein der Zeit zwischen Krieg und Wirtschaftswunder an. Die Enkelgeneration darf sich offenbar mehr Verständnis leisten als Walser & Co meist zugebilligt wird,
    in: Falter Nr.12 v. 21.03.

    "Davon, wie eine Beziehung funktionierte, nachdem die Frauen gelernt hatten, alleine zu leben und die Männer die Erfahrung des Tötens gemacht hatten, handelt dieser leicht dahingeplauderte, aber raffiniert gebaute Roman", meint Jörg MAGENAU.

    Neu:
    CAMMANN, Alexander (2007): Die Zukunft wollen.
    Trauma eines Geistersehers: Harald Martenstein legt einen ebenso liebevollen wie verstörenden Romanerstling über die Fünfzigerjahre vor,
    in: TAZ v. 22.03.

    "Wer sein weltanschauliches Korsett produktiv verstören lassen will, hat mit Martenstein einen guten Trainer: ein kleines, weises Buch über die Ambivalenzen, die in der Vergangenheit stecken", meint Alexander CAMMANN aus neubürgerlicher Sicht.
     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2011
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 23. März 2007
    Update: 24. Oktober 2011