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DECKER, Kerstin (1999): Ganz schön
alleine.
Die 30jährige Ärztin und Tangotänzerin Christine ist so
attraktiv, dass Männer sie umschwärmen wie Motten das Licht
- warum bleibt sie Single?,
in: Tagesspiegel v. 22.08.
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DECKER, Kerstin (2002): Das unordentliche Dasein,
in: TAZ v. 23.10.
- Inhalt:
Kerstin DECKER mokiert sich über die "Immobilitätsrevolution"
der Bahn, die auch den letzten Autolosen zum Autokauf verführt.
DECKER
entdeckt einen pädagogischen Auftrag: "die Bahn will uns erziehen.
Wer zu spät kommt, den bestraft die Deutsche Bahn. Mit dem härtesten
Erziehungsmittel: Erziehung durch finanzielle Sanktionen".
Und
wer ist der Bahnfahrer der Zukunft? Die Rentnerin Tante L., denn die
Bahn gibt ihr in der mobilen Gesellschaft "feste Haltepunkte des
Daseins".
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DECKER, Kerstin (2002): Probleme der Ultramoderne,
in: TAZ v. 04.12.
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DECKER, Kerstin (2003): Der panische Untergrund,
in: TAZ v. 04.06.
- Kommentar:
Kerstin DECKER beschreibt eine
"Begegnung der Dritten Art", die sie über den
Zusammenhang zwischen Angst und
Sozialstaat nachdenken
lässt:
"Es
ist bestimmt leichter, katholisch zu sein und arbeitslos
als protestantisch oder atheistisch und arbeitslos. Weil
es auf weltlicher Grundlage keine Hiobs mehr gibt. Für
einen katholischen Verlierer mag sein
Verlierertum eine ihm schwer durchschaubare Stelle im
Heilsplan Gottes darstellen, eine akute Prüfung. Aber der
atheistische Verlierer wird nicht mal mehr geprüft. Und er
hat statt Gott nur noch Deep Purple.
Und damit wir das nicht so merken, hat die westliche,
trotz Kirchentag grundatheistische Zivilisation die
Sozialsysteme erfunden. Sie sind nur sekundär Hängematte,
primär sind sie ein quasimetaphysischer Abschirmdienst
gegen den leeren Raum. Eine nachreligiöse Erneuerung der
Botschaft: Du kannst nicht ganz verloren gehen. Diese
schützende Hülle hat der SPD-Parteitag nun weggezogen.
Schon richtig, dass sie es tun musste. Angewandte
Metaphysik ist teuer. Aber der panische Untergrund der
Gesellschaft wird nun spürbarer."
- DECKER, Kerstin (2003): Über
den Dächern von Berlin,
Gerade hatte er
seinen Roman beendet, da stand Wolfgang Joop auf der Brücke
hinter dem Dom, fragte einen Mann nach dem Weg – und rettete
ihm damit das Leben. Ein guter Anfang, fand Joop, und zog
nach Mitte,
in: Tagesspiegel v. 17.08.
- DECKER, Kerstin (2003): Von einst
jungen Ost-Müttern und heute alten Häsinnen.
Ist es möglich, im Westen zu leben und trotzdem Kinder zu
bekommen? Diese Frage wird nach einem langen entschiedenen Nein! aus
dem kollektiven Mund der DDR-Frauen allmählich wieder mit Jein
beantwortet. Aber so ganz früh wie früher wollen auch sie ihre
Kinder nicht mehr bekommen. Denn: Die Verhältnisse, die sind nicht
so,
in: Emma, November/Dezember
- DECKER, Kerstin
(2004): Im Westen was Neues.
International wird
Alarm geschlagen: Die Städte schrumpfen! Bei uns gilt das
als Ostproblem. Von wegen. Eine Visite in Hagen, Westfalen,
in: Tagesspiegel v. 28.08.
- Neu:
DECKER, Kerstin
(2004): Abbrecher haben mehr vom Leben.
Ulrich Plenzdorf zum 70. Geburtstag,
in: Tagesspiegel v. 26.10.
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