Klappentext
"Mit der einen
schwitzen wir im Fitneßclub, mit dem anderen treffen
wir uns regelmäßig nur so zum Quatschen oder Essen,
mit wieder anderen gehen wir spazieren oder ins
Kino. Wir haben Freunde – glauben wir. Tatsächlich
ist so manch beste Freundin, manch bester Freund
jedoch nur eine Bekanntschaft, angenehm zwar, aber
eben doch nicht mehr als ein Zweckbündnis. Doch
worin besteht eigentlich »wahre Freundschaft«, und
warum gilt sie uns nach wie vor als so
erstrebenswert?
Dieses Buch ist eine kleine Entdeckungsreise zu den
Besonderheiten einer von allen ersehnten, dennoch
seltenen Beziehungsform. Denn wahre Freundschaft
stellt sich nicht von allein ein und ist überdies
ein empfindliches Gebilde. Was das Besondere an ihr
ist, wie man sie findet und sich erhält, erläutert
Martin Hecht hier ebenso einfühlsam wie
unaufdringlich."
Pressestimmen
"Den einsam Frierenden der Singlegesellschaft naht
Rettung. Die Freundschaft soll‘s richten. Die
»freieste aller Beziehungsformen« soll unsere
hochindividualisierte Freiheit wieder in menschliche
Wärme einmummeln: »Freundschaft ist die Möglichkeit
einer Vertrautheit, ja Geborgenheit in heimatlosen
Zeiten«, schreibt Martin Hecht (...). Das klingt
nach Quadratur des Kreises, aber natürlich muss man
ernstlich fragen, ob sich nicht »alte Institutionen«
wie die schwächelnden Familien- und Liebesbünde
durch »neue Netzwerke, neue Wahlverwandschaften«
(Hecht), eben freundschaftliche, ersetzen lassen.
Eine große Frage – und das Erstaunliche ist, dass
Hechts (...) Bändchen (...) eine wirklich
überzeugende Antwort darauf enthält.
(...).
Freundschaft ist die Lösung für »verantwortungslose
Egoisten und beziehungsunfähige Lüstlinge im
Trümmerfeld der Erlebnisgesellschaft«".
(Wilhelm Trapp in der Süddeutschen
Zeitung vom 13.06.2006)